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Queerer Widerstand in historischer Perspektive
Im Rahmen der Flensburger Rainbow Days 2026 gaben Sébastien Tremblay und Astrid Schwabe Einblicke in widerständisches Verhalten queerer Menschen im 20. Jahrhundert. Sie skizzierten Lebensgeschichten, die zeigen, dass „queerer Widerstand“ nicht als einheitliche Bewegung verstanden werden kann, sondern als ein Spektrum unterschiedlicher Praktiken unter Bedingungen von Gewalt, Rassismus und gesellschaftlicher Ausgrenzung, und hinterfragten historische Kategorien zwischen Widerstand, Dissens und nonkonformen Verhalten. Anschließend diskutierten etwa 40 Interessierten über diese Aspekte und die Bedeutung der Beschäftigung mit queerer Geschichte für die Gegenwart.