Inklusion
Hier finden Sie Best-Practice-Beispiele aus dem Bereich Inklusion der EMERGE-Allianz.
Sie zeigen, wie Hochschulen Teilhabe und Chancengleichheit fördern. Schauen Sie sich die Beispiele an und geben Sie in der Umfrage an, welche Sie besonders überzeugend finden.
Best Practice-Beispiele im Bereich Inklusion
Community Educational Empowerment: Social Tutoring Program
Democritus University of Thrace, Griechenland
Eine strukturierte Zusammenarbeit zwischen der Democritus University of Thrace und lokalen Gemeinden, die kostenlose Nachhilfe und Mentoring für benachteiligte Schüler:innen der Primar- und Sekundarstufe durch geschulte studentische Freiwillige anbietet.
Impact: Reduziert Bildungsungleichheiten; stärkt akademische Resilienz, Selbstregulation und Selbstvertrauen; unterstützt Übergänge im Bildungssystem und Prüfungsvorbereitung; fördert bürgerschaftliches Engagement und nachhaltige Zusammenarbeit zwischen Universität und Gesellschaft.
Zielgruppe: Benachteiligte Schüler:innen der Primar- und Sekundarstufe (einschließlich Geflüchteter und Migrant:innen); fortgeschrittene Bachelor- und Masterstudierende als geschulte Tutor:innen.
Umsetzung: Formale Kooperation mit Gemeinden aufbauen; Zugangskriterien definieren; eine akademische Koordination benennen; Tutor:innen rekrutieren und schulen; strukturierte Kleingruppenformate durchführen (Präsenz oder hybrid); Lernfortschritte und psychosoziale Indikatoren überwachen; Integration in die gesellschaftliche Engagementstrategie der Universität.
Was war der Nutzen?
Gewährleistung gleichen Zugangs zu qualitativ hochwertiger Unterstützung; praxisorientiertes Lernen für Studierende; Stärkung sozialer Verantwortung und pädagogischer Kompetenzen; messbare soziale Wirkung bei geringen Kosten.
Was wurde erreicht?
Seit 2012 aktiv; über 300 unterstützte Lernende; verbesserte schulische Leistungen und erfolgreicher Übergang in die Hochschulbildung; anerkannt als Vorzeigeinitiative für Inklusion.
Übertragbar und skalierbar innerhalb der Allianz.
Beispielhafte Formate: EMERGE Community Learning Support Network oder EMERGE Educational Inclusion Hub, im Einklang mit den EMERGE-Werten Inklusion und Resilienz.
Kontakt
E-Mail: idosi@hs.duth.gr
E-Mail: mmitsiaki@helit.duth.gr
Human Rights Observatory
Neapolis University Pafos, Zypern
Das Human Rights Observatory bietet eine Plattform, die akademische Forschung und Lehre mit gesellschaftlichem Engagement im Bereich der Menschenrechte verbindet. Es fungiert als Brücke zwischen Universität und Gesellschaft und macht wissenschaftliche und akademische Diskussionen zu Themen von direkter gesellschaftlicher Relevanz sichtbar, zugänglich und für ein breiteres Publikum verständlich. Das Observatory ist im Forschungsinstitut auf Fakultätsebene angesiedelt, und Studierende führen Aktivitäten wie Symposien und Studien zu sozialer Inklusion und Menschenrechten durch.
Impact: Fördert Inklusion sowie Bildung und Bewusstsein im Bereich Menschenrechte in Zypern
Zielgruppe: Akademiker:innen, Studierende und die breite Öffentlichkeit
Umsetzung:
Formale Einrichtung innerhalb eines bestehenden Forschungsinstituts, einer Fakultät oder eines Fachbereichs mit relevantem Schwerpunkt, z. B. Rechtswissenschaften oder Politikwissenschaften.
Ernennung einer wissenschaftlichen Leitung. Zusätzlich kann eine kleine akademische Beratungsgruppe eingerichtet werden.
Einbindung von Studierenden (Bachelor, Master, Alumni) durch Forschungsassistenz, Veranstaltungen und thematische Arbeitsgruppen. Studierende führen eigenständige Forschung durch, planen Veranstaltungen (formell oder informell), Seminare und Kunstausstellungen zu Menschenrechten.
Organisation regelmäßiger Aktivitäten (öffentliche Vorträge, Symposien, Workshops, Policy Briefs, Forschung, Zeitungsartikel zur Ansprache der Öffentlichkeit).
