Fachtagung: Wohlbefinden und Gewaltverhältnisse
Die Arbeitstagung „Wohlbefinden und Gewaltverhältnisse“ am 25.06. & 26.06.2026 verknüpft zwei zentrale Themenfelder bildungswissenschaftlicher Forschung, die bislang kaum in Bezug auf ihre Relation untersucht wurden.
Bereits seit längerem gewinnt das Konzept Wohlbefinden auch in schulischen Kontexten an Bedeutung. Wohlbefinden gilt einerseits als Voraussetzung für gelingendes Lernen und Teilhabe, andererseits wird Wohlbefinden im Sinne von Mental Health als pädagogische Zielkategorie diskutiert. Gleichzeitig lassen sich im Kontext Schule Formen struktureller und personaler Gewalt identifizieren, die Wohlbefinden (und damit sowohl schulischen Erfolg und Teilhabe als auch psychische Gesundheit) gefährden oder sogar verhindern.
Die Tagung findet in TAL 007 statt. Es fallen keine Tagungsgebühren an.
Programm
Anmeldung bis 11.06.2026
Informationen zu Unterkünften, Anfahrt & Awareness
Folgende Hotels empfehlen wir für eine Übernachtung in Flensburg:
- Hotel am Fjord, Wilhelmstraße 1, 24937 Flensburg
- Flensbed Hostel & Boardinghouse, Bahnhofstraße 28, 24937 Flensburg
- Seemannheim Flensburg, Schiffbrücke 40, Flensburg
- IBIS Budget, Süderhofenden 14, Flensburg
- Gästehaus Seewarte, Mürwiker Str. 164, 24944 Flensburg
- Ramada Flensburg, Norderhofenden 6-9, 24937 Flensburg
- Boutiquehotel Petuh, Wilhelmstraße 4, 24937 Flensburg
- Hotel Alte Post, Rathausstraße 2, 24937 Flensburg
- Hotel Hafen Flensburg, Schiffbrücke 33, 24937 Flensburg
Viele Ferienwohnungen in Flensburg -z.T. auch für Kurzaufenthalte- finden Sie außerdem auf verschiedenen Buchungsplattformen wie z.B.
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Weitere Informationen zu einem Aufenthalt an der Flensburger Förde finden Sie hier
Anreise per Bahn/ Bus:
Vom Bahnhof zum Campus fahren die Busse 5A und 8A. Um zum Tagungsort zu gelangen, kann man beide Ausweichhaltestellen benutzen: „Campus Munketoft“ (nicht: „Munketoft“!) und die Ersatzhaltestelle Höhe Campusallee; leider liegen sie recht weit entfernt, so dass man den gesamten Campus queren muss.
Aus der Stadt, aber nicht über den Bahnhof, fährt die Buslinie 4; diese hält auf dem Campus (in der Nähe des Campusbads) und somit relativ nah zum Tagungsort.
Zum Bahnhof bzw. in die Stadt gelangt man von der Haltestelle „Campus Munketoft“ und der Ersatzhaltestelle Höhe Campusallee mit den Bussen 5B und 8B.
In die Stadt gelangt man zudem von der Ersatzhaltestelle beim Campusbad mit der Linie 4.
Anreise und Anfahrt zum Campus
Der Campus der Europa-Universität ist gut mit verschiedenen Verkehrsmitteln zu erreichen.
Hier finden Sie die Möglichkeiten, um zu uns zu gelangen. link
(In Anlehnung an das Awareness-Konzept der Jahrestagung der Kommission Schulforschung und Didaktik „Erziehung in und durch Schule?! Theoretische Klärungen und empirische Sondierungen.“)
Die Organisierenden bemühen sich, eine barriere- und diskriminierungsarme und nachhaltige Tagung umzusetzen. Die folgenden Informationen sollen alle Teilnehmer*innen dabei unterstützen, diesen Anspruch mit umzusetzen.
Alle Tagungsräume sind für rollstuhlfahrende oder anderweitig mobilitätseingeschränkte Personen erreich- und nutzbar. Im Erdgeschoss befindet sich eine rollstuhlgeeignete Toilette.
- Im ersten Stockwerk des Gebäudes HELSINKI befindet sich ein Eltern-Kind-Bereich mit Stillmöglichkeit.
