Die Europawoche 2026
Die Europawoche 2026 findet vom 4. bis 8. Mai in Kooperation mit den European Future Talks auf Einladung der European Wasatia Graduate School for Peace and Conflict Resolution statt.
Unter dem diesjährigen Motto „Freiheit und Desinformation“ beschäftigt sich die Europawoche mit Aspekten (akademischer) Freiheit angesichts zunehmender Desinformationen durch Social Media und KI.
Beiträge gesucht!
Die Europawoche lebt von der Vielfalt und dem Engagement unserer Studierenden, Lehrenden und Forschenden sowie unseres TAP Personals!
Sie haben ein Projekt, eine Veranstaltung oder kreative Ideen und möchten diesen im Rahmen der Europawoche einen besonderen Raum geben? Dann kontaktieren Sie uns unter europawoche-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-
Programm (im Aufbau)
Zur zeitlichen Abstimmung Ihrer Beiträge während der Europawoche orientieren Sie sich gerne an den unten gegebenen Zeitslots. Um Parallelveranstaltung möglichst zu vermeiden, beachten Sie gerne die bereits feststehenden Programmpunkte.
Sobald der Zeitpunkt für die Ihren Programmpunkt feststeht, kommunizieren Sie diesen gerne zeitnah an die Koordinatorin der Europawoche, sodass dieser für alle sichtbar im Programm erscheinen kann. Gerne unterstützen wir Sie auch bei der Raumbuchung und weiteren Angelegenheiten: europawoche@uni-flensburg.de
In diesem Jahr darf die Europa-Universität Flensburg Gastgeber der European Future Talks sein.
Zurückgehend auf eine Initiative von Dr. Christian Gsodam, Hauptberater für Strategische Kommunikation und Planung im Europäischen Auswärtigen Dienst, bilden die European Future Talks ein interaktives Austauschformat, welches den europäischen Dialog zwischen Politik, Wissenschaft und Gesellschaft fördert. Angesichts der Gefährdung unserer europäischen Demokratie und Freiheit durch zunehmende Desinformationen in den sozialen Medien und in der Nutzung von AI ist im Rahmen der Future Talks folgendes Programm geplant (vorläufiger Programmplan):
Das CaNoFF bringt im Zeitraum der Europawoche die Ausstellung “Standing for Freedom” an die EUF. Die Ausstellung “Standing for Freedom” zeichnet in Texten und Bildern die Lebenswege von Forschenden nach, die ins Exil gezwungen wurden. Sie integriert verschiedene Ebenen in ein Ganzes: die Arbeit von Pierre-Jérôme Adjedj (Fotograf) und Pascale Laborier (Autorin und Kuratorin) sowie das Projekt PAUSE.
Das Zentrum für Lehrerinnen- und Lehrerbildung (ZfL) und die Hochschuldidaktik der EUF organisieren Weiterbildungen für Hochschulangehörige und (angehende) Lehrkräfte zum Thema Verschwörungstheorien und Fake News in den sozialen Medien.
In der "Human Library" der Hochschulallianz EMERGE könnt ihr Geschichten unserer Studierenden lauschen: Statt ein Buch auszuleihen, könnt ihr euch die Zeit einer oder eines Studierenden leihen und mehr über ihre verschiedenen Geschichten von Freiheit und internationalen Erfahrungen, Diversität und Resilienz erfahren.
Angesichts der anwachsenden Fülle an Desinformation, vermeintlich alternativen Fakten und pseudowissenschaftlicher Mythenbildung fällt es schwer, die Orientierung zu behalten: Wie lässt sich jeweils kritisch unterscheiden zwischen unorthodoxem Beitrag einerseits und Esoterik oder gar wissenschaftsfeindlichem Angriff andererseits? Die Frage nach solcherlei Herausforderungen für wissenschaftlich-intellektuelle Freiheit und wie kritisch denkende Menschen sich dagegen resilient machen können, ist alles andere als neu. Mit ihr hat der Philosoph Immanuel Kant sich in einem auch heute lesenswerten Aufsatz bereits vor 240 Jahren auseinandergesetzt: "Was heißt: Sich im Denken orientieren?" (1786) Wie wertvoll Kants Philosophie für politisches Denken und politische Praxis ist, hat die Philosophin Hannah Arendt unter dem Eindruck von Terror und Ideologie menschenfeindlicher Bewegungen im 20. Jahrhundert gezeigt.
In diesem praktisch-diskursiv-theoretischen Crashkurs gehen wir mit Kompass, Karte und Kant einen kleinen Schritt weiter und fragen: Was heißt überhaupt, sich zu orientieren? Und welchen Wert hat unser räumliches Orientierungsvermögen für unser kritisches Denken? Taugt die Orientierungsmetapher noch für heutige Kämpfe um Emanzipation, Aufklärung und Wissenschaft?
Leiv Eirik Voigtländer, Dr. phil., Studium der Politikwissenschaft und Wirtschaftswissenschaft mit einem Schwerpunkt auf politischer Theorie und Ideengeschichte, hat zwischen Studium und Promotion in der Hannah-Arendt-Forschungsstelle (Antonia Grunenberg) und in der Forschungsstelle Intellektuellensoziologie (Stefan Müller-Dohm) in Oldenburg mitgearbeitet und beschäftigt sich in seiner Freizeit u.a. mit Peilkompass und Seekarte.
Prof. Dr. Thomas Szanto öffnet sein Seminar "Sozialphilosophie und Politische Philosophie" des Bachelor Philosophie für interessierte Hochschulmitglieder. Grundlage des Seminars ist der Text
Risse, Mathias (2023): Political Theory of the Digital Age. Where Artificial Intelligence Might Take Us. Chap. 4: Truth Will Not Set You Free: Is There a Right to It Anyway? Elaborating on the Work Public Reason Does In Life 2.0 Cambridge: Cambridge University Press, S. 73-95.
Partner
Die Europawoche 2026 findet in Kooperation mit den European Future Talks auf Einladung der European Wasatia Graduate School for Peace and Conflict Resolution statt.
Impressionen
Koordination und Kontakt
Dr.Isabella Tegethoff
Referentin für Europa und Internationales
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