Resilienz

Auf dieser Seite finden Sie Best-Practice-Beispiele zur Resilienz an Hochschulen.
Sie zeigen, wie Studierende, Mitarbeitende und die Hochschule selbst gestärkt werden können, um Herausforderungen besser zu meistern. Geben Sie in der Umfrage an, welche Ansätze Sie besonders sinnvoll finden.

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Best Practice-Beispiele im Bereich Resilienz

Resilient Learning Strategies: Student Self-Regulation & Adaptability

Democritus University of Thrace, Griechenland

Ein strukturierter Undergraduate-Kurs, der an der Democritus University of Thrace entwickelt wurde, um akademische und emotionale Resilienz durch Selbstregulation, metakognitive Strategien und adaptive Bewältigungspraktiken zu stärken.

Impact:
Stärkt Lernbeständigkeit, Anpassungsfähigkeit und akademische Autonomie; reduziert kognitive Überlastung und ineffektive Lerngewohnheiten; verbessert emotionale Regulation, Stressbewältigung und Leistungszuversicht; unterstützt Studienerhalt und studentisches Wohlbefinden in allen Studienjahren.

Zielgruppe: Studierende im Undergraduate-Bereich aller Disziplinen und Studienjahre, insbesondere jene, die Übergangsstress, Leistungsangst oder akademische Erschöpfung erleben; akademische Berater:innen und Lehrpersonal, die in die Unterstützung von Studierenden eingebunden sind.

Umsetzung:
Kurze resilienzorientierte Module in Curricula oder Unterstützungsangebote für Studierende integrieren; Moderator: innen in metakognitiven und emotional-regulatorischen Ansätzen schulen; in flexiblen Formaten durchführen (Präsenz, Blended oder online) und Ergebnisse zur lokalen Anpassung beobachten.

Was war der Nutzen?
Verhindert Burnout und Rückzug; verbessert Lerneffektivität und Selbstvertrauen der Lernenden; bringt akademische Leistung mit studentischem Wohlbefinden in Einklang; skalierbare, kostengünstige Intervention zur Förderung einer gemeinsamen Resilienzkultur.

Was wurde erreicht?
Verbesserte Anpassungsfähigkeit und Lernautonomie der Studierenden; reduzierte Leistungsangst und kognitive Überlastung; positive Wirkung auf Engagement, Studienerhalt und akademisches Selbstvertrauen; gestärkte institutionelle Kapazität für systematische Unterstützung von Studierenden.

EMERGE Re-branding
Vollständig übertragbar und modular. Mögliche Formate: EMERGE Resilient Learning Toolkit, EMERGE Adaptive Learner Module oder EMERGE Student Resilience Badge, im Einklang mit EU-Rahmenwerken und den EMERGE-Prioritäten in den Bereichen Resilienz und Studienerfolg.

Kontaktinformation
Email: idosi@hs.duth.gr Email: mmitsiaki@helit.duth.gr

Counselling Centre for Psychological Support and Evaluation (SKEPSIS) – Supporting Student Wellbeing

Neapolis University Pafos, Zypern

 

Impact: Das Beratungszentrum bietet psychologische Unterstützung, Diagnostik und Wohlbefindensdienste für Studierende und gegebenenfalls auch für die breitere Öffentlichkeit. Es fördert psychische Gesundheit, Inklusion und Resilienz im universitären Umfeld.

Zielgruppe: Studierende, Hochschulgemeinschaft und breitere Öffentlichkeit.

Umsetzung: Eine universitätsbasierte Beratungseinheit mit qualifizierten Psycholog:innen einrichten, sie in die Studierendenservices integrieren und vertrauliche, zugängliche Unterstützung fördern. Mit akademischen Abteilungen und studentischen Gremien zusammenarbeiten, um das Bewusstsein zu stärken.

Was war der Nutzen?
Verbessertes studentisches Wohlbefinden, bessere akademische Leistungen und höherer Studienerhalt bei gleichzeitiger Förderung einer inklusiven und unterstützenden Campus-Kultur.

