Nachhaltigkeit

Hier präsentieren wir Best-Practice-Beispiele aus dem Bereich Nachhaltigkeit.
Sie zeigen, wie Hochschulen Ressourcen verantwortungsvoll nutzen und nachhaltiges Handeln in Studium, Forschung und Verwaltung fördern. In der Umfrage können Sie angeben, welche Maßnahmen Sie am überzeugendsten finden.

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Best Practice-Beispiele im Bereich Nachhaltigkeit

Mythotopia: Revitalizing Mythology in Eastern Macedonia & Thrace

Democritus University of Thrace, Griechenland

Mythotopia belebt das mythologische Erbe Ostmakedoniens und Thrakiens neu, indem lokale Mythen durch Bildung, digitale Werkzeuge und nachhaltigen Kulturtourismus dokumentiert, kartiert und reaktiviert werden.

Impact: Bewahrt und fördert immaterielles Kulturerbe; stärkt regionale Identität und Beteiligung der Gemeinschaft; integriert Bildung, digitale Innovation und nachhaltigen Tourismus; erhöht die Sichtbarkeit der Region; bietet ein übertragbares Modell für nachhaltige lokale Entwicklung.

Zielgruppe: Studierende und Forschende in Geisteswissenschaften, Archäologie, Bildung, Tourismus und Digital Humanities; Lehrende und Lernende auf allen Bildungsebenen; Kulturfachleute, lokale Behörden, Tourismusakteure und lokale Gemeinschaften.

Umsetzung: Regionale Mythen durch interdisziplinäre Forschung dokumentieren und kartieren; sie mit gegenwärtigen kulturellen und natürlichen Orten verbinden; eine digitale Plattform/App mit zugänglichen Kulturwegen entwickeln; Bildungsinhalte integrieren; lokale Gemeinschaften einbinden und Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Digitalexpert:innen und Kultureinrichtungen sicherstellen.

Was war der Nutzen?
Langfristige digitale Bewahrung regionaler Mythologie; gestärkte kulturelle Identität und lokaler Stolz; hochwertige Bildungs- und Tourismusressourcen; nachhaltige Synergie zwischen Forschung, Bildung und regionaler Entwicklung; Einbindung junger Forschender.

Was wurde erreicht?
Umfassende Dokumentation regionaler Mythen; Übersetzung und pädagogische Wiederverwendung zentraler historischer Quellen; Erstellung einer digitalen Plattform (2.500+ kulturelle Punkte) und einer mobilen Anwendung; personalisierte Kulturwege; interdisziplinäre Zusammenarbeit und breite Dissemination.

EMERGE Re-Branding
Vollständig skalierbar und übertragbar auf Regionen der Allianz. Mögliche Formate: EMERGE Living Cultural Heritage oder EMERGE Cultural Routes, zur Unterstützung von nachhaltigem Tourismus, digitalem Kulturerbe und stapelbaren Micro-Credentials im Einklang mit den EMERGE-Prioritäten im Bereich Nachhaltigkeit.

Kontaktinformation: Email: inteligi@hs.duth.gr; chmichal@hs.duth.gr; or amastrog@hs.duth.gr
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Earth Hour

Neapolis University Pafos, Zypern

Diese Veranstaltung wird von der Studierendenvertretung in Zusammenarbeit mit dem Department of Architecture and Earth & Environmental Sciences organisiert und ist Teil der globalen Earth Hour-Kampagne.

Impact: Sendet durch inklusives gemeinschaftliches Handeln ein starkes Signal für den Schutz des Planeten und für Nachhaltigkeit.

Zielgruppe: Allgemeine Öffentlichkeit, Studierende, Zivilgesellschaft.

Umsetzung: Mit der Studierendenvertretung und relevanten Fachbereichen zusammenarbeiten, sich an der globalen Earth Hour-Kampagne orientieren, ein symbolisches Lichter-aus-Event organisieren und dieses breit bei Studierenden und der lokalen Gemeinschaft bewerben. Kostengünstig und leicht anpassbar.