Einrichtung einer eigenen Webseite zur Sicherstellung von Sichtbarkeit, Verbreitung und öffentlicher Reichweite.
Was war der Nutzen?
Das Observatory fördert die offene Verbreitung von Wissen und stellt sicher, dass Forschungsergebnisse und Ressourcen der Öffentlichkeit frei zugänglich sind. Seine Veranstaltungen und Aktivitäten behandeln Themen von direkter gesellschaftlicher Relevanz und fördern den Dialog über die akademische Welt hinaus. Es stärkt die interdisziplinäre Zusammenarbeit, fördert die Beteiligung von Studierenden an forschungsbasierten Aktivitäten und erhöht die gesellschaftliche Wirkung sowie das öffentliche Profil der Universität im Bereich der Grundrechte.
Was wurde erreicht?
Sechs frei zugängliche thematische Forschungsstudien zu zentralen menschenrechtlichen Themen von gesellschaftlicher Relevanz
Fünf öffentliche Medienbeiträge und Meinungsartikel in nationalen und spezialisierten Medien, die zur öffentlichen Debatte beitragen
Drei öffentliche Veranstaltungen und Sensibilisierungsmaßnahmen mit starker gesellschaftlicher Beteiligung
Systematische Einbindung von Studierenden, mit aktiver Beteiligung an Forschung, Veranstaltungen und Dissemination
EMERGE Re-branding: In gewissem Umfang möglich durch Aufbau auf der bestehenden Arbeit des Observatory.
- Vergleichende Fallstudien zwischen EMERGE-Partnern, insbesondere durch institutionenübergreifende Vergleiche nationaler rechtlicher und politischer Rahmenbedingungen
- Englischsprachige Disseminationsmaterialien, einschließlich Zusammenfassungen und ausgewählter Ergebnisse, unter Berücksichtigung, dass nicht alle bestehenden Publikationen bisher übersetzt wurden
- Entwicklung von Fallstudien und Forschungsarbeiten zu Themen, die direkt mit den EMERGE-Prioritäten zusammenhängen, einschließlich Nachhaltigkeit, Resilienz und dem Schutz marginalisierter Gemeinschaften
Kontaktinformation: Eleni Gavriil, Director of Human Rights Observatory
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General framework of Special Study Arrangements
Université Bretagne Sud, Frankreich
Die „Special Study Arrangements“ zielen darauf ab, den Erfolg aller Studierenden zu fördern, unabhängig von den Hindernissen, denen sie gegenüberstehen, indem geeignete studienbezogene und administrative Anpassungen angeboten werden.
Impact:
For the student helper:
- Offizielle Anerkennung einer unsichtbaren Rolle.
- Reduziertes Risiko von Studienabbrüchen durch mögliche Anpassungen (Stundenplan, Anwesenheit, Prüfungsformen).
- Verbesserte mentale Gesundheit und Wohlbefinden: Gefühl, verstanden, unterstützt und weniger isoliert zu sein.
- Bessere Balance zwischen Studium, Privatleben und Pflegeverantwortung.
- Entwicklung übertragbarer Kompetenzen (Organisation, Verantwortung, Empathie), die potenziell in Ausbildung oder beruflicher Integration genutzt werden können.
Impacts for the university:
- Stärkung von Chancengleichheit und Inklusion in Studienverläufen.
- Verhinderung von Studienabbrüchen und akademischem Misserfolg durch gezielte Unterstützung.
- Verbesserte Kenntnis der Studierendenpopulationen und ihrer sozialen Realitäten.
- Übereinstimmung mit der sozialen Verantwortung der Universität und ihren Präventionsstrategien im Gesundheitsbereich.
- Förderung einer aufmerksamen, innovativen und engagierten Institution, insbesondere in Bezug auf Solidarität und öffentliche Gesundheit.
Societal impacts
- Gesellschaftliche Anerkennung der Rolle von Pflegepersonen bereits in jungen Jahren.
- Beitrag zu einer Kultur der Fürsorge und Solidarität im Einklang mit den Herausforderungen von Gesundheit und demografischem Wandel.
- Stärkere Verbindungen zwischen Bildung und sozialen Diensten.