Was wurde erreicht?
Gestärkte psychologische Resilienz, verringerte Stigmatisierung psychischer Gesundheit und stärkere institutionelle Unterstützungsstrukturen.

EMERGE Re-Branding: Kann unter EMERGE WP8 als Resilienz- und Inklusionsmaßnahme zur Unterstützung des studentischen Wohlbefindens an Partnerinstitutionen positioniert werden.

Kontaktinformation: Email: skepsi@nup.ac.cy
Phone: +357 26843425
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Basic University Pedagogy course

University of Inland Norway, Norwegen

Der verpflichtende Kurs „Basic University Pedagogy“ (10 ECTS) wird von der Sektion für Hochschulpädagogik und Qualität entwickelt und angeboten. Der Kurs vermittelt Lehrenden ein grundlegendes pädagogisches Verständnis. Die Teilnehmenden lernen, wie man effektive Kurspläne entwickelt und den Unterricht plant. Außerdem erwerben sie Kenntnisse über Prüfungs- und Betreuungstechniken. Er bereitet das akademische Personal auch darauf vor, zunehmend diverse Studierendengruppen zu unterrichten, und betont Universal Design und Inklusion. Weitere Kernelemente umfassen den effektiven Einsatz digitaler Werkzeuge, Reflexionen über KI und multimediales Lernen. Der Kurs besteht aus 11 Sitzungstagen über ein Jahr hinweg. Er umfasst mehrere Aufgaben, wie ein pädagogisches Credo, Peer-Mentoring und ein IKT-Projekt.

Impact: Wir stellen sicher, dass alle akademischen Mitarbeitenden die notwendigen und verpflichtenden pädagogischen Qualifikationen erwerben. Wir schaffen eine Lerngemeinschaft, in der wir Best Practices in Lehre, Prüfung und Betreuung teilen. Darüber hinaus fördern wir studierendenaktives Lernen, den pädagogischen Einsatz von IKT und den reflektierten Einsatz von KI. Wir betonen außerdem Inklusion, Universal Design, Ethik und Nachhaltigkeit.

Zielgruppe: Academic staff

Umsetzung:

Sichern Sie die Unterstützung der Hochschulleitung. Es ist entscheidend, dass der Kurs für alle akademischen Mitarbeitenden Ihrer Universität verpflichtend ist.

Richten Sie eine eigene Sektion mit Expert:innen für Hochschulpädagogik ein.

Schaffen Sie eine Struktur, die Theorie mit praktischer Arbeit verbindet. Entwickeln Sie studentische Aktivitäten und Aufgaben, die die Teilnehmenden für ihre tägliche Arbeit als relevant ansehen. Der Kurs selbst sollte sich über ein ganzes Jahr mit regelmäßigen Sitzungen erstrecken. Wir verwenden sechs zweitägige Sitzungen, verteilt auf zwei Semester.

Fördern Sie die Zusammenarbeit zwischen Kolleg:innen, indem Sie Zeit für Diskussionen einräumen und verschiedene studierendenaktive Lehrmethoden modellieren. Streben Sie ein Gleichgewicht zwischen Vorträgen und praktischen Übungen an. Die Teilnehmenden beobachten einander und geben Feedback. Nutzen Sie eine digitale Plattform zum Teilen von Ressourcen.

Das Curriculum des Kurses sollte auf nationaler und internationaler Literatur aus dem Bereich der Hochschulpädagogik basieren.

Der Kurs endet mit einem Gruppenentwicklungsprojekt und einer mündlichen Prüfung, in der das Projekt in Gruppen von etwa 8–10 Teilnehmenden präsentiert wird.

Was war der Nutzen?

Der Kurs stärkt die pädagogische Kompetenz unseres Personals und verbessert die Gesamtqualität unserer Studienprogramme. Er gibt allen Lehrenden außerdem eine gemeinsame Grundlage für ihre Lehrpraxis.

