Tagungsprogramm
Rechtsextremismus in Wissenschaft und an Hochschulen begegnen
Europa-Universität Flensburg, 02.09.2026 bis 03.09.2026

Im Rahmen der transdisziplinären Theorie-Praxis-Tagung Rechtsextremismus in Wissenschaft und an Hochschulen begegnen wird Rechtsextremismus als ein gesamtgesellschaftliches Phänomen verstanden, das sich folglich auch in Wissenschaft und an Hochschulen zeigt. Zugleich wird davon ausgegangen, dass Rechtsextremismus in diesem Feld spezifisch in Erscheinung tritt. Die jeweiligen Erscheinungsformen, damit verbundene Herausforderungen sowie Umgangsweisen werden im Rahmen der Tagung in den Blick genommen.

Mittwoch 02.09.2026

ab 8:45

Anmeldung, Ankommen, Heißgetränke und Snacks

9:30-10:00Begrüßung, Organisatorisches und Einstieg in das Tagungsthema 
(Christina Brüning, Christoph Haker, Rebekka Blum und Lukas Otterspeer)
 

Panel I

Workshop I

10:15-12:45
  • Resiliente Universitäten durch Umsetzung von Schutzpflichten
    (Nele Austermann)
  • Bürokratie als Antifaschismus – wie Verwaltungsstrukturen an Hochschulen dabei helfen können, Demokratie zu verteidigen 
    (Eddi Steinfeld-Mehrtens, Peps Gutsche und Katharina Völsch)
  • Die Hochschule als Raum rechter Einflussnahme in Brandenburg. Eine Bestandsaufnahme sowie Handlungskonzepte der Uni Cottbus und der Uni Potsdam (Susanne Dyhr und Cash Hauke)
  • Umgang mit rechten Anfeindungen gegen die Wissenschaft. Eine gemeinsame Handreichung des GERDEA-Verbunds und des Bundesverbands Mobile Beratung (Onna Buchholt und Michaela Köttig)
  • Institutionelle Antworten auf anti-demokratische Angriffe. Verhandlungen von Verantwortung und Fürsorge im Kontext digitaler Hochschulen (Julia Fischer und Jennifer Eickelmann)
Workshop aus dem 
EN:DIRA-Netzwerk: Diskursintervention gegen Rechtsaußen im Kontext der Erziehungswissenschaft stärken (Tatjana Atanasoska, Marlene Doktor und Leoni Vollmar)
12:45-14:15

Mittagspause in der Mensa

14:15

Akteure, Instrumente und rhetorische Muster des Kulturkampfs von

rechts an Hochschulen (Janine Budich und Simon Brost)

 

Panel II

Workshop II

14:45-17:15
  • Aus Irritationen lernen? Eine Fallstudie zur demokratischen Handlungskompetenz von Dozierenden in der universitären Lehrer*innenbildung (Kristina Kocyba und Josephine Herz)
  • Autoritäre Studierende der Sozialen Arbeit und Kindheitspädagogik: Resultate einer Clusteranalyse (Aljoscha Jegodtka und Sebastian Bornemann)
  • Fachliche Standards im Studium Soziale Arbeit – Kooperationsbeziehungen zwischen Hochschulen und Praxis als Aushandlungsort extrem rechter bzw. christlich-fundamentaler Positionierungen (Claudia Barth und Katrin Degen)
  • Extrem rechte Einflussnahmen im Kontext Hochschule. Einblicke in Erfahrungen und Praxen von Studierenden und Lehrenden der Sozialen Arbeit in Bayern 
    (Matthias Lorenz)
  • Antifeminismus im Kontext Wissenschaft Sozialer Arbeit 
    (Anna Blume Böttcher)
Szenarien-Workshop (Initiative Demokratische Wissenschaft)
17:15-17:45

Pause

17:45-19:00Keynote: Die Republik der Gleichfreiheit – Jenseits von Neutralität und Antiextremismus (Tim Wihl)
ab 19 Uhr

gemeinsames Abendessen am Tagungsort

Donnerstag 03.09.2026

9:15Keynote: Antisemitismus im Kontext Hochschule - Kontinuitäten, Leerstellen, Bedarfe (Friederike Lorenz-Sinai)
10:30-11:00

Snack-Pause


 

 

Panel III

Workshop III

11:00-13:30
  • Neutralität als diskursives Machtinstrument. Zur Regulierung politischer Sagbarkeiten in Wissenschaft und Hochschule 

    (Jana Sämann)

  • Vom US-Campus an die deutsche Hochschule? Charlie Kirks Influencer-Strategie als mögliches Vorbild für die extreme Rechte in Deutschland (Christopher Fritzsche)
  • Rechtsextremismus debattieren: Analysen zur Yarvin vs. Allen Debatte 2025 (Lukas Hofmann)
  • „die schwierige Situation in Frankfurt beginnt nun Einfluß auf unsere Arbeit zu nehmen“ – Universität und Rechte Gewalt im Frankfurt (Oder) der 1990er Jahre
    (Maria Klessmann)
  • Faschismus und die Uni - Verhältnisse analysieren, Position beziehen und Solidarität organisieren (Arbeitsgruppe Uni gegen Faschismus)
Hochschullehre als Bildung des Sozialen: Professionalisierung in der Sozialen Arbeit im Kontext autoritärer Tendenzen im Alltag (Ulrike Eichinger, Julia Franz, Gesa Köbberling, Barbara Schäuble und Wiebke Scharathow)
13:30-14:00

Abschluss und Ausblick, Eindrücke der Tagung

Die Tagung findet an der Europa-Universität Flensburg statt. 

Hier geht es zur Tagungsteilnahme. Die Räumlichkeiten der Tagung und mögliche Hotels zur Übernachtung werden nach Anmeldung mitgeteilt. Die Tagungsteilnahme ist kostenlos. Reise- und Übernachtungskosten können nicht übernommen werden.

Organisationsteam des Teilvorhabens an der Philipps-Universität Marburg
Prof.in Dr.in Christina Brüning (christina.bruening-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@uni-marburg.de)
Dr.*in Rebekka Blum (rebekka.blum-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@uni-marburg.de)

Organisationsteam des Teilvorhabens an der Europa-Universität Flensburg
Dr. Christoph Haker (christoph.haker-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@uni-flensburg.de)
PD Dr. habil. Lukas Otterspeer (lukas.otterspeer-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@uni-flensburg.de