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Das „Manifest zur kritischen Friedensforschung 2.0“ – ein Dokument epistemischer Widerständigkeit


HEL065 und virtuell über Webex

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Simone Jaberg hält heute einen Vortrag mit dem Titel „Das „Manifest zur kritischen Friedensforschung 2.0“ – ein Dokument epistemischer Widerständigkeit“ beim Intersidziplinären Kolloquiums an der Europa-Universität Flensburg.

Wir leben in einer Zeit, in der Kriege perspektivlos geführt werden: ohne Absicht, Frieden zu erreichen und ohne Gedanken über dessen Bedingungen. Internationale Institutionen und Instrumente einer friedfertigen Konfliktregelung werden von ihren eigenen Mitgliedern demontiert. Der Krieg wird vielfach zu einer annehmbaren Option der internationalen Beziehungen. „Wir müssen kriegstüchtig werden“, so der deutsche Verteidigungsminister. Damit ist nicht nur die militärische Fähigkeit der Verteidigung gemeint, sondern eine neue Einstellung im Denken, im Diskurs, im politischen Handeln.
Das Interdisziplinäre Kolloquium möchte die Frage nach der Möglichkeit von Frieden in Zeiten der Kriegsertüchtigung stellen. Es verbindet zwei Dimensionen: konzeptionelle Fragen über Verständnisse des Friedens und Bedingungen seiner Ermöglichung, sowie Fragen des Friedens in geographischen, historischen und politischen Kontexten, in denen sie sich mit besonderer Dringlichkeit gestellt haben und noch stellen. 
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! 
 

Zielgruppe: Studierende, Beschäftigte aus der Wissenschaft, Beschäftigte aus der Verwaltung, interessierte Öffentlichkeit 

Veranstaltungsort

Name
HEL065 und virtuell über Webex
Adresse
Auf dem Campus 1
Ort
24943 Flensburg
Homepage
https://uni-flensburg.webex.com/uni-flensburg-de/j.php?MTID=m6a0dcf349c22a78027bb145043d31fc8

Veranstalter

Name
Ralf Wüstenberg, Zeina Barakat, Pascal Delhom

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