Wir bereiten unsere Lehrenden darauf vor, Herausforderungen im Zusammenhang mit Digitalisierung, Veränderung und Inklusion zu bewältigen. Diese Fähigkeiten machen unsere Organisation robuster und anpassungsfähiger.

Das Programm schafft eine Kultur kontinuierlicher Entwicklung und Reflexion. Mitarbeitende evaluieren und verbessern ihre Lehrpraxis gemeinsam innerhalb der akademischen Gemeinschaft.

Was wurde erreicht?
Der Kurs erhält durchgehend hervorragende Bewertungen. Darüber hinaus bauen die Teilnehmenden starke professionelle Beziehungen zu Kolleg: innen auf allen sieben unserer Campusstandorte auf.

EMERGE Re-Branding: Präsentation bewährter pädagogischer Praktiken von Kursteilnehmenden.

Kontaktinformation: Email: randi.hagen@inn.no

Stop Violence Initiative

Université Bretagne Sud, Frankreich

Das Programm basiert auf einer integrierten Strategie zur Prävention, Meldung und Bearbeitung von Gewalt, Diskriminierung, Belästigung und sexistischem Verhalten für alle Mitarbeitenden und Studierenden. Die Stop Violence Unit ist unabhängig und keiner Abteilung innerhalb der University of South Brittany zugeordnet.

Impact: Sicherung des Lebensumfelds: Schaffung eines „sicheren, respektvollen und fürsorglichen“ Studien- und Arbeitsumfelds.
 Kultureller Wandel: Entwicklung einer gemeinsamen Kultur des Respekts und der Gleichstellung durch fortlaufende Schulungen.
 Schutz von Einzelpersonen: Möglichkeit, eine mutmaßlich verantwortliche Person durch Schutzmaßnahmen vorübergehend zu entfernen, um Opfer und die Integrität von Diensten und Studierenden zu schützen.

Zielgruppe: students and staff.

Umsetzung: Einrichtung der Plattform: Schaffung eines Instruments, das namentliche oder anonyme Meldungen ermöglicht.
 Einrichtung der Einheiten: Zuhören, Information, Orientierung, Unterstützung: Rekrutierung von Fachkräften (Sozialarbeiter:innen) und geschulten Freiwilligen.
 Bearbeitung: Zusammenführung der Abteilungen (HR, Recht, Dienste).
 Definition des Bearbeitungsverfahrens: Eingang der Meldung → Weiterleitung an die Zuhöreinheit innerhalb von drei Arbeitstagen, Ernennung einer Sozialarbeiterin bzw. eines Sozialarbeiters und einer ehrenamtlichen Ansprechperson. Angebot eines persönlichen Gesprächs oder eines Gesprächs via Teams, anschließend gegebenenfalls Erstellung eines Berichts für die Bearbeitungseinheit.
 Nach dem Bericht der Zuhöreinheit: Einordnung der Sachverhalte: administrative Untersuchung.
 Bericht an das Präsidium: Entscheidung über Sanktionen oder Weiterleitung an die Staatsanwaltschaft.

Was war der Nutzen?
 Vertraulichkeit und Neutralität: Bietet einen sicheren Raum, in dem Menschen ohne Bewertung sprechen können.
 Multidisziplinäre Expertise: Die gemeinsame Einbindung von sozialen Diensten, Personalabteilung und Rechtsabteilung gewährleistet eine sorgfältige Bearbeitung.

Was wurde erreicht?
 Struktur des Systems: 

  • Übergang von der E-Mail-Adresse der Sozialarbeiterin für Mitarbeitende zu einem System mit eigener Plattform und eigenen Einheiten. (Sexistische, homophobe und transphobe sexuelle Gewalt). Im Jahr 2025 Erweiterung zu „STOP VIOLENCE“.
  • Institutionelles Engagement: Integration der Initiative in den Zielvertrag (2024–2026) und in den Masterplan für das studentische Leben.
  • Transparenz: Erstellung eines jährlichen Tätigkeitsberichts durch die Zuhöreinheit, der den zuständigen Gremien vorgelegt wird (Social Administration Committee/Specialised Training in Health, Safety and Working Conditions).

