| 12.00 - 13.15 | Begrüßung und Eröffnung, Grußworte Keynote I (Agnieszka Czejkowska, Universität Graz) "Gewalt, Gerechtigkeit, fragiles Wohlbefinden" Der Beitrag thematisiert Gewaltformen von offener Aggression bis symbolischer Gewalt und deren Einfluss auf Wohlbefinden in der Schule als Lern- und Lebensraum. Kritisch hinterfragt wird das Konzept Wohlbefinden als oft individualisierter Indikator, der strukturelle Macht- und Gerechtigkeitsdefizite kaschiert. Theoretisch knüpft der Beitrag an Gerechtigkeitskonzepte, um Konflikte als Aushandlungen von Gerechtigkeit zu deuten. Empirisch stützt er sich auf Studien zu Schulklima, Gewaltprävention und qualitative Fallbeispiele aus Unterricht und Schulentwicklung. Wie können (Jung-)Lehrerinnen Wohlbefinden jenseits harmonisierender Narrative fördern? |
| 13.30 - 15.15 |
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| 15.15 - 15.45 | Kaffeepause |
| 15.45 - 17.30 |
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| 18.00 - 19.00 | Keynote II (Christine Wiezorek, Uni Gießen) Schulzeit – Jugendzeit? Seit einigen Jahren wird die starke Schulbezogenheit der Jugendphase – die einst ja die Ausformung der modernen Jugend begründete – nicht mehr unter dem Aspekt des Bildungsmoratoriums verhandelt, sondern eher als Wandel „vom Bildungsprivileg zum Bildungszwang“ (Helsper 2012: 79) beschrieben: „Schule ist durch neue Zwänge gekennzeichnet und verändert sich von einem eher offenen Freiraum zu einem Ernstraum“ (ebd.). Im Beitrag wird diese Diagnose aufgegriffen und danach gefragt, inwiefern sich im Zuge gesellschaftlicher Wandlungsprozesse schulische Möglichkeitsräume für jugendliche Individuierung verändern und was das für Fragen adoleszenter Entwicklung, Wohlbefinden und Gewalt bedeutet. |
| Ab 19.00 | Conference Dinner |