Was war der Nutzen?
Steigerte das Umweltbewusstsein, stärkte die Zusammenarbeit zwischen Studierenden und Fakultät und festigte das Nachhaltigkeitsprofil der Universität.

Was wurde erreicht?
Bezog Campus und Gemeinschaft in kollektives Klimahandeln ein und stärkte das sichtbare Engagement der Institution für Nachhaltigkeit.

EMERGE Re-Branding: Ja, diese bewährte Praxis kann mit Live-Streaming zu einer gemeinsamen Veranstaltung aller EMERGE-Partner werden.

Kontaktinformation: Student Union of Neapolis University Pafos. School of Architecture, Engineering & Environmental Sciences
Email: m.katafygiotou@nup.ac.cy

The Future Classroom Lab

University of Inland Norway, Norwegen

Das Future Classroom Lab ist eines von mehreren Future Classroom Labs (FCL) in Norwegen und weltweit. Das FCL-Konzept wurde von European Schoolnet entwickelt, das Innovation in Lehren und Lernen fördern möchte. Das Future Classroom Lab an der INN ist ein flexibler und technologiereicher Treffpunkt sowie eine inspirierende Lernumgebung für Co-Creation und die Erkundung von Technologie.

Impact: Im Future Classroom Lab werden Besucher:innen dazu eingeladen, über Lernen, Technologie und Klassenraumgestaltung nachzudenken; Ziel sind Experimentieren, Training und die Anregung innovativer Praktiken in Schulen.

Zielgruppe: Lehrkräfte, Studierende, Schulen und Kindergärten sowie lokale Unternehmen und Arbeitsplätze

Umsetzung:

Das pädagogische Mindset übernehmen (bevor Technologie gekauft wird): Replikation hat mehr mit Pädagogik als mit Technologie zu tun.

Die 6 Lernzonen umsetzen: den Bereich in Zonen für bestimmte Aktivitäten unterteilen.

Den Raum ausstatten (kosteneffektiv und skalierbar): Es ist nicht nötig, die gesamte Ausstattung auf einmal zu kaufen. Beginnen Sie mit modularen, umkonfigurierbaren und bezahlbaren Optionen.

Das Future Classroom Toolkit nutzen: Die offizielle FCL-Website stellt kostenlose Ressourcen zur Verfügung, um den Designprozess zu begleiten.

Klein anfangen: der „Mini-Lab“-Ansatz - Wenn Sie keinen ganzen Raum renovieren können:
Zonen innerhalb eines traditionellen Klassenraums schaffen: Definieren Sie eine kleine „creation corner“ und einen „presentation area“ innerhalb Ihres aktuellen Raums.

Mobile Möbel verwenden: Ersetzen Sie Tische durch Modelle mit Rollen, um Ihren Klassenraum flexibler zu machen.
Sich auf eine Zone konzentrieren

Was war der Nutzen? Was wurde erreicht?
Die Nutzung verschiedener technologischer Methoden, um mit Nachhaltigkeit zu arbeiten, wie z. B.: 

  • das Computerspiel Skabma, das sich auf die indigene Perspektive der Sámi konzentriert (führte zu Workshops während der Sami Language Week, einer jährlich stattfindenden Konferenz),
  • VR-Simulationen zu Eltern-Lehrkraft-Gesprächen in Schulen (ein Bereich, der sich für frisch graduierte Lehramtsstudierende als schwierig erwiesen hat) und
  • eine Vielzahl von Spielen für Nachhaltigkeit, die zum Handeln für Nachhaltigkeit anregen und Nachhaltigkeitskompetenzen bei jungen Menschen stärken.
  • Darüber hinaus führen sie Workshops und Kurse zu den interdisziplinären Themen des norwegischen Curriculums durch (Nachhaltigkeit; Demokratie und Bürgerschaft; Gesundheit und Lebenskompetenzen), die Spiele zur Stärkung von Nachhaltigkeitskompetenzen bei jungen Menschen einschließen.