EMERGE Re-Branding: Könnte als Emerge Stop Violence umbenannt werden

Kontaktinformation: Email: stop-violences@listes.univ-ubs.fr
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Human Rights Clinic

Univerzita Mateja Bela v Banskej Bystrici, Slowakei

Diese Aktivität stärkt das Rechtsbewusstsein von Kindern und Jugendlichen und fördert ihre Fähigkeit, auf soziale und rechtliche Herausforderungen zu reagieren, und trägt damit zur Resilienz der Gemeinschaft bei. Eines der Hauptziele des Kurses ist es, das Bewusstsein für Menschenrechte und die Möglichkeiten ihres Schutzes innerhalb der Gemeinschaft junger Heranwachsender zu stärken. Die Fakultät für Rechtswissenschaften unterstützt die Aktivitäten des Menschenrechtszentrums, das durch unsere Studierenden die Zahl der Bildungsaktivitäten in diesem Jahr erhöht hat.

Impact: Der Hauptnutzen für die Gemeinschaft besteht darin, durch Bildungspräsentationen von Studierenden das Bewusstsein für Menschenrechte zu stärken. Dies führt weiter zur Förderung von Toleranz, zur Prävention von Diskriminierung und insgesamt zur Stärkung der Zivilgesellschaft. Gemeinschaftspartner haben außerdem die Möglichkeit, mit der Universität und dem Slovak National Centre for Human Rights zusammenzuarbeiten, was Raum für weitere gemeinsame Aktivitäten mit konkreten positiven Auswirkungen auf das Gemeinschaftsleben schafft. Studierende präsentierten das Thema Antidiskriminierung an 14 weiterführenden Schulen und 8 Grundschulen.

Der Hauptnutzen für die Universität, die Fakultät und die Studierenden besteht in der Stärkung ihres Fachwissens und ihrer praktischen Fähigkeiten im Bereich des Menschenrechtsschutzes, wodurch die Qualität und Relevanz ihrer Ausbildung sowie ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt erhöht werden. Die Verbindung zwischen theoretischem Wissen und realer Praxis wird durch die Zusammenarbeit mit einer Expertin bzw. einem Experten des Slovak National Centre for Human Rights gestärkt. Durch aktive Teilnahme an Seminaren und eigenständige Präsentationen in Gemeinschaften entwickeln Studierende kritisches Denken, Kommunikationsfähigkeiten und bürgerschaftliches Engagement und werden zu verantwortungsbewussten und sozial sensiblen Absolvent:innen.

Zielgruppe: Students of Law degree programs.

Umsetzung: Partner universities can organise similar activity or liaise with UMB to share expertise directly.

Was war der Nutzen? Als Teil der Human Rights Clinic, eines Fachs im Studiengang Law 1, absolvieren Studierende über einen Zeitraum von 6–8 Wochen unter Anleitung einer Juristin bzw. eines Juristen des Slovak National Centre for Human Rights eine Schulung zu einem ausgewählten Thema des jeweiligen Semesters (z. B. Antidiskriminierung). Während des restlichen Semesters sind sie verpflichtet, eine Präsentation zu diesem Thema vorzubereiten und ausgewählte menschenrechtliche Themen an Grund- und weiterführenden Schulen zu unterrichten.

Was wurde erreicht? Eines der Hauptziele des Kurses ist es, das Bewusstsein für Menschenrechte und Möglichkeiten ihres Schutzes unter jungen Heranwachsenden zu stärken. Die Fakultät für Rechtswissenschaften der Matej Bel University unterstützt die Aktivitäten des Menschenrechtszentrums, das durch unsere Studierenden die Zahl der Bildungsaktivitäten in diesem Jahr erhöht hat. Menschenrechtsbildung gehört zu den gesetzlichen Aufgaben des Zentrums gemäß dem Gesetz zu seiner Einrichtung (Act No. 308/1994 Coll. in der geänderten Fassung). Ziel ist es außerdem, das theoretische Wissen der Studierenden der juristischen Fakultät der UMB zu bestimmten Themen zu festigen, ihre mündlichen Fähigkeiten, ihr selbstständiges Arbeiten, ihre Arbeit mit der allgemeinen Öffentlichkeit und ihre Fähigkeit, komplexere Sachverhalte zu erklären, zu stärken. Ziel ist es außerdem, das theoretische Wissen der Studierenden im Bereich Menschenrechte zu vertiefen, mit besonderem Schwerpunkt auf den Aktivitäten und der Bedeutung des Slovak National Centre for Human Rights.

