eufLCs – Uni-weite Learning Communities
In den eufLCs (EUF Learning Communities) arbeiten Lehrende, Studierende und Verwaltungsmitarbeitende der EUF interdisziplinär und gleichberechtigt als Team zusammen. Über 12 Monate hinweg widmen sie sich konkreten Fragestellungen aus dem Bereich Lehre und Lernen. Alle 2–3 Wochen tauschen sie sich aus, bringen unterschiedliche Perspektiven ein und entwickeln praxisnahe Lösungen – von Best-Practice-Beispielen bis zu innovativen Formaten, die dauerhaft an der EUF verankert werden sollen.
Die Gruppen sind bewusst klein gehalten (max. 15 Mitglieder) und paritätisch besetzt, um eine ausgewogene Vertretung aller Statusgruppen zu gewährleisten. Hier geht es um aktives Mitgestalten, gemeinsames Lernen und nachhaltige Veränderungen.
Unser eufLC-Angebot 2027 (Anmeldung ab 01.10. offen)
Ende Januar 2027 starten neue eufLCs. Hier findest du die Übersicht zu den geplanten Themen.
KI-Didaktik
KI-Didaktik an der EUF: Lehre gestalten statt nur regulieren
KI ist längst Teil des Studiums – aber wie kann sie wirklich helfen, besser zu lernen und zu arbeiten?
In der eufLC geht es nicht darum, KI zu verbieten oder nur Tools zu lernen, sondern darum, gemeinsam neu zu überlegen: Wie kann Lehre mit KI sinnvoll, fair und lehrreich gestaltet werden? Gemeinsam mit Studierenden, Lehrenden, Mitarbeiter*innen wollen wir konkrete Lehr-Lern-Herangehensweisen entwickeln, die funktionieren – und das, ohne auf Qualität zu verzichten. Im Fokus steht nicht die Tool-Schulung, sondern eine kompetenzorientierte Didaktik, die KI als Partner in den Lehr- und Lernprozessen nutzt. Die Ergebnisse werden nicht nur dokumentiert, sondern können ein Bestandteil in der Weiterentwicklung der KI-Didaktik an der EUF sein. Mach mit – und gestalte mit, wie Lehre an der EUF in der KI-Zeit gelingen kann.
HIER anmelden ab dem 01.10., 12 Uhr
Belonging@EUF
Belonging@EUF: Zugehörigkeit stärken, gemeinsam lernen und wachsen
Studieren an der EUF ist mehr als der Besuch von Vorlesungen – es geht auch darum, sich an der Hochschule ein Stück weit zu Hause zu fühlen.
Die eufLC untersucht, wie Lehre, Studienorganisation und Hochschulkultur gemeinsam dazu beitragen können, dass sich Studierende wertgeschätzt, gesehen und gehört fühlen. Denn Zugehörigkeit ist kein Zufall, sondern eine gemeinsame Aufgabe: Sie entsteht durch bewusste Gestaltung von Lehrveranstaltungen, durch respektvolle Begegnungen und durch eine Kultur der Teilhabe. In der eufLC arbeiten Lehrende, Studierende und Mitarbeitende zusammen, um konkrete Ideen zu entwickeln, wie in Studium und Lehre die Gemeinschaft gestärkt werden kann – auch in digitalen Formaten. Bei einer Teilnahme an dieser eufLC kannst du aktiv dazu beitragen, dass Studium an der EUF nicht nur akademisch, sondern auch sozial und emotional bereichernd ist.
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HyFlex-Learning
Mehr Flexibilität im Studium durch „HyFlex-Learning“
Ein modernes Studium sollte sich auch an den Lebensrealitäten und individuellen Bedürfnissen der Studierenden orientieren. Der Ansatz „HyFlex-Learning” ermöglicht dir, frei zu entscheiden, ob du in Präsenz, hybrid oder digital asynchron lernen möchtest – ganz ohne Qualitätsverluste, stattdessen inklusiv und barrierearm. Ob du berufstätig bist, Care-Arbeit leistest oder lange Pendelstrecken zurücklegen musst, du kannst deinen Lernprozess selbst gestalten.
Gemeinsam mit Lehrenden, Studierenden und Mitarbeitenden entwickeln und testen wir ein HyFlex-Konzept. Du bist dabei – von der Planung über die exemplarische Erprobung am Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik (biat) bis zur Erstellung eines Leitfadens. Lerne und gestalte mit, wie ein Studium aussehen könnte, das sich nach deinem Tempo, deinen Interessen und deiner Lebenssituation richtet.
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Gewaltschutzkonzept
Sicher. Respektvoll. Gemeinsam. Entwicklung eines Gewaltschutzkonzept am Beispiel des Instituts für Sportwissenschaft
Studieren sollte sicher, respektvoll und wertschätzend sein – das wollen wir gemeinsam gestalten.