EMERGE Re-Branding: Ja, indem die verschiedenen Spiele und VR-Simulationen hervorgehoben werden, die an der INN verfügbar sind. Es besteht Potenzial, diese in andere Sprachen zu übersetzen und länderspezifisch anzupassen. Zeigen, wie mit Studierenden, Lehrkräften, Schulklassen und in der Kompetenzentwicklung zusammengearbeitet wird.

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The Transition Agreement

Université Bretagne Sud, Frankreich

Eine partizipative Initiative, die im November 2024 gestartet wurde und sich der ökologischen und gesellschaftlichen Transformation widmet. Dieser Prozess zielt darauf ab, bis 2035 einen Masterplan für nachhaltige Entwicklung sowie soziale und ökologische Verantwortung zu entwickeln.

Impact: The Transition Agreement basiert auf fünf Hauptsäulen:

  • Strategie und Governance: Stärkung der Entscheidungsstrukturen zur Integration von Transformationsfragen.
  • Bildung und Ausbildung: Integration ökologischer Transformationen und nachhaltiger Entwicklung in Bildungsprogramme.
  • Forschung und Innovation: Förderung von Forschungsprojekten mit Fokus auf ökologische und gesellschaftliche Transformation.
  • Verringerung der Umweltauswirkungen: Umsetzung konkreter Dekarbonisierungsmaßnahmen.
  • Sozialpolitik und Lebensqualität bei der Arbeit: Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Förderung sozialer Verantwortung (Unsicherheit am Arbeitsplatz, Inklusivität, Kooperation).

Zielgruppe: Studierende, Mitarbeitende der Universität und Menschen, die im lokalen Umfeld der Universität leben.

Umsetzung: Dies ist ein Schulungskurs auf Grundlage eines iterativen „Head – Heart – Body“-Prozesses, der aus sechs eintägigen Sitzungen besteht. Jeder Tag umfasst einen Vormittag mit Vorträgen zu ökologischer und gesellschaftlicher Transformation und einen Nachmittag mit praktischen Workshops, um gemeinsam eine Roadmap zu entwickeln, die aus einem Ziel, Umsteuerungshebeln und Maßnahmen besteht.

Was war der Nutzen?
The Transition Convention bot die Möglichkeit, kollektive Intelligenz und systemisches Denken innerhalb der Workshops zu erproben.

Was wurde erreicht?
Mehr als 100 Maßnahmen wurden von den Teilnehmenden der Transition Convention vorgeschlagen. Diese Maßnahmen wurden zur Abstimmung gestellt und anschließend in den DDRS Master Plan aufgenommen.

EMERGE Re-Branding: Ja, die Transition Convention ist ein Prozess partizipativer Demokratie und kollektiver Intelligenz zum Nutzen des TES.

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Senior Volunteering in the University Library

Univerzita Mateja Bela v Banskej Bystrici, Slowakei

Das Senior Volunteering Programme in der Universitätsbibliothek bindet aktive ältere Erwachsene in strukturierte ehrenamtliche Rollen ein, die Bildungs-, Kultur- und Gemeinschaftsaktivitäten unterstützen. Senior:innen bringen ihre Erfahrung und Zeit in Bibliotheksdienste, öffentliche Veranstaltungen, Leseprogramme und Initiativen zum Wissensaustausch ein und stärken dadurch den intergenerationellen Dialog und den Zusammenhalt der Gemeinschaft.

Impact: 

  • Fördert aktives Altern und soziale Inklusion älterer Erwachsener.
  • Stärkt intergenerationelles Lernen und Wissensweitergabe.
  • Fördert gesellschaftliches Engagement im universitären Umfeld.
  • Trägt zur sozialen Nachhaltigkeit bei, indem Isolation verringert und bürgerschaftliche Teilhabe älterer Menschen unterstützt wird.

