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"Gesund und nachhaltig essen mit kleinem Budget" gewinnt Wettbewerb
Rund 16 % der Menschen in Deutschland sind armutsgefährdet. Dies kann sich auch auf ihre Ernährungssituation auswirken. Von Ernährungsarmut wird gesprochen, wenn Menschen nicht ausreichend oder nicht ausgewogen essen können. Ursachen dafür können vielfältig sein: fehlende finanzielle Mittel, mangelnde Infrastruktur im Wohnumfeld oder fehlende Kenntnisse darüber, wie gesundes Essen auch mit kleinem Budget gelingen kann.
Wege erarbeiten, wie eine gesunde und nachhaltige Ernährung mit kleinem Budget möglich wird
Das Projekt „Gesund und nachhaltig essen mit kleinem Budget – gemeinsam Ernährungsarmut begegnen“ setzt genau an dieser Stelle an. Das vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) geförderte IN FORM-Projekt ist ein Verbundprojekt der Verbraucherzentralen (VZ) der Bundesländer und der Europa-Universität Flensburg. Gemeinsam entwickeln die Verbundpartner Bildungsmaterialien und Angebote für Menschen, die von Ernährungsarmut betroffen oder bedroht sind.
„Wir gehen in Jugendeinrichtungen, Familienzentren, aber auch zu Volkshochschulen, Tafeln sowie in Nachbarschafts- und Seniorentreffs. Dort setzen wir gemeinsam Angebote um, die alltagsnah Ernährungskompetenzen fördern und stärken“, erklärt Katrin Lütjen, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Europa-Universität Flensburg. „Außerdem schauen wir uns an, welche Ernährungsanreize in den Einrichtungen gesetzt werden und wie diese nachhaltig und gesund gestaltet werden können. Gemeinsam erarbeiten wir Wege, wie eine gesunde und nachhaltige Ernährung auch mit kleinem Budget möglich ist.“
In der Zusammenarbeit mit Partnereinrichtungen richtet sich das Projekt niedrigschwellig an unterschiedliche Zielgruppen, etwa Sozialleistungsempfangende, Alleinerziehende, Familien, Senior:innen, Studierende sowie Menschen mit Migrationsgeschichte. Ziel ist es, sie dabei zu unterstützen, sich auch mit begrenzten finanziellen Ressourcen gesund und nachhaltig zu ernähren.
Wettbewerb zum Welthauswirtschaftstags zeigt Vielfalt der Hauswirtschaft
Anlässlich des Welthauswirtschaftstages am 21. März zeichnet die deutsche Sektion der International Federation for Home Economics, ein Gremium der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft e. V., jährlich Projekte aus, die die Vielfalt hauswirtschaftlicher Themen sichtbar machen. Das Motto des Welthauswirtschaftstages 2026 lautet: „Gesund essen, nachhaltig leben: Die Zukunft auf dem Teller“. Das gemeinsame Projekt der Europa-Universität Flensburg und der Verbraucherzentralen der Bundesländer wurde dabei mit dem dritten Platz ausgezeichnet.
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