FLENS - Fostering Local Empowerment Networks for Gender and Diversity in Science

Ziel des Projekts „FLENS – Fostering Local Empowerment Networks for Gender and Diversity in Science“ ist es, die Teilhabe von LSBTIQ*- und FLINTA-Personen im Wissenschaftssystem zu stärken, indem regionale Vernetzungs- und Empowermentstrukturen entwickelt und erprobt werden.
Ausgangspunkt sind empirische Befunde, die verdeutlichen, dass geschlechtlich und sexuell marginalisierte Gruppen im Schul- und Hochschulkontext wiederkehrend Diskriminierungs- und Ausschlusserfahrungen machen, die Bildungs- und Qualifikationsverläufe beeinträchtigen können (Krell/Oldemeier 2017; UniSAFE, 2022; FRA 2024). FLENS adressiert diese Problemlage durch ein organisationsübergreifendes Netzwerk, das die Europa-Universität Flensburg, die Stadt Flensburg, regionale Schulen sowie zivilgesellschaftliche Akteur:innen der Antidiskriminierungsarbeit miteinander verbindet.

Kurzübersicht

Stichworte
LSBTIQ, FLINTA, Gender and Diversity
Laufzeit
01.06.26 - 31.12.27
Institution der EUF
Zentrum für Bildungs-, Unterrichts-, Schul- und Sozialisationsforschung (ZeBUSS)

Beschreibung

Ausgangspunkt sind empirische Befunde, die verdeutlichen, dass geschlechtlich und sexuell marginalisierte Gruppen im Schul- und Hochschulkontext wiederkehrend Diskriminierungs- und Ausschlusserfahrungen machen, die Bildungs- und Qualifikationsverläufe beeinträchtigen können (Krell/Oldemeier 2017; UniSAFE, 2022; FRA 2024). FLENS adressiert diese Problemlage durch ein organisationsübergreifendes Netzwerk, das die Europa-Universität Flensburg, die Stadt Flensburg, regionale Schulen sowie zivilgesellschaftliche Akteur:innen der Antidiskriminierungsarbeit miteinander verbindet.

Im Zentrum des Vorhabens stehen vier aufeinander abgestimmte Vernetzungs- und Empowermentformate:

Den Auftakt bildet eine qualitative SWOT-Analyse in Zusammenarbeit mit allen beteiligten Kooperationspartner:innen in Schleswig-Holstein. Auf Grundlage von Interviews sowie eines gemeinsamen Workshops werden zentrale Unterstützungsbedarfe von LSBTIQ*- und FLINTA-Personen in der Region identifiziert. 

Darauf aufbauend werden drei bildungsphasenspezifische Workshops durchgeführt, die den Übergang von der Schule in die Hochschule, Studienbedingungen und Campusklima sowie Qualifikationsphasen in der Wissenschaft auf Basis der SWOT-Analyse adressieren.

Flankierend hierzu wird ein Mentoring-Programm zwischen Professor:innen und, Wissenschaftler:innen sowie Studierenden und Studienanfänger:innen etabliert, das statusgruppenübergreifende Formen der Begleitung, Unterstützung und Vernetzung ermöglicht.

Das Projekt zielt darauf ab, geschlechts- und sexualitätsbezogene Ungleichheiten im Wissenschaftssystem sichtbar zu machen, Teilhabechancen für vielfältige Lebensweisen zu verbessern und bestehende Unterstützungs- und Vernetzungsstrukturen in der Region weiterzuentwickeln. Die Ergebnisse werden in einem projektspezifischen Diversitätsplan gebündelt und über regionale sowie bundesweite Transferformate sowie eine Abschlusstagung zugänglich gemacht.

Die Umsetzung des Projekts erfolgt in enger Zusammenarbeit mit regionalen und überregionalen Kooperationspartner:innen aus Wissenschaft, Bildung, Politik und Zivilgesellschaft. Durch die Vernetzung unterschiedlicher Perspektiven und Berücksichtigung intersektionaler Erfahrungen sollen regionale Impulse für Chancengerechtigkeit und Antidiskriminierung im Wissenschaftssystem gesetzt werden.

FLENS versteht sich ausdrücklich als offenes Netzwerk und freut sich über den Austausch mit weiteren interessierten Akteur:innen aus Wissenschaft, Bildung, Politik und Zivilgesellschaft. Interessierte Personen, Initiativen und Institutionen sind herzlich eingeladen, mit dem Projektteam in Kontakt zu treten und die Entwicklung regionaler Empowerment-, Vernetzungs- und Antidiskriminierungsstrukturen im Wissenschaftssystem gemeinsam mitzugestalten.

Verantwortlich

Projektmitarbeitende

Finanzierung

Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) 

Projekt: FLENS - Fostering Local Empowerment Networks for Gender and Diversity in Science unter dem Förderkennzeichen 01FP26V102 gefördert.

Regionale Kooperationspartner:innen sind:

Europa-Universität Flensburg: 

Stadt Flensburg: 

Zivilgesellschaftliche Initiativen:

Überregionale Kooperationspartner:innen:

Ein besonderes Anliegen von FLENS ist die intersektionale Betrachtung geschlechtlicher und sexueller Vielfalt. Da Diskriminierungs- und Ausschlusserfahrungen häufig mit weiteren Differenz- und Ungleichheitsverhältnissen wie Klassismus, Rassismus oder Ableismus verschränkt sind, kooperieren wir hierfür mit folgenden überregionalen Partner:innen.

FLENS versteht sich ausdrücklich als offenes Netzwerk und freut sich über den Austausch mit weiteren interessierten Akteur:innen aus Wissenschaft, Bildung, Politik und Zivilgesellschaft. Interessierte Personen, Initiativen und Institutionen sind herzlich eingeladen, mit dem Projektteam in Kontakt zu treten und die Entwicklung regionaler Empowerment-, Vernetzungs- und Antidiskriminierungsstrukturen im Wissenschaftssystem gemeinsam mitzugestalten.

Literatur