Zielgruppe: Studierende mit Behinderungen oder schweren Erkrankungen; Studierende, die erwerbstätig sind (durchschnittlich mindestens 10 Stunden pro Woche); studentische Unternehmer:innen; Studierende mit besonderen Verantwortlichkeiten im Hochschul- oder studentischen Leben; Studierende mit familiären Verpflichtungen; Studierende in mehreren Studiengängen; Studierende im zivilgesellschaftlichen Engagement; hochqualifizierte Künstler:innen und Leistungssportler:innen; Studierende, denen die Freiheit entzogen wurde; schwangere Frauen; Studierende gemäß Artikel L611-11 des Bildungsgesetzes; Studierende, die als pflegende Angehörige tätig sind.
Umsetzung:
- Identifizierung des Bedarfs über mehrere ergänzende Kanäle: soziale Dienste der Universität; akademische Dienste; Selbstdeklaration durch Studierende.
- Bewertung der individuellen Situation durch ein Gespräch.
- Anerkennung des Status studentischer Hilfspersonen.
- Umsetzung von Anpassungen.
- Sicherstellung der Koordination zwischen den Beteiligten: enge Zusammenarbeit zwischen Abteilungen (akademisch, studentisches Leben, Hochschulgesundheit, soziale Dienste).
- Sicherstellung der Nachverfolgung: regelmäßige Neubewertung und kontinuierliche Koordination.
Was war der Nutzen?
Institutionelle Anerkennung eines unsichtbaren, aber grundlegenden Engagements.
Stärkeres Gefühl von Legitimität für studentische Hilfspersonen.
Nutzung eines bestehenden regulatorischen Rahmens.
Verbesserte Studienpersistenz und -erfolg.
Entwicklung einer inklusiveren und fürsorglicheren Hochschulkultur.
Bessere Koordination zwischen Prävention, sozialer Unterstützung und Studienerfolg.
Anerkennung des Engagements als „pflegende Angehörige“ mit Bonuspunkten von 0,1 bis 0,5.
Was wurde erreicht?
Studierende sind eher bereit, Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Bessere Antizipation von Risikosituationen.
Höhere Akzeptanz von Anpassungen.
Beitrag zur Lebensqualitätspolitik der Universität.
EMERGE re-branding: Ja, sofern es auf bestehenden Mechanismen basiert.
Name + visuelle Identität „EMERGE Care & Study“.
Hervorhebung von Erfahrungsberichten.
Fokus auf unsichtbare Vulnerabilitäten.
oder
EMERGE FlexiSuccess
Einführung einer Charta
Förderung von CSR
Integration in institutionelle Kommunikation
Kontaktinformation: Contact Vannes
Contact Lorient
Institutional page – Special Study Programmes
E-learning Course: Universal Design for Digital Accessibility
University of Inland Norway, Norwegen
Dieser umfassende E-Learning-Kurs vermittelt Lehrenden praktische Kompetenzen, um gesetzliche Anforderungen an das universelle Design von IKT-Lösungen zu erfüllen. Der Kurs bietet zehn praktische Schritte mit Fokus auf barrierefreie Lehrmaterialien und behandelt wesentliche Aspekte wie Kontrast, klare Sprache, die korrekte Verwendung von Überschriften und die Untertitelung von Videos. Er hilft Institutionen dabei, gleichberechtigten Zugang zur Hochschulbildung für alle Studierenden sicherzustellen, unabhängig von ihren funktionalen Fähigkeiten.
Impact: Stellt sicher, dass Mitarbeitende die notwendige Kompetenz erwerben, um IKT-Lösungen universell zu gestalten. Der Kurs bietet konkrete Werkzeuge für die Erstellung von Lehrmaterialien. Auf diese Weise fördert die Institution den gleichberechtigten Zugang zur Hochschulbildung für alle Studierenden im Einklang mit den gesetzlichen Anforderungen für Hochschulen in Europa (WAD).
Zielgruppe: Mitarbeitende an Universitäten und Hochschulen.
Umsetzung: Den Kurs übersetzen.
Was war der Nutzen?
Wir stellen eine hohe und standardisierte Qualität des Lehrmaterials sicher.
Wir stärken die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen und die inklusiven Praktiken der Institution.
Der Kurs trägt zu einer Kultur der Reflexion und der kontinuierlichen Kompetenzentwicklung im Bereich Inklusion und pädagogischer Einsatz von IKT bei.
Was wurde erreicht?
Der Kurs ist ein wertvolles, national anerkanntes Modell, das bereits von Universitäten und Hochschulen in ganz Norwegen übernommen wurde. Für diese Initiative erhielten wir den renommierten Universal Award 2019, der das Engagement für Inklusion und Vielfalt würdigt.