EMERGE Re-Branding: Where justice becomes practice

Kontaktinformation: Email: lubica.saktorova@umb.sk
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The Diversity Support Unit

Universidade da Coruña, Spanien

Die Einheit verfügt über eine gut etablierte Erfolgsbilanz bei der Sicherstellung von Zugänglichkeit, Beratung und Unterstützung für Studierende mit unterschiedlichen Bedürfnissen und bezieht auch die LGTBIQ+-Dimension ein. Sie verfügt über Verfahren, Anpassungsprotokolle, Sensibilisierungskampagnen, Schulungsaktivitäten und Ressourcen, die klar erklärt und leicht an andere Universitäten angepasst werden können. Darüber hinaus stellt ihre Funktionsweise eine institutionelle Struktur dar, die Inklusion, Wohlbefinden und Unterstützung gewährleistet.

Impact: Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die vollständige Inklusion und Chancengleichheit von Studierenden und Lehrenden zu erleichtern, die aus physischen, sensorischen, geschlechtsidentitätsbezogenen, affektiv-sexuellen, geschlechtlichen Ausdrucksformen, psychologischen oder soziokulturellen Gründen Schwierigkeiten oder äußere Barrieren beim gerechten, gleichberechtigten und partizipativen Zugang zum universitären Leben erfahren.

Zielgruppe: Alle Beteiligten im Hochschulbereich: Studierende, Lehrende sowie technisches, Verwaltungs-, Management- und Servicepersonal.

Umsetzung: Die Verfahren, Anpassungsprotokolle, Sensibilisierungskampagnen, Schulungsaktivitäten und Ressourcen der Einheit sind klar erläutert und können leicht an andere Universitäten angepasst werden.

Was war der Nutzen?
Die Annäherung an gesellschaftliche Realitäten, die weniger sichtbar sind und stärkerer sozialer Verwundbarkeit ausgesetzt sind. Durch die Weitergabe von Wissen und Informationen über soziale Gruppen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und unsichtbaren Behinderungen schaffen wir eine Grundlage für die Beseitigung jeglicher Form von Diskriminierung, Belästigung und Gewalt.

Was wurde erreicht?

  • Beratung und Sensibilisierung: der gesamten Hochschulgemeinschaft hinsichtlich der Rechte, Erfahrungen und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen, mit spezifischem Unterstützungsbedarf im Studium (NEAE), des LGTBIQ+-Kollektivs oder anderer Gruppen, die Diskriminierung oder Marginalisierung erfahren können.
  • Individuelle Unterstützung: Begleitung, Bereitstellung technischer Hilfen und Aufbau von Netzwerken für Informationsaustausch und gegenseitige Unterstützung sowohl mit Einzelpersonen als auch mit Verbänden oder relevanten Organisationen in diesen Bereichen.
  • Schrittweiser Abbau von Barrieren: Beseitigung architektonischer, bürokratischer und kommunikativer Barrieren oder sonstiger Barrieren auf allen Campusstandorten.
  • Förderung der Rechte der Gemeinschaft: der Hochschulgemeinschaft, mit besonderem Interesse an Kollektiven oder Gruppen, die stärkerer Diskriminierung und Verwundbarkeit ausgesetzt sind.
  • Aufbau kollaborativer Netzwerke: in der Diversitätsarbeit durch Vereinbarungen mit Universitäten sowie staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen.
  • Schulung in Diversität: zu Themen im Zusammenhang mit Diversität, Inklusion und Chancengleichheit an der Universität.
  • Beseitigung von Gewalt: Maßnahmen, die die Beseitigung aller Formen von Gewalt und Diskriminierung an der Universität fördern.