Zielgruppe: 

  • Aktive Senior:innen und pensionierte Fachkräfte
  • Universitätsstudierende und akademisches Personal
  • Bibliotheksnutzende und Mitglieder der lokalen Gemeinschaft
  • Gemeinschaftsorganisationen mit Fokus auf Altern und lebenslanges Lernen

Umsetzung:

  • Ein strukturiertes Ehrenamtsprogramm innerhalb der Universitätsbibliothek oder einer kulturellen Einheit aufbauen.
  • Klare ehrenamtliche Rollen definieren (Unterstützung beim Lesen, Veranstaltungsassistenz, Mentoring, Archivunterstützung).
  • Eine grundlegende Einführung und Schulung für Senior:innen als Freiwillige bereitstellen.
  • Möglichkeiten für intergenerationelle Interaktion schaffen (Leseclubs, Diskussionsforen, Kulturveranstaltungen).
  • Den Beitrag der Freiwilligen durch Zertifikate, öffentliche Anerkennung oder gesellschaftliche Veranstaltungen würdigen.
  • Soziale Wirkung und Zufriedenheit mit der Teilnahme beobachten.

Was war der Nutzen?

  • Unterstützt nachhaltige Teilhabe der Gemeinschaft über Generationen hinweg.
  • Nutzt bestehende Gemeinschaftsressourcen (Wissen, Erfahrung, Zeit) ohne hohe finanzielle Kosten.
  • Stärkt den gesellschaftlichen Auftrag der Universität.
  • Baut langfristige Beziehungen zwischen der Universität und den lokalen Bewohner: innen auf.
  • Erhöht Wohlbefinden und Sinnempfinden älterer Erwachsener.

Was wurde erreicht?

  • Aktive Beteiligung älterer Freiwilliger an Programmen der Universitätsbibliothek.
  • Mehr intergenerationelle Interaktion bei akademischen und öffentlichen Veranstaltungen.
  • Stärkung der Beziehungen zwischen Universität und lokaler Gemeinschaft.
  • Beitrag zu einem inklusiveren und sozial nachhaltigeren Campusumfeld.

EMERGE Re-Branding: EMERGE Intergenerational Knowledge Bridge.

Kontaktinformation: Email: slavka.berackova@umb.sk

GREEN CAMPUS PROGRAMME

Universidade da Coruña, Spanien

Das Green Campus Programme ist eine etablierte Initiative für ökologisches Engagement. Es wurde 2014 eingeführt und bringt eine strukturierte Methodologie in den teilnehmenden Fakultäten ein, die auf aktiven Umweltkomitees, regelmäßigen Öko-Audits, Aktionsplänen und kontinuierlicher Evaluation basiert.

Impact: Green Campus ist ein neues Programm, das Philosophie, Methodologie und Erfahrung der Eco schools zusammenführt, angepasst an die Bedürfnisse und spezifischen Probleme des universitären Umfelds. In Europa nehmen seit 2007 mehr als 40 Universitäten an dem Programm teil, darunter die University of Cork und das Trinity College Dublin in Irland sowie die Higher School of Health Technology in Lissabon. Mehrere Zentren haben bereits die Green Campus Green Flag erhalten, die die Qualität und Kontinuität ihrer Umweltarbeit anerkennt.

Zielgruppe: Studierende, akademisches Personal und Verwaltungspersonal.

Umsetzung: Die Einrichtung eines Umweltkomitees, die Durchführung von Öko-Audits, die Ausarbeitung eines Aktionsplans und einer Erklärung zum Umweltengagement sowie Beratung, Information, Kommunikation und kontinuierliche Evaluation sind die Schlüsselelemente der GreenCampus-Methodologie.

Was war der Nutzen?
Eine wesentliche Stärke des Programms besteht darin, dass es über technisches Umweltmanagement hinausgeht: Es bindet Studierende, akademisches Personal und Verwaltungspersonal aktiv ein und fördert eine gefestigte Nachhaltigkeitskultur auf dem Campus.

Was wurde erreicht?
Seine Maßnahmen umfassen zehn strategische Bereiche, darunter Energie- und Wassereffizienz, Abfallvermeidung, nachhaltige Mobilität, verantwortungsvoller Konsum, Biodiversität, Gesundheit und Wohlbefinden, Klimaschutz, Teilhabe und Umweltfreiwilligenarbeit.