In der eufLC entwickeln wir ein Schutzkonzept für das Institut für Sportwissenschaft, das genau darauf abzielt: auf Prävention, Sicherheit und klare Strukturen. Du bist dabei – als Studierende, Lehrende oder Mitarbeitende – und bringst deine Erfahrungen, Ideen und Fragen mit. Gemeinsam erkunden wir, wie wir Grenzverletzungen, Diskriminierung und Gewalt wirksam vorbeugen und sichere Lernräume schaffen können. Das Konzept wird nicht nur auf Papier, sondern auch in der Praxis getestet – zum Beispiel in Lehrveranstaltungen oder im Hochschulsport. Am Ende könnte nicht nur ein konkretes Schutzkonzept für alle entwickelt werden, sondern auch eine verantwortungsvollere, sensiblerer und wertschätzendere EUF-Hochschulkultur entstehen.
HIER anmelden ab dem 01.10., 12 Uhr
Wie läuft die Anmeldung?
Anmelden kannst du dich über das Formular auf unserer Webseite, welches wir am 01.10.2026 um 12:00 Uhr für alle freischalten. Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt (first come first served). Bei zu großer Nachfrage führen wir eine Warteliste.
Was bringt dir die Teilnahme an einer eufLC?
In den eufLCs haben alle Statusgruppendie Chance, sich aktiv einzubringen: Lehrpersonen können Lehrformate weiterentwickeln und neue Methoden im Austausch mit Kolleg*innen und Studierenden ausprobieren. Studierende bringen ihre Perspektive ein, sammeln praktische Erfahrungen und gestalten die Lehr- und Lernkultur mit. Mitarbeitende der Verwaltung erhalten Einblicke in Lehr- und Lernprozesse, können administrative Abläufe mitgestalten und die Schnittstelle zwischen Verwaltung und Lehre stärken.
Laufende eufLCs 2026 (Laufzeit von April – Dezember 2026)
Die fünf EUF Learning Communities der ersten Runde sind am 15. April 2026 gestartet und laufen bis Ende des Jahres.
Es sind auch noch WHK-Plätze für Studierende zu vergeben! (Stundenzahl variabel) Meldet euch dafür gerne direkt bei Simone Fényes, simone.fenyes-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-
eufLC A: HyFlex-Learning
eufLC A: HyFlex-Learning
Diese eufLC entwickelt ein Lehrkonzept für die Einführung und Erprobung von HyFlex-Learning an der Europa-Universität Flensburg (EUF).
HyFlex-Learning stellt eine konsequente Weiterentwicklung bestehender Blended-Learning- und Flipped-Classroom-Ansätze dar und gibt Studierenden die Möglichkeit, flexibel zu entscheiden, wann, wo und auf welche Weise sie an diesem Tag lernen möchten. So können sie beispielsweise vor Ort, online in Echtzeit oder zeitversetzt an Lehrveranstaltungen teilnehmen. Dabei bleibt sichergestellt, dass die Studierenden auf all diesen Wegen die vorgesehenen Lernziele des Studiengangs erreichen können.
Das Konzept wird zunächst im Masterstudiengang Berufliche Bildung für das gewerblich-technische Lehramt erprobt. Ziel ist es, ein durchdachtes Studiengangsmodell zu entwickeln, das Präsenz-, Online- und Selbstlernangebote gleichwertig und sinnvoll miteinander verbindet sowie didaktisch reflektiert anbietet.
eufLC B: Inverted Basics in Ecology
eufLC B: Inverted Basics in Ecology
Ziel dieser eufLC ist es, die Vorlesung Grundlagen der Ökologie im Biologie-Teilstudiengang des Bachelorstudiengangs Bildungswissenschaften didaktisch weiterzuentwickeln.
Die bisherige klassische Präsenzvorlesung wird zu einem modernen, studierendenzentrierten und interaktiven Lehrformat weiterentwickelt. Dafür wird ein Blended-Classroom-Ansatz eingesetzt, der Präsenzlehre und digitale Lernangebote systematisch miteinander verbindet. Ergänzt wird die Vorlesung durch aufgezeichnete Inhalte und weitere digitale Materialien, die die Studierenden zeitlich flexibel bearbeiten können. Die gemeinsamen Präsenzphasen werden gezielt dafür genutzt, Inhalte zu vertiefen, anwendungsorientierte und problembasierte Aufgaben zu bearbeiten, gemeinsam zu diskutieren und Rückmeldungen zum Lernfortschritt zu erhalten.
Ein zentrales Ziel ist es zudem, Lernziele, Lehr-Lern-Aktivitäten und Prüfungsformen konsequent aufeinander abzustimmen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Lehrveranstaltung die Studierenden wirksam beim Erreichen der vorgesehenen Kompetenzen unterstützt.
eufLC C: Ko-konstruktive Lehrgemeinschaften
eufLC C: Ko-konstruktive Lehrgemeinschaften
Ausgangspunkt dieser eufLC ist der von Lehramtsstudierenden häufig geäußerte Wunsch nach stärker praxisnahen Seminaren, die besser auf die Anforderungen des Unterrichts in Schulen vorbereiten. Daher schafft die eufLC einen Strukturrahmen, in dem die Perspektive der Studierenden besonders berücksichtigt wird und ein bestehendes Seminar gemeinsam weiterentwickelt werden kann.
