Olga Kim-Wtorow und Selime Onmus-Erol in Tschechien
Olga Kim-Wtorow und Selime Onmus-Erol (International Center) haben ein Blended Intensive Programme (BIP) an der Karls-Universität in Prag durchgeführt.
Motivation für den Aufenthalt
Das Blended Intensive Programme (BIP) an der Karls-Universität Prag, das unter dem Motto „Beyond Words. Integrating Diversity, Well-Being and Inner Development in Language Education“ stand, erwies sich für uns als Sprachlehrkräfte als äußerst wertvoll. Die traditionsreiche Karls-Universität mit ihrem großen International Center bot die ideale Plattform: BIPs schaffen umfangreiche Gelegenheiten zum Networking mit Kolleg*innen von verschiedenen Hochschulen und ermöglichen den Austausch bewährter Praktiken, und diese Chance haben wir gerne genutzt.
Vorbereitung
Zwar erfolgte die Zusage aus Prag kurzfristig, nämlich nur eine Woche vor Anmeldeschluss und mitten in der Weihnachtszeit, doch gelang es uns, Flug und Unterkunft zeitnah zu organisieren. Es gibt keine Direktverbindung von Hamburg nach Prag, aber unser zentral gelegenes Hotel war nur wenige Gehminuten vom Universitätsgebäude entfernt, in dem die Workshops stattfanden.
Der öffentliche Nahverkehr in Prag überzeugt durch Effizienz und günstige Preise. Die Fahrt vom Flughafen ins Stadtzentrum dauerte etwa 40 Minuten mit einmaligem Umsteigen. Fahrkarten lassen sich unkompliziert an den Bahnhöfen mit Karte (Kredit- oder Debitkarte) erwerben. Wichtig zu wissen: Auch das Gepäck benötigt ein Ticket!
Prag bietet vielfältige gastronomische Optionen, von internationaler bis zu lokaler Küche. In den zentralen Touristenvierteln liegen die Preise etwas höher, sind insgesamt aber mit deutschen Restaurants vergleichbar; Supermärkte sind etwas günstiger als in Deutschland.
Aufenthalt
Das Programm war abwechslungsreich und ansprechend. Interaktive Workshops, geleitet von Sprachlehrkräften der teilnehmenden und gastgebenden Universitäten, regten zu spannenden Diskussionen an und vermittelten hilfreiche Erkenntnisse. Daneben boten sich reichlich Gelegenheiten zum Networking und zum kollegialen Austausch bewährter Lehrmethoden.
Prag selbst ist eine wunderschöne, historische Stadt mit riesigem Kulturangebot: Museen, Konzerte und Ausstellungen prägen das Stadtbild, und auch die Architektur ist beeindruckend. Unsere Gastgeber erwiesen sich als ausgesprochen freundlich, hilfsbereit und engagiert. Obwohl wir täglich gegen 17 Uhr fertig waren, fanden wir noch Zeit für Museumsbesuche oder ein Konzert.
Fazit
Das BIP hat unser Bewusstsein für zentrale Themen wie Diversität, Wohlbefinden von Studierenden und Lehrenden sowie persönliche Entwicklung im Sprachunterricht geschärft. Die Workshops vermittelten nicht nur praktische Strategien für den Unterrichtsalltag, sondern stellten auch wertvolle Ressourcen für weiterführende Reflexion und kontinuierliche berufliche Entwicklung bereit.