i2L – Was macht das Innovation Learning Lab aus?

Konzept des i2L

Konzept des i2L

Das Innovation Learning Lab (i2L) begleitet und unterstützt Lehrende, Studierende und Mitarbeitende der EUF dabei, neue Lehr- und Lerninnovationen für Studium und Lehre zu entwickeln, zu erproben und weiterzuführen. Im Mittelpunkt stehen konkrete Herausforderungen aus dem Hochschulalltag und die gemeinsame Arbeit an tragfähigen Lösungen.

Innerhalb des i2L arbeiten drei miteinander verzahnte Bereiche:

  • Das ImpulseLab verantwortet die wissenschaftliche Fundierung, hochschuldidaktische Konzeption und methodische Begleitung der Projekte.
  • Das ChangeLab begleitet Prozesse der Nachhaltigkeit, formalen Verankerung und des Transfers in bestehende Strukturen der Hochschule.
  • Das SocialLab gestaltet die sozialen, räumlichen, digitalen und organisatorischen Rahmenbedingungen, unter denen Lehrinnovationen entwickelt und erprobt werden können.

Diese Arbeitsbereiche fungieren als Schnittstellen zwischen Projektideen und Hochschulrealität. Sie bringen Projektanliegen mit den zuständigen Organisationseinheiten, vorhandenen Expertisen und relevanten Entscheidungsstrukturen zusammen und sorgen dafür, dass Innovation nicht isoliert bleibt.

Das i2L reagiert damit auf die Erfahrung, dass viele gute Ideen für Lehre an Zeitmangel, fehlenden Ressourcen oder unklaren Rahmenbedingungen scheitern. Das i2L bietet einen verlässlichen Rahmen, in dem Lehrinnovationen gemeinsam geplant, erprobt, reflektiert und– wo sinnvoll – dauerhaft verankert werden können. 

Auf diese Weise trägt das i2L dazu bei, Lehre nachhaltig weiterzuentwickeln und gute Praxis sichtbar und nutzbar zu machen.

Was sind eufLCs?

Was sind eufLCs?

Angelehnt an die Methode der Faculty Learning Communitie (FLC) entstehen uni-weite euf Learning Communities (eufLCs). eufLCs sind feste Arbeitsgruppen, die interdisziplinär und statusübergreifend zusammengesetzt sind. Sie werden vom i2L-Team moderiert und unterstützt.

Als jeweils einjährige, strukturierte Projekte bieten sie einen agilen Experimentierraum für spezifische Herausforderungen in Studium und Lehre, entwickeln und erproben innovative Lösungen. Das i2L stellt den eufLCs methodisch-didaktisch und technisch geschultes Personal zur Seite und fungiert als Schnittstelle zu den universitären Einheiten, die Innovationsprozesse gezielt unterstützen bzw. bewerkstelligen können. Dies gewährleistet, dass die Innovationen nicht zu einem späteren Zeitpunkt an rechtlichen oder technischen Rahmenbedingungen scheitern.

Die wichtigsten Merkmale unserer eufLCs 

  • Einjährige, strukturierte Entwicklungsprojekte
    Innovative Ansätze werden systematisch entwickelt, erprobt und reflektiert.
  • Ko-konstruktiv und statusübergreifend
    Lehrende, Studierende und Mitarbeitende der EUF arbeiten gemeinsam auf Augenhöhe an konkreten Herausforderungen der Lehre.
  • Problembasiert und praxisnah
    Ausgangspunkt sind reale Fragestellungen aus dem Studien- und Lehralltag der EUF.
  • Interdisziplinär angelegt
    Die Projektteams setzen sich aus unterschiedlichen Fachrichtungen und Statusgruppen zusammen und ermöglichen vielfältige Perspektiven.
  • Methodisch-didaktisch und organisatorisch begleitet
    