Nachwuchsförderung

Die Förderung von Wissenschaftler*innen in der Qualifikationsphase ist ein zentraler Bestandteil der DFG-Forschungsgruppe. Sie verbindet individuelle Karriereentwicklung mit intensivem fachlichem Austausch und interdisziplinärer Vernetzung.

Promovierende und Postdocs sind eng in die Forschungsarbeit eingebunden, verfolgen eigene Projekte und wirken an Publikationen, Tagungen sowie an Aufgaben im Wissenschafts- und Projektmanagement mit. Ein strukturiertes Qualifizierungsprogramm umfasst fachübergreifende und themenspezifische Fortbildungen sowie Möglichkeiten zur eigenständigen Organisation von Workshops und Gastaufenthalten.

Nachwuchswissenschaftler*innen

André Raatzsch

Biografie  
Philipps-Universität Marburg

Doktorand der Kunstgeschichte an der Philipps-Universität Marburg und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Teilprojekt 1. Dissertationsprojekt: „Reparative Bilderzählung und Bildkritik: Eine dekoloniale Perspektive auf die Darstellung der Roma in der europäischen Kunstgeschichte“ (Arbeitstitel).

Dr. Mohammad Fazleh Elahi

Philipps-Universität Marburg

 Postdoktorand an der Philipps-Universität Marburg und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Teilprojekt 1 zur Entwicklung der digitalen Forschungsumgebung (multimodalen Datenbank) in Kooperation mit den Teilprojekten 2 – 6.

Magdalena Watrin

Doktorandin am Institut der Romanistik an der Justus-Liebig Universität Gießen und wissenschaftliche Mitarbeiterin in Teilprojekt 2. Dissertationsprojekt: „Exklusion als Inszenierungseffekt? Antiziganismus und Spektakel in Populären Ausstellungsmedien (1850-1950)“ (Arbeitstitel).

Nele Feuring

Feuring, Nele - Institut für Germanistik - Europa-Universität Flensburg (EUF)

Doktorandin am Institut für Germanistik an der Europa-Universität Flensburg und wissenschaftliche Mitarbeiterin in Teilprojekt 3. Dissertationsprojekt: „Funktion von Antiziganismus im Film“ (Arbeitstitel).

Tobias Haberkorn

Haberkorn, Tobias — FB04 - Geschichts- und Kulturwissenschaften            

Doktorand am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften an der Justus-Liebig Universität Gießen und wissenschaftlicher Mitarbeiter in Teilprojekt 4. Dissertationsprojekt: „Expansion statt Revolution. Sowjetische Landeskundemuseen der Zwanziger Jahre“ (Arbeitstitel).

Cristina Pătrașcu

Patrascu Cristina - Institut für Germanistik - Europa-Universität Flensburg (EUF)

Doktorandin am Institut für Germanistik an der Europa-Universität Flensburg und wissenschaftliche Mitarbeiterin in Teilprojekt 2. Dissertationsprojekt: „"Rom*nja-Publizistik in Rumänien. Von der Selbstartikulation zur Elimination“ (Arbeitstitel).

Dr. Verena Meier

Verena Meier - Forschungsstelle Antiziganismus

Wissenschaftliche Mitarbeiterin in Teilprojekt 6 und Postdoktorandin an der Forschungsstelle Antiziganismus Heidelberg mit dem Post-Doc-Projekt “Experts of Order and Measured Peoples: Fantasies of Society in European Modernity (1830 to 1950)”. Dr. Verena Meier untersucht die Verflechtungen von Antiziganismus, Antisemitismus und Kolonialrassismus aus wissenschaftsgeschichtlicher Perspektive mit besonderem Fokus auf Kriminologie und Medizin. Ihre Forschungsinteressen umfassen Polizeigeschichte, Ideengeschichte, Gender Studies und die Erforschung des historischen Antisemitismus und Antiziganismus.

Assoziierter Wissenschaftler

Dr.Dezso Mate

Dr. Dezso Mate ist assoziierter Wissenschaftler der DFG-Forschungsgruppe „Antiziganismus und Ambivalenz in Europa (1850-1950)“, Research Fellow am Interdisciplinary Centre for European Studies der Europa‑Universität Flensburg sowie Gastwissenschaftler am Research Centre on Antigypsyism der Universität Heidelberg. Dort arbeitet er an seinem Habilitationsprojekt zur Geschichte der Gypsy Lore Society und zu antiziganistischen Wissensbeständen, in dem er historische Diskurse, institutionelle Wissensproduktion und die Rolle zentraler Akteur*innen in den Blick nimmt. 

Dr. Dezso Mate übernimmt für die DFG-Forschungsgruppe eine wichtige beratende Funktion und stellt seine Expertise in den Bereichen Antiziganismusforschung, Wissenschaftsgeschichte und kritische Romani-Studien zur Verfügung. Zudem entwickelt er einen eigenständigen Forschungsantrag zum Thema „Gypsyloreismus und reparative Romani-Agency“.

Er ist außerdem stellvertretender Vorsitzender der Barvalipe Academy am European Roma Institute for Arts and Culture in Berlin und lehrt als Gastdozent am Department for Critical Romani Studies der Södertörn University in Stockholm. Weitere Informationen finden sie unten.