3. LeNie-Winterakademie: Ältere und neuere niederdeutsche Literatur
Vom 24. bis zum 27. 2. 2026 fand an der Niederdeutschen Abteilung der EUF der 3. Winterakademie des Lehrnetzwerks Niederdeutsch vermitteln statt. Sie widmete sich über Seminare, Workshops und Vorträge dem Thema ältere und neuere niederdeutsche Literatur.
3. Winterakademie des Lehrnetzwerks Niederdeutsch vermitteln (LeNie)
Ältere und neuere niederdeutsche Literatur
Flensburg, 24. bis 27. Februar 2026
EUF, Gebäude Oslo, Auf dem Campus 1, 24943 Flensburg
Die Winterakademie „Ältere und neuere niederdeutsche Literatur“ wurde vom Lehrnetzwerk Niederdeutsch vermitteln (LeNie) in Zusammenarbeit mit der Niederdeutschen Abteilung der Europa-Universität Flensburg ausgerichtet.
Ansprechpartner: Robert Langhanke (robert.langhanke@uni-flensburg.de)
Akademiehotel: Flensburger Hof, Süderhofenden 38, 24937 Flensburg
Kurzbericht zur Winterakademie:
3. LeNie-Winterakademie „Ältere und neuere niederdeutsche Literatur“ an der Niederdeutschen Abteilung
Vom 24. bis zum 27. Februar 2026 kamen 14 Studierende der EUF und 13 Studierende der Universitäten Kiel, Rostock, Greifswald, Oldenburg, Hannover und Wuppertal an der Niederdeutschen Abteilung der EUF zur dritten Winterakademie des Lehrnetzwerks Niederdeutsch vermitteln (LeNie) zusammen.
LeNie ist ein von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre gefördertes Netzwerk von Hochschulen, an denen Niederdeutsch studiert werden kann oder die an entsprechenden Angeboten interessiert sind. Winterakademien für Studierende gehören zum regelmäßigen Angebot des Netzwerks.
Die Flensburger Winterakademie war dem Thema „Ältere und neuere niederdeutsche Literatur“ und damit einem an der EUF umfänglich verfolgten Thema gewidmet. 19 Dozierende und Lehrkräfte aus unterschiedlichen Hochschulen, Schulen und Kultureinrichtungen sorgten für ein abwechslungsreiches Seminar- und Workshopprogramm mit vielfältigen Aktivierungsmomenten.
Den Beginn machte die Vorstellung der runderneuerten Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek und ihres Literaturarchivs. Es folgten sowohl ein ausführliches interaktives Seminarprogramm zu verschiedenen Stationen der niederdeutschen Literaturgeschichte als auch Workshops zur eigenen kreativen niederdeutschen Sprachnutzung sowie ein Theaterbesuch und ein niederdeutscher Stadtspaziergang. Niederdeutsche Literatur wurde in ihren unterschiedlichen historischen Sprach- und Entwicklungsstufen greifbar und auch selbständig erschlossen. Den Abschluss bildete der Besuch von sieben Vertreterinnen des MBWFK, des IQSH und verschiedener Schulformen an der Uni. Die Kolleginnen boten Eindrücke zur praktischen Literatur- und Spracharbeit für das Niederdeutsche an schleswig-holsteinischen Schulen sowie im Referendariat und im Rahmen von Fortbildungen. Ein Büchertisch des Quickborn-Verlags illustrierte eindrücklich den gegenwärtigen niederdeutschen Literaturbetrieb.
Die Studierenden konnten sich in den vier Tagen in Flensburg erfolgreich vernetzen, wovon lebhafte Pausengespräche auf Niederdeutsch oder auf Hochdeutsch ein beredtes Zeugnis ablegen konnten. Die Flensburger Studierenden und Robert Langhanke freuten sich über die zahlreichen Gäste aus südlichen Universitäten an der EUF.
Am Ende der dritten Winterakademie in Flensburg stand die Vorfreude auf das Wiedersehen auf einer zukünftigen Winterakademie zum Niederdeutschen.
(Robert Langhanke)