EMERGE Re-Branding: Den Kurs übersetzen und Randi Hagen kontaktieren, um zu besprechen, wie ein Re-Branding erfolgen könnte.
Kontaktinformation: Email: randi.hagen@inn.no
Service-learning in correctional facilities
Univerzita Mateja Bela v Banskej Bystrici, Slowakei
Studierende aus mehreren Fakultäten führen Bildungs- und Unterstützungsangebote für Personen durch, die eine Haftstrafe verbüßen – rechtliche Aufklärung, digitale Kompetenzen, Sprachbildung, Psychoedukation oder Umweltthemen. Die Aktivität unterstützt die soziale Inklusion einer der am stärksten marginalisierten Gruppen.
Impact: Unterstützung der sozialen Reintegration von Inhaftierten durch Lernmöglichkeiten. Verringerung sozialer Ausgrenzung durch Stärkung persönlicher Fähigkeiten, von Wissen und Selbstvertrauen. Aufbau von Brücken zwischen der Universität und gesellschaftlichen Institutionen (Gefängnisse, NGOs, Gerichte, soziale Dienste).
Zielgruppe: Lehramtsstudierende, Inhaftierte in Justizvollzugsanstalten.
Umsetzung: Partneruniversitäten können in Betracht ziehen, neue Partnerschaften mit Institutionen aufzubauen, die mit bestimmten marginalisierten Zielgruppen arbeiten, wie in diesem Fall mit Inhaftierten oder anderen ähnlichen Gruppen. Sie können versuchen, ein einfaches Bildungsangebot für diese Zielgruppen zu entwickeln.
Was war der Nutzen?
Das Hauptziel besteht darin, die digitale Kompetenz von Inhaftierten in Justizvollzugsanstalten zu erhöhen, auf ihre Bildungsbedürfnisse einzugehen, ihnen zu helfen, Selbstvertrauen im Umgang mit Computern zu gewinnen, gegenseitige Hilfe sowie Zusammenarbeit zwischen Inhaftierten zu fördern. Durch den Erwerb dieser Fähigkeiten können Inhaftierte Bewerbungen und Lebensläufe erstellen. Studierende (Lehramtsstudierende) lernen, die Lernergebnisse der Inhaftierten einzuschätzen und den Schwierigkeitsgrad der Aktivitäten entsprechend anzupassen. Für Studierende stärkt diese Arbeit ihre Kommunikationsfähigkeiten und ihre Fähigkeit, mit vielfältigen Gruppen von Menschen (Jugendliche, Frauen, Männer) zu arbeiten, individuelle Ansätze zu entwickeln, Vorurteile zu überwinden und ein größeres soziales Bewusstsein zu entwickeln. Sie lernen außerdem Geduld und gewinnen Mut, in solch speziellen Einrichtungen zu arbeiten.
Was wurde erreicht?
Dieses Training wird seit 3 Jahren durchgeführt. Im Jahr 2024/2025 nahmen Studierende im Herbstsemester zweimal pro Woche und im Frühjahrssemester einmal pro Woche teil. In diesem Zeitraum stärkten die Inhaftierten ihre IT- und Kommunikationskompetenzen.
EMERGE rebranding: Bildung, die wieder verbindet, Second Chance Classroom.
Kontaktinformation: Email: miriam.niklova@umb.sk
Shared Space Programme: autonomy and employability for people with intellectual disabilities
Universidade da Coruña, Spain
Das Shared Space Programme ist ein Pionierprogramm für junge Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen, die aufgrund struktureller Bildungsbarrieren keinen Zugang zu regulären universitären Bildungswegen haben. Das Shared Space Programme ist vollständig in das Universitätsleben integriert. Es umfasst ein breites Spektrum an Dienstleistungen und fördert die aktive Beteiligung von Studierenden, Lehrenden und Verwaltungspersonal, sodass die Teilnehmenden auf reale und sichtbare Weise Teil der Campusgemeinschaft werden.
Impact: Die Initiative spiegelt ein starkes Engagement für soziale Verantwortung und Bildungsgerechtigkeit wider, indem sie den universitären Raum für historisch ausgeschlossene Gruppen öffnet und Studierende beim Aufbau eines positiven Selbstbildes und eines autonomen Lebensprojekts unterstützt.
Zielgruppe: Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und/oder Autismus-Spektrum-Störung im Alter von 18 bis 30 Jahren mit einem Behinderungsgrad von mindestens 33 %.