- Eine aktuelle physische oder digitale Unterstützung zur Orientierung auf dem Gelände/ im Gebäude für seheingeschränkte Menschen besteht gegenwärtig leider nicht.
- Im Tagungsgebäude befinden sich im ersten Stock All-Gender-Toiletten.
- Aus Gründen der Nachhaltigkeit und des Tierwohls gibt es auf der Tagung ausschließlich vegetarische und vegane Verpflegung.
Differenzsensible und barrierearme Dokumente
- Präsentationsfolien und Poster sollten kein diskriminierendes oder sexualisiertes Material enthalten. Wenn dieses Material angesichts des Themas nicht zu vermeiden ist, sollte das Vorhandensein dieses Materials bei Präsentationen zu Beginn des Vortrags angekündigt werden.
- Wir haben uns bemüht, Dokumente barrierearm zu gestalten. Sollte es Schwierigkeiten in der Zugänglichkeit geben, melden Sie uns diese gerne.
- Wir bitten Referent*innen Vortrag und Präsentation möglichst barrierearm zu gestalten.
- Eine allgemeine Übersetzung in andere Sprachen oder Gebärdensprache ist nicht geplant. In verschiedenen Workshops ist es jedoch möglich, Rückfragen in anderen Sprachen zu stellen oder Arbeitsgruppenphasen in einer anderen Sprache zu machen. Dies weisen wir in den Beschreibungen der Veranstaltungen jeweils aus.
Verhalten auf der Tagung
Die Konferenz bringt Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Biographien zusammen. Wir sind bestrebt, allen Teilnehmern*innen des Tags der Lehre ein sicheres und einladendes Umfeld zu bieten, das frei von Belästigung und Diskriminierung aufgrund von Alter, ethnischer Zugehörigkeit, nationaler Herkunft, Glaubensrichtung, Sprache, sexueller Orientierung, Geschlecht und Identität, Behinderung, Gesundheit, Aussehen, Körpergröße, sozioökonomischem Status, Familienstand, häuslichem Status oder elterlichem Status ist. Belästigung und Diskriminierung untergraben die Grundsätze der Gleichheit und des Respekts, sind schwerwiegende Formen professionellen Fehlverhaltens und werden nicht toleriert. Unsere Grunderwartung ist, dass sich alle Teilnehmer*innen an folgende Grundsätze halten:
- Rücksichtsvolle Sprache und Handlungen und Respekt vor den Grenzen der anderen Teilnehmer*innen.
- Befolgung von Normen des professionellen Respekts, die erforderlich sind, um Bedingungen für einen freien akademischen und beruflichen Austausch zu fördern.
- Verhalten und Sprache, die dazu geeignet sind andere zu erniedrigen, zu diskriminieren oder zu belästigen, sind zu unterlassen
- Seien Sie proaktiv und helfen Sie mit, Teilnehmer*innen vor Gefahren und Schaden durch andere zu bewahren. Belästigungen anderer werden nicht toleriert. Zu Belästigung zählen unter anderem Handlungen, die erniedrigend, missbräuchlich oder beleidigend sind oder in anderer Form ein feindliches professionelles Umfeld schaffen. Belästigung kann auch sexuelle Aufforderung, körperliche Annäherungen und verbale oder nonverbale Handlungen sexueller Natur umfassen. Ebenso zählen dazu drohende, einschüchternde oder feindliche Handlungen sowie die Verbreitung von schriftlichem oder grafischem Material, das eine Einzelperson oder Gruppe verunglimpft, anfeindet, beleidigt oder mit negativen Stereotypen basierend auf der Gruppenidentität belegt. Wenn Sie aufgefordert werden, das belästigende Verhalten zu beenden, sollten Sie sofort aufhören, auch wenn Ihr Verhalten freundlich oder ein Scherz sein sollte. Es wurde eindeutig nicht als solches verstanden und aus Respekt gegenüber den Teilnehmer*innen sollten Sie damit aufhören. Wenn Sie belästigt werden, feststellen, dass jemand anderes belästigt wird, oder andere Bedenken in Bezug auf Belästigung haben, wenden Sie sich bitte an die Organisator*innen. Wir werden alle Berichte über Belästigungen durch Teilnehmer*innen ernst nehmen. Wir werden Vertraulichkeitsanfragen zum Schutz der Missbrauchsopfer respektieren.