EMERGE Re-Branding: Für weitere Anfragen zum Re-Branding Email: administracion.educacion-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@udc.es

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ESS CARGO & CIE

Université Rennes 2, Frankreich

Eine gemeinnützige Vereinigung und ein dritter Ort als Gemeinschaftshub auf dem Campus Villejean. Der Name „ESS Cargo“ spiegelt seine Wurzeln in der Sozial- und Solidarwirtschaft (Économie Sociale et Solidaire, ESS) und seine Rolle als Raum für Austausch und Zusammenarbeit wider. ESS Cargo wird von lokalen Behörden unterstützt: Rennes Métropole (Stadtrat), Region Bretagne usw.

Impact: Seine Kernaufgabe besteht darin, Gemeinschaft aufzubauen, soziale Innovation zu unterstützen und Kooperation, Solidarität und ökologisches Bewusstsein unter Studierenden, lokalen Bewohner:innen, Vereinen und Projektträger:innen im Stadtteil Villejean zu fördern. Durch die Organisation von Diskussionen, Workshops zur Sensibilisierung für Umwelt- und Sozialthemen und Projektunterstützung möchten ESS Cargo & Cie Verbindungen zwischen der Universität und ihrem Viertel Villejean schaffen. Es verwaltet und betreibt ESS Cargo, das frei zugängliche Arbeits- und Erholungsbereiche sowie einen Besprechungsraum und eine Lehrküche umfasst, die nach Reservierung für Meetings, Workshops, Veranstaltungen usw. zur Verfügung stehen.

Zielgruppe: Zumeist Studierende und Bewohner:innen der Nachbarschaft

Umsetzung: Beginnen Sie damit, einen physischen Raum zu sichern, der sowohl informelle Treffen als auch strukturierte Aktivitäten beherbergen kann. Bauen Sie eine Partnerschaft zwischen Studierenden, lokalen Bewohner:innen, Vereinen und Akteur:innen der Sozialwirtschaft auf, um sicherzustellen, dass der Raum reale Bedürfnisse der Gemeinschaft widerspiegelt. Entwickeln Sie ein Programm, das offene Bereiche (Coworking, Entspannung, Besprechungsräume) mit regelmäßigen Workshops, Diskussionen und projektunterstützenden Sitzungen kombiniert, die auf soziale Innovation und ökologisches Bewusstsein ausgerichtet sind. Der Schlüssel liegt darin, eine flexible, einladende Umgebung zu schaffen, die von einer gemeinnützigen Struktur getragen wird, in der Freiwillige und Partner Aktivitäten gemeinsam gestalten und in der Universität und Nachbarschaft auf natürliche Weise miteinander in Kontakt treten.

Was war der Nutzen?
Der Wert von ESS Cargo liegt in seiner Fähigkeit, soziale Bindungen zu stärken, Isolation zu verringern und ein gemeinsames Zugehörigkeitsgefühl zwischen Studierenden und lokaler Gemeinschaft zu schaffen. Es bietet eine physische und symbolische Brücke zwischen der Universität und ihrem umliegenden Viertel und macht Zusammenarbeit einfacher und natürlicher. Durch die Förderung von Solidarität, ökologischem Bewusstsein und kollektiver Kreativität bietet es ein unterstützendes Umfeld, in dem Menschen sich treffen, lernen und experimentieren können.

Was wurde erreicht?
ESS Cargo hat sich zu einem lebendigen, sich weiterentwickelnden Hub entwickelt, der Studierende, Bewohner:innen, Vereine und lokale Projektträger:innen zusammenbringt. Es hat zahlreiche Workshops, Diskussionen und Sensibilisierungsveranstaltungen beherbergt und den Teilnehmenden geholfen, sich mit sozialen und ökologischen Themen auseinanderzusetzen und dabei neue Fähigkeiten und Verbindungen zu entwickeln.

EMERGE Re-Branding: Umwandlung eines hybriden Raums in ein modulares Ökosystem für studentisches Engagement. Rebranding der Aktivität Clarify in drei exportierbare Säulen. 

Säule 1 – Studierendenprojekte, Mikrofinanzierung, Mentoring, europäische Pitches. 