Umsetzung:
Stellen Sie ein interdisziplinäres Team von Fachkräften zusammen, die auf inklusive Bildung spezialisiert sind, sowie kooperierende Lehrkräfte Ihrer Institution.
Entwickeln Sie das Programm entsprechend den Bedürfnissen der Zielgruppe in Ihrem lokalen Umfeld.
Bauen Sie eine Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren, Unternehmen und anderen potenziellen Arbeitgebern auf.
Was war der Nutzen?
Das Hauptziel dieser Ausbildung besteht darin, soziale und persönliche Kompetenzen zu fördern, grundlegende Fähigkeiten für Beschäftigungsfähigkeit zu vermitteln und die universitäre sowie sozio-berufliche Inklusion von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung und/oder Autismus-Spektrum-Störung zu unterstützen. Die Ausbildung ist so aufgebaut, dass sie mit einer Anfangsstufe beginnt und anschließend zu einer fortgeschrittenen Stufe übergeht. Die Anfangsstufe ist auf persönliche und soziale Entwicklung mit einer Heranführung an die Arbeitswelt ausgerichtet. Sie umfasst theoretische Ausbildung, spezialisierte Workshops und Praktika in Diensten der UDC. Die fortgeschrittene Stufe konzentriert sich auf arbeitsweltbezogene Fähigkeiten und Kompetenzen. Sie umfasst zwei Spezialisierungsbereiche: Store and Warehouse Assistant sowie Administration and Services Assistant. Die Praktika werden in regulären Unternehmen durchgeführt.
Was wurde erreicht?
Durch sorgfältig konzipierte Schulungen in persönlichen, sozialen und vorberuflichen Kompetenzen stärkt das Programm die Selbstständigkeit und eröffnet sinnvolle Möglichkeiten der Teilhabe.
Phone: +34 881 01 43 56
Email: programa.ecompartido@udc.es
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EQUALITY TUESDAYS
Université Rennes 2, Frankreich
Equality Tuesdays sind eine monatliche Seminarreihe, die von der Equality Mission und dem Cultural Office organisiert wird. Sie wurde erstmals 2016 eingeführt und ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Bemühungen der Universität, Gleichstellung zu fördern und Diskriminierung zu bekämpfen.
Impact: Diese Veranstaltungen bieten Raum für Reflexion, Debatte und Sensibilisierung zu verschiedenen mit Gleichstellung verbundenen Themen wie Geschlechtergleichstellung, Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung, Rassismus, soziale Ungleichheit, Behinderung und anderen Formen sozialer Ungerechtigkeit.
Zielgruppe: Alle Mitglieder der Hochschulgemeinschaft: Studierende, Professor:innen, Mitarbeitende
Umsetzung: Legen Sie die Gleichstellungsthemen fest, die Sie hervorheben möchten, verankern Sie die Reihe in einem Gleichstellungsbüro und einer Kultur- oder Studierendenabteilung, planen Sie einen verlässlichen monatlichen Termin und entwickeln Sie ein vielfältiges Programm, das Vorträge, Workshops, Erfahrungsberichte und Kooperationen mit Studierenden, Mitarbeitenden und externen Partnern mischt; kommunizieren Sie dann konsequent mit einer wiedererkennbaren visuellen Identität, binden Sie die Gemeinschaft über Aufrufe zur Mitwirkung ein und passen Sie das Programm auf Grundlage von Feedback an, sodass die Reihe zu einem langfristigen, sichtbaren Engagement für Inklusion und Antidiskriminierung wird.
Was war der Nutzen?
In den vergangenen zehn Jahren ist der Wert der Equality Tuesdays unübersehbar geworden; jeden Monat füllt sich der Saal mit rund 300 Teilnehmenden, ein Zeichen dafür, dass die Gemeinschaft die Reihe als bedeutsamen Raum für Lernen, Dialog und kollektives Bewusstsein wahrnimmt. Ihre Stärke liegt in der Vielfalt der behandelten Themen – jede Sitzung widmet sich einer anderen Dimension von Gleichstellung oder Diskriminierung –, wodurch das Programm relevant, reaktionsfähig und intellektuell anregend bleibt. Diese Regelmäßigkeit schafft Vertrauen und Sichtbarkeit, während die Vielfalt das Publikum eingebunden hält.
Was wurde erreicht?