EMERGE Re-Branding: Es ist möglich, indem eine ähnliche Diversity Support Unit eingerichtet wird. Kontaktieren Sie die Einheit, um ihre Verfahren und weitere Aspekte zu übernehmen und an Ihre lokalen Bedürfnisse anzupassen.

Kontaktinformation: Visit our website

SOLIDARITY GROCERY STORE

Université Rennes 2, Frankreich

L’Épicerie Gratuite ist eine von Studierenden getragene Solidaritätsinitiative, die einen kostenlosen Lebensmittelladen auf dem Campus betreibt. Sie wurde im Januar 2019 von Studierenden und lokalen Partnervereinen gegründet, um auf Ernährungsunsicherheit und Lebensmittelverschwendung zu reagieren – Probleme, mit denen viele Studierende konfrontiert sind. Die Initiative entstand aus der Zusammenarbeit zwischen studentischen Freiwilligen und Vereinen wie Cœurs résistants als Reaktion auf den wachsenden Bedarf von Studierenden, die Schwierigkeiten haben, sich regelmäßige Mahlzeiten zu leisten.

Impact: Die Hauptziele sind, Lebensmittelverschwendung zu bekämpfen, indem noch essbare Produkte weitergegeben werden, die sonst weggeworfen würden, und Studierende mit Ernährungsunsicherheit zu unterstützen, indem ihnen kostenlos und ohne Bedingungen Zugang zu Lebensmitteln gewährt wird.

Zielgruppe: Students from Campus des Solidarités

Umsetzung: Um diese Initiative zu übernehmen, beginnen Sie mit der Bildung eines kleinen, von Studierenden geleiteten Teams und kooperieren Sie mit lokalen Vereinen, die Erfahrung in der Umverteilung von Lebensmitteln oder sozialer Unterstützung haben. Der erste Schritt besteht darin, die zwei Kernprobleme zu identifizieren, die das Projekt anspricht – Ernährungsunsicherheit unter Studierenden und Lebensmittelverschwendung in der Gemeinschaft – und Ihr Konzept darum herum aufzubauen. Sichern Sie anschließend einen Raum auf dem Campus, in dem Lebensmittel sicher gelagert und verteilt werden können; selbst ein kleiner Raum reicht für den Anfang aus. Bauen Sie Partnerschaften mit Supermärkten, Bäckereien, Märkten und Tafeln auf, die bereit sind, unverkaufte, aber noch essbare Produkte zu spenden. Rekrutieren Sie Freiwillige für Sammlung, Sortierung und Verteilung und legen Sie einfache Betriebsregeln fest: freier Zugang, keine Bedingungen und eine respektvolle, stigmatisierungsfreie Umgebung. Kommunikation ist entscheidend – nutzen Sie studentische Netzwerke, soziale Medien und Campuskanäle, um Studierende über Öffnungszeiten und Spendenbedarf zu informieren. Verfolgen Sie schließlich grundlegende Indikatoren wie die Zahl der Begünstigten, das Volumen der verteilten Lebensmittel und die geschaffenen Partnerschaften. Dies hilft, die Wirkung sichtbar zu machen, langfristige Unterstützung durch die Universität zu sichern und das Modell mit wachsender Nachfrage weiterzuentwickeln.

Was war der Nutzen?
Seit 2019 hat der solidarische Lebensmittelladen einen erheblichen Mehrwert geschaffen, indem er die Ernährungsunsicherheit unter Studierenden direkt reduziert und gleichzeitig die Lebensmittelverschwendung auf und rund um den Campus verringert. Seit seiner Einführung hat er Tausenden von Studierenden kostenlosen Zugang zu grundlegenden Lebensmitteln ermöglicht und ihnen geholfen, trotz finanzieller Einschränkungen einen gesünderen und stabileren Alltag aufrechtzuerhalten.