Säule 2 – Kreislaufwirtschaft, Recyclingzentrum, Repair Cafés, studentischer Tauschhandel. 

Säule 3 – Soziale Innovation, Hackathons, campusübergreifende Challenges, gemeinsame Projekte, EMERGE-Standardisierung, gemeinsame digitale Plattform, gemeinsames Mikroförderbudget, studentisches Abzeichen / Zertifizierung, European Impact Week.

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Healthy UL 2.0

University of Limerick, Irland

Healthy UL zielt darauf ab, über die ausschließliche Konzentration auf individuelle Verhaltensänderung hinauszugehen und auch die gebaute und natürliche Umwelt zu beeinflussen sowie Gesundheit, Wohlbefinden und Nachhaltigkeit in Kultur, Betrieb und Richtlinien der Universität zu verankern. Das Rahmenkonzept verfolgt einen ganzheitlichen Campus- und Systemansatz und orientiert sich an nationalen und internationalen Netzwerken gesundheitsfördernder Hochschulen.

Impact: Seit seiner Einführung im Jahr 2019 hat Healthy UL 1.0 eine starke Grundlage geschaffen, um ein Umfeld zu gestalten, das positive Gesundheitsverhalten von Mitarbeitenden, Studierenden und der breiteren Gemeinschaft ermöglicht — und damit Wohlbefinden, akademischen Erfolg und die Lebendigkeit des Campus verbessert.

Durch die Gestaltung der gebauten und natürlichen Umwelt und den Einsatz unterstützender politischer Ansätze half die Initiative dabei, „die gesündere Wahl zur einfacheren Wahl“ zu machen. Unterstützt durch die nationale Healthy Campus Charter and Framework ist Healthy UL Mitglied des nationalen Healthy Campus Network, eines Netzwerks von Healthy Campus Coordinators, und hat UL an globalen Best Practices gesundheitsfördernder Hochschulen ausgerichtet.

Zielgruppe: Environmental/Health/Wellbeing committees within Emerge Alliance partners

Umsetzung: Das Healthy UL 2.0 Framework bietet anderen Hochschuleinrichtungen, die Wohlbefinden und Nachhaltigkeit in institutioneller Kultur und Praxis verankern möchten, eine Roadmap. Es stellt anpassbare Prinzipien und Werkzeuge bereit, die Campusstandorten ermöglichen, wirksame gesundheitsfördernde Maßnahmen zu identifizieren, zu planen und zu evaluieren.

Was war der Nutzen?
Aufbauend auf den Grundlagen von Healthy UL 1.0 stellt Healthy UL 2.0 eine dynamische Weiterentwicklung des ganzheitlichen Campusansatzes der UL für Gesundheit, Wohlbefinden und Nachhaltigkeit dar. Durch Zusammenarbeit, Innovation und gemeinsames Lernen hat Healthy UL 2.0 die nationale und internationale Führungsrolle der UL in der Bewegung gesundheitsfördernder Hochschulen gestärkt.

Was wurde erreicht?
UL spielte eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung der Initiative Healthy Campus Ireland und arbeitete mit Hochschuleinrichtungen im ganzen Land zusammen, um gemeinsam den Healthy Campus Open Course zu entwickeln — eine professionelle Lernressource, die Mitarbeitende dabei unterstützt, Prinzipien der Gesundheitsförderung in Campusaktivitäten zu verankern. Als eine der beteiligten Hochschuleinrichtungen im Forschungsteam des Healthy Campus Evaluation Tool trug UL zur Entwicklung und Erprobung eines national ausgerichteten Instruments bei, das Campusstandorten ermöglicht, ihren Fortschritt, ihre Wirkung und ihre Nachhaltigkeit bei der Förderung von Gesundheit zu bewerten.

EMERGE Re-Branding: Healthy UL 2.0 und seine Ergebnisse (Food Philosophy, CycUL) könnten Initiativen sein, die mit angemessener Anerkennung der Ressourcen und des geistigen Eigentums von Healthy UL umbenannt werden könnten.

Kontaktinformation: Email: Sarah.Kennedy@ul.ie Healthy UL Manager
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