Der langfristige Erfolg der Initiative zeigt ihre Fähigkeit, nicht nur Bewusstsein zu schaffen, sondern auch eine gemeinsame Kultur der Inklusion an der gesamten Universität zu etablieren, wodurch sie zu einer Leitveranstaltung geworden ist, die Einstellungen prägt, Gemeinschaft stärkt und institutionelle Verpflichtungen zur Gleichstellung unterstützt.
EMERGE Re-Branding: Das Re-Branding bedeutet hier den Übergang von „unseren lokalen Initiativen“ hin zu „reproduzierbaren, modularen und messbaren europäischen Formaten“. Mögliche andere Namen:
- EMERGE Voices
- EMERGE Equality Talks
- EMERGE Open Forum
- EMERGE Inclusion Series
- EMERGE Dialogue Days
Schlüssel zum Erfolg: „EMERGE kits“ erstellen. Jede Maßnahme sollte enthalten:
- PDF-Leitfaden
- Kommunikationstemplates
- Standardbudget
- Wirkungsindikatoren
- Umsetzung-Checkliste
- Feedback und Lessons Learned
- „Low-cost“-Version
Kontaktinformation: Visit our website
Equality Self Assessments
University of Limerick, Irland
Der EDI-Bewertungsprozess (Athena Swan) ist eine systematische Methode zur Entwicklung von Aktionsplänen für Gleichstellung und Inklusion, zur Überwachung ihrer Fortschritte und zur Einreichung zur Peer-Bewertung des Fortschritts. Der Zyklus läuft auf Fachbereichs- und Institutionsebene über einen Zeitraum von 5 Jahren und unterstützt intersektionale Gleichstellungsbemühungen. Ein Team zur Selbsteinschätzung mit vielfältiger Zusammensetzung wird eingerichtet, um verfügbare Daten zu prüfen und EDI-Maßnahmen zu identifizieren, die zur Verbesserung der Institution oder des Fachbereichs zum Nutzen von Mitarbeitenden und Studierenden umgesetzt werden sollen. Die daraus resultierenden Maßnahmen werden weiterentwickelt und anhand definierter Erfolgsmaße bewertet, die quantitative oder qualitative Indikatoren umfassen können.
Impact: Zusätzlich zur Unterstützung bei der Entwicklung von Horizon-Europe-Plänen zur Förderung der Gleichstellung hat es sichergestellt, dass zentrale Gleichstellungsindikatoren verfolgt und bearbeitet werden. Es stellt außerdem sicher, dass Gleichstellungsthemen auf die angemessene Ebene innerhalb der Institution gehoben werden, sodass sie bearbeitet und anhand institutioneller Aktionspläne für Geschlechter- und Rassengleichheit nachverfolgt werden können.
Zielgruppe: EDI-Praktiker:innen oder Stakeholder im Bereich Equality, Diversity, Inclusion, die an einer systematischen Methode interessiert sind, um Aktionspläne für Gleichstellung zu entwickeln, voranzubringen und zu überwachen.
Umsetzung: Yellow Window hat ein Bewertungsinstrument entwickelt, das genutzt werden könnte, um für jede Institution eine Bestandsaufnahme und Indikatoren für Bereiche zu erstellen, die Aufmerksamkeit erfordern, sowie für die nächsten anzustrebenden Schritte.
Was war der Nutzen?
Ein strukturierter Ansatz zur Gleichstellungsbewertung stellt sicher, dass die mit der Förderung von Gleichstellung verbundene Arbeitsbelastung anerkannt, belohnt und in Karriereentwicklungswege integriert werden kann.
Was wurde erreicht?
10 Jahre Beteiligung haben zum Aufbau von Kapazitäten geführt, um Gleichstellungsthemen zu bewerten, anzugehen und darüber zu berichten, und haben zur Entwicklung und Aufwertung der Gleichstellungsarbeit innerhalb der Institution beigetragen.
EMERGE Re-Branding: Der bestehende EDI-Bewertungsprozess ist innerhalb des Zeitrahmens möglicherweise nicht praktikabel für ein Emerge-Re-Branding. Das Yellow-Window-Bewertungsinstrument könnte eine Methode bieten, um jede Institution anhand von 12 Wirkungsfaktoren innerhalb der im Projekt beschriebenen Pilotphase zu benchmarken. Die spezifischen Branding-Bedingungen müssten gegebenenfalls mit Yellow Window besprochen werden, um eine angemessene Referenzierung sicherzustellen, aber die Benchmarking-Aktivität könnte möglich sein.
Kontaktinformation: Email: edi@ul.ie Athena Swan @ UL
University of Limerick