Was wurde erreicht?
Über die materielle Unterstützung hinaus hat er auch ein starkes Gefühl von Gemeinschaft und gegenseitiger Hilfe geschaffen und Studierende dazu befähigt, gemeinsam zu handeln und sich gegenseitig zu unterstützen. Die Initiative hat die Partnerschaften zwischen der Universität und lokalen Vereinen gestärkt, das Bewusstsein für Lebensmittelverschwendung erhöht und Gespräche über studentische Prekarität normalisiert. Damit ist sie sowohl zu einem praktischen Sicherheitsnetz als auch zu einem Symbol für Solidarität, Würde und studentisches Engagement geworden.

EMERGE Re-Branding: Anpassbares „EMERGE kit“ mit Leitfäden, Vorlagen und einer Low-cost-Version, sodass das gesamte Programm skalierbar, messbar und bereit für eine Übertragung auf andere Campusstandorte erscheint.

Kontaktinformation: Visit our website

1st Seven Weeks (F7W)

University of Limerick, Irland

Ist ein Übergangsprogramm, das Studierenden helfen soll, sich in den ersten entscheidenden Wochen an das Universitätsleben anzupassen. Durch gezielte Aktivitäten, Workshops und Unterstützungsangebote adressiert F7W@UL häufige Herausforderungen, mit denen Studierende konfrontiert sein können, wie die Orientierung in universitären Diensten und Ressourcen, die Anpassung an neue Lehrstile und die Entwicklung selbstständiger Lernfähigkeiten. Die Programmthemen Belong@UL, Be Well @ UL und Do Well @ UL fördern Wohlbefinden und akademisches Selbstvertrauen.

Impact: Eine verbesserte frühe studentische Erfahrung und der Übergang tragen zu verbessertem Studienerhalt, Fortschritt und akademischer Leistung bei. Dies wurde durch Unterstützung aus der gesamten Universität erreicht und förderte ein stärkeres Zugehörigkeitsgefühl der Studierenden.

Zielgruppe: Studierende, die erstmals an eine Universität wechseln. Es begann mit Erstsemesterstudierenden und wurde inzwischen auf alle neu eintretenden Studierenden ausgeweitet, einschließlich Mobilitätsstudierender, Fernstudierender, Teilzeitstudierender oder Studierender mit Pflegeverantwortung.

Umsetzung: Es ist möglich, das Modell First Seven Weeks @UL an den EMERGE-Institutionen zu übernehmen.

  • Einen gemeinsamen Emerge-Rahmen etablieren
  • Frühe Integration der Studierenden stärken
  • Kostengünstige Durchführungsformen nutzen
  • Auf vielfältige Lernbedürfnisse eingehen
  • Erkenntnisse institutionsübergreifend teilen
  • Eine resiliente Community of Practice aufbauen

Was war der Nutzen?
Das Programm bot gezielte Unterstützung – zum Beispiel spezielle Ressourcen und Räume für Pendlerstudierende sowie passgenaue Orientierungshilfen für internationale, ältere, zugangsberechtigte und Fernstudierende.

Was wurde erreicht?
Für Institutionen: flexibles und evidenzbasiertes Modell, weniger Doppelarbeit, stärkere Partnerschaften, verbesserte Fähigkeit, Veränderungen mit kostengünstiger Umsetzung zu bewältigen.
Für Studierende: frühe Unterstützung für Zugehörigkeit und Wohlbefinden einer vielfältigen Studierendenschaft, verbesserte Anpassungsfähigkeit, mehr Selbstvertrauen und erfolgreicher Übergang.

EMERGE Re-Branding: Das Team kann denjenigen, die an einer Übernahme der Initiative interessiert sind, weitere Details zur Verfügung stellen und die Möglichkeiten eines Re-Brandings besprechen.

Kontaktinformation: Email: Pam.Wall Student Engagement and Success Lead
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