Hier gibt es bewusst Spielraum, um mit Lehrformaten, Inhalten und Lernzielen zu experimentieren. Gleichzeitig müssen diese Veränderungen weiterhin zu den Vorgaben des Studienplans und der Prüfungsordnung passen. Die neuen Ansätze werden anschließend in der Praxis erprobt und durch Evaluation und Feedbackformate begleitet. Zentrales Anliegen ist dabei die Frage, wie Lehrveranstaltungen so gestaltet werden können, dass sie für Studierende attraktiver werden und eine aktivere Beteiligung fördern.
Gemeinsam mit allen beteiligten Personen werden die Erfahrungen anschließend systematisch ausgewertet. Dabei wird reflektiert, was gut funktioniert hat und welche Ansätze weiterentwickelt oder dauerhaft übernommen werden können. Die eufLC trägt so dazu bei, Hochschullehre auf Grundlage von Erfahrungen und Daten weiterzuentwickeln. Besonders wichtig ist dabei, die Sichtweisen der Studierenden stärker in die Gestaltung der Lehre einzubeziehen.
eufLC D: Digital-vernetzte Studienumgebung
eufLC D: Innovation der digital-vernetzten Studienumgebung
Diese eufLC beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung der digital vernetzten Studien- und Prüfungsumgebung an der Europa-Universität Flensburg (EUF). Ziel ist es, alltägliche Prozesse in Studium und Lehre stärker nutzer*innenorientiert zu gestalten, so zur Verbesserung der Studierbarkeit beizutragen und Studierende sowie Lehrende von administrativen Routinetätigkeiten zu entlasten.
Im Mittelpunkt steht die Analyse bestehender digitaler Infrastrukturen und Abläufe. Darauf aufbauend werden Ansätze entwickelt, wie sich Studien-, Lehr- und Prüfungsprozesse digital besser unterstützen und vereinfachen lassen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der besseren Integration der verschiedenen Systeme, die derzeit in Studium, Lehre und Prüfungsorganisation genutzt werden. Perspektivisch soll ein Konzept für eine konsistente und einfach nutzbare Campus-Management-Umgebung entstehen, in der unterschiedliche Systeme und Schnittstellen sinnvoll miteinander verbunden sind. Ergänzend prüft die eufLC Möglichkeiten für Automatisierungen in Lehrveranstaltungen, etwa zur Unterstützung wiederkehrender organisatorischer Abläufe. Damit unterstützt die eufLC die strategische Weiterentwicklung der digitalen Hochschulumgebung an der EUF.
eufLC E: Teilhabe durch OER
eufLC E: Teilhabe durch OER
Im Mittelpunkt dieser EUF Learning Community steht die gemeinsame Erstellung von frei zugänglichen und frei nutzbaren Lehrmaterialien im Sinne von Open Educational Resources (OER). Diese Materialien sollen so gestaltet sein, dass möglichst viele Menschen sie barrierearm nutzen können. Aufbauend auf zahlreichen bisher vorhandenen OER-Handreichungen wird ein zusammenhängender didaktischer und organisatorischer Online-Rahmen entwickelt, in dem Studierende interaktiv durch die Konzeption, Umsetzung und Veröffentlichung konkreter Lehr-Lernmaterialien geführt werden. Die eufLC erprobt diesen Guide zur OER-Erstellung im Rahmen mehrerer fachwissenschaftlicher Seminare an der EUF und gestaltet mit den Studierenden und Lehrenden gemeinsam Materialien. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Fragen der digitalen Barrieresensibilität, der Qualität der Materialien und ihrer Passung zu Studieninhalten und Kompetenzzielen.
Diese OER werden unter offenen Lizenzen veröffentlicht und so aufbereitet, dass sie langfristig nachgenutzt werden können, sodass Studierende in den nächsten Jahren darauf aufbauen und diese Lernmaterialien weiterentwickeln können. Diese eufLC bezieht Studierende aktiv und systematisch in die Entwicklung einer barrierearmen und inklusiven Hochschullehre ein. Sie sind dabei nicht nur Rezipient*innen, sondern übernehmen eine gestaltende Rolle.
Eigene Idee als eufLC
Dir ist etwas in den Abläufen der Europa-Universität Flensburg aufgefallen, das verbessert werden könnte? Oder hast du eine kreative Idee, wie wir Lehr- und Lernprozesse nachhaltig gestalten können? Dann bringe sie ein – bei der nächsten Bewerbungsphase für neue eufLCs (Learning Communities).
Hier bündeln Studierende, Lehrende und Mitarbeitende aller Statusgruppen ihre Perspektiven und gestalten gemeinsam Lösungen. Egal, ob du bereits eine konkrete Idee hast oder erst in der Skizzenphase steckst – wir begleiten dich von der ersten Idee bis zum Transfer in die Praxis.
Und falls du in der Zwischenzeit schon eine kleine Idee hast oder Unterstützung brauchst: Komm einfach in unserer Coffee Hour vorbei und lass uns darüber reden! Oder schreib uns bei Fragen gerne eine Mail: i2L-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-