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CESAR Projekt - Workshop-Woche in Flensburg

Das CESAR-Projekt (Community Engagement in the Southern Africa Region) veranstaltete in der Woche vom 12.bis 18. April 2026 erstmals einen Workshop in Flensburg.

Die Gäste kommen mit jeweils sechs Personen von der Namibia University of Science and Technology (NUST) und der Cape Peninsula University of Technology (CPUT) aus Kapstadt. In dem vom DAAD geförderten Projekt geht es darum, gute Praxis im Bereich „Community Engagement“ zu teilen und auszubauen. Community Engagement werden Aktivitäten wie „Service Learning“ und „Social Entrepreneurship“ zugeordnet. Die Hochschule Flensburg leitet das Projekt, das biat ist als weiterer Partner aus Deutschland involviert und leistet Impulse zur Stärkung der beruflichen Bildung. 

Am Montag stand berufliche Bildung im Fokus, als die Gäste einen Einblick in die Aktivitäten der Handwerkskammer durch Celina Niehoff erhielten. Ein großer Dank gilt Celina und dem Team der HWK, die unseren Gästen ebenfalls Unterkünfte zur Verfügung stellt. Am Nachmittag folgte der Einblick in die Lehrkräftebildung am biat sowie die offizielle Begrüßung an der Hochschule.

Das Programm beinhaltete neben den Workshops diverse Exkursionen u. a. zur Firma Krones, der WIREG und dem Landtag in Kiel. Am Donnerstag fand ein Research Symposium zu dem Thema Community Engagement mit weiteren Gästen von der EUF und mit Beiträgen aus Wismar statt. Darin ebenfalls enthalten eine Poster Session, in der die Beteiligten ihre Projekte präsentieren.

Geraldine van Rooi von der NUST erläuterte die Ergebnisse von drei ihrer Studierendengruppen, die umfangreiche Befragungen zu den Einflüssen des Klimawandels in den „informal Settlements“ in Namibia durchführten. Die Ergebnisse mit einem Stichprobenumfang von 324 befragten Haushalte sind beeindruckend. Besonders hervorzuheben ist, dass die Studierenden offenbar eine große Akzeptanz für ihr Engagement in der Community erhalten haben und so wertvolle Daten erheben konnten.

Jacqui Sheepers und Walter Kohlhofer von der CPUT verdeutlichten, wie wichtig die Einbindung der Verantwortlichen einer Community ist, um Akzeptanz und Zugang zu erhalten. Die CPUT ist seit vielen Jahren führend in der Durchführung von Community Engagement Projekten mit Studierenden. „Service Learning ist ein Gewinn für die Wissenschaft insgesamt, es bietet Möglichkeiten zur Forschung, Veröffentlichung und Qualifikation bis zum PHD“, so das Resümee von Jacqui Sheepers.