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Reflexion von Männlichkeit in der Hochschule – Von patriarchalen Mustern zu bewusster Praxis
Fortbildung im Programm der Hochschuldidaktik
Geschlechterstereotype und die damit verbundenen Haltungen, Gedanken, Emotionen und Handlungen werden bereits in frühen Lebensphasen erlernt und entwickeln sich so zu einer oft unreflektierten Selbstverständlichkeit. Als dozierende Personen tragen wir eine besondere Verantwortung: Wir wirken mit, indem wir nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch soziale Normen und Machtverhältnisse reproduzieren. Wir verfügen u.a. über Diskurshoheit, Wissenshierarchie und Sanktionsmöglichkeiten. Diese Position kann, je nach individueller Auslegung, Schnittmengen mit patriarchalen Verhaltensmustern aufweisen bzw. reproduzieren. Die entscheidende Frage lautet daher: In welcher Bewusstheit wird diese Rolle wahrgenommen und gestaltet?
Die Fortbildung beschäftigt sich daher mit der Definition und Eingrenzung patriarchaler Muster, der Reflexion in der eigenen Hochschulpraxis und der Entwicklung konkreter Handlungsmöglichkeiten. Männlichkeit ist gesellschaftlich konstruiert. Daher sind alle Lehrenden und Interessierten, unabhängig von ihrem Geschlecht, herzlich eingeladen, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
👤 Referent: Dr. Daniel Holtermann
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Veranstaltungsort
- Name
- RIG 401
Veranstalter
- Name
- Innovation Learning Lab (i2L)
- i2l@uni-flensburg.de
- Homepage
- https://www.uni-flensburg.de/i2l