News aus dem International Center
Einblicke in die Erasmus+ Förderzahlen
In den vergangenen zehn Jahren wurde das Erasmus+ Programm an der Europa-Universität Flensburg deutlich nach vorne gebracht. Im Vergleich zu 2015 konnte das International Center im Jahr 2025 rund zehnmal so viele Erasmus+ Mittel einwerben. Gleichzeitig hat die Einführung neuer Kurzzeitformate, wie Blended Intensive Programmes (BIP) seit 2023, die Zahl der Teilnehmenden gesteigert und u.a. die Förderung benachteiligter Gruppen zu höheren Fördersummen geführt.
Diese Entwicklungen eröffnen der EUF mehr Möglichkeiten, internationale Aufenthalte und Projekte zu unterstützen, auch im Rahmen der Europäischen Hochschulallianz EMERGE. Das “klassische” Auslandssemester bleibt dabei die am meisten geförderte Mobilitätsform.
Besonders hervorzuheben ist die geografische Ausweitung: Seit 2023 bzw. 2024 werden Auslandssemester und Praktika auch in außereuropäischen Ländern finanziert. Zudem erhalten Studierende mit Kindern, Erstakademiker*innen, erwerbstätige Studierende sowie Studierende mit chronischer Erkrankung oder Behinderung seit 2023 eine besonders hohe Förderung. Dadurch lag die durchschnittliche Förderhöhe pro Person im Jahr 2025 deutlich höher als noch 2015.
Insgesamt zeigt die Entwicklung der vergangenen zehn Jahre, dass Erasmus+ an der EUF nicht nur quantitativ gewachsen ist, sondern sich auch inhaltlich weiterentwickelt hat. Mehr Fördermittel, neue Mobilitätsformate und eine stärkere Berücksichtigung unterschiedlicher Lebenssituationen tragen dazu bei, internationale Erfahrungen deutlich mehr Menschen zu ermöglichen als noch vor zehn Jahren.
Sie arbeiten an der EUF und überlegen, ob ein Auslandsaufenthalt etwas für Sie ist?
Diese Kolleg*innen waren schon mit Erasmus+ unterwegs:
Als Professorin der Europa-Universität Flensburg – und auch ganz persönlich – ist es mir ein zentrales Anliegen, Studierenden Wege zu eröffnen, über nationale Grenzen hinweg zusammenzuarbeiten. Schon vor über zwanzig Jahren war genau dieser Gedanke der Ausgangspunkt für die Entwicklung dieses europäischen Seminarformats. Heute, angesichts der politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre, ist europäische Kooperation wichtiger denn je. Mit der Veranstaltung möchte ich dazu beitragen, junge Menschen auf eine gemeinsame europäische Zukunft vorzubereiten: als verantwortungsbewusste, weltoffene Europäerinnen und Europäer, die bereit sind, komplexe Herausforderungen gemeinsam anzugehen.
Prof. Dr. Susanne Royer (Internationales Institut für Management und ökonomische Bildung), Lehraufenthalt an der Universität Łódź.
Die Teilnahme am Erasmus+ Programm ist eine wundervolle Möglichkeit, sich persönlich weiterzuentwickeln, Kontakte zu knüpfen und Horizonte zu erweitern.
Dörte Kaste (Finanzabteilung), Sprachkurs an der Universidad Católica de Valencia.
Insgesamt bot das Programm wertvolle Einblicke, wie Universitäten ihre Forschung und Lehre durch gesellschaftliches Engagement verbessern und die Nachhaltigkeit im Forschungs- und Lernprozess ausbauen können. Das neue Wissen und das Netzwerk werden mir helfen, unseren Studiengang noch weiter zu verbessern und unseren Studierenden eine noch interessantere Art der Wissensvermittlung zu bieten.
Mominul Hasan (Abteilung Energie & Entwicklungszusammenarbeit/Nachhaltige Energiewende), Fortbildung an der University of Limerick.