Kalender der Transformationsstudien

NEC beteiligt sich an bundesweiter Aktionswoche „Wissenschaft gegen Faschismus“

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Das Norbert Elias Center beteiligt sich an der bundesweiten Aktionswoche „Wissenschaft gegen Faschismus“, die auf Initiative der "Studis gegen rechts" und zahlreichen professoralen Unterstützer*innen stattfindet. Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen erscheint es dringlicher denn je, sich im wissenschaftlichen Kontext, an Hochschulen, in Lehre, Studium und Forschung mit diesen Prozessen und ihrer analytisch-begrifflichen Einordnung/Deutung (als z.B. Faschisierung, Autoritarismus, Rechtspopulismus), ihren Ursachen, Erscheinungsformen sowie mit möglichen Gegenstrategien auseinanderzusetzen.

Daher werden wir in all unseren Lehrveranstaltungen die Thematik in dieser Woche aus verschiedenen Perspektiven aufgreifen und die Lehre hochschulweit für alle öffnen.

Auf der Webseite der Initiative heißt es: "Gemeinsame Diskussionsveranstaltungen – Verantwortung der Wissenschaft in Zeiten der faschistischen Gefahr 

Studis gegen Rechts und ein Unterstützer*innenkreis an Professor:innen laden dazu ein, bundesweit Diskussionsveranstaltungen an Universitäten und Hochschulen zu organisieren, die sich mit der aktuellen Gefahr des Faschismus und der gesellschaftlichen Verantwortung der Wissenschaft auseinandersetzen. Es ermutigt uns, dass dieser Ansatz auf Interesse stößt und mehrere Wissenschaftler*innen und universitäre Einrichtungen ihre Mitwirkung signalisiert haben. Diesen Austausch möchten wir gemeinsam weiter ausbauen.

Der Aufruf richtet sich ausdrücklich nicht nur an Studierende, sondern auch an Professor*innen, wissenschaftliche Mitarbeiter*innen, Beschäftigte an Hochschulen sowie Wissenschaftler*innen außerhalb der Uni.

Unter dem Motto „Wissenschaft gegen Faschismus – Verantwortung der Wissenschaft in Zeiten faschistischer Gefahr“ sollen bundesweit Aktivitäten in der Woche vom 1. bis 7. Juni stattfinden. 

Die Formen der Beteiligung sind breit: außercurriculare ad-hoc Treffen ermöglichen eine niedrigschwelligen Austausch zwischen Studis, Verwaltungspersonal und Professor*innen zu der Frage; bereits geplante Seminare greifen das Thema auf und öffnen Raum für Diskussionen; zusätzlich stattfindende öffentliche Abendveranstaltungen öffnen Raum für die breitere Zivilgesellschaft; Institute pausieren ihre reguläre Lehre, um gezielt Zeit für vertiefte Debatten zu schaffen. Ziel ist ein gemeinsamer Impuls auf Bundesebene, der unterschiedliche Formate und lokale Schwerpunkte ausdrücklich zulässt. Gemeinsame Pressearbeit soll diesen Impuls weit über die Universitäten hinaus in die öffentliche Debatte tragen.“

Webseite Wissenschaft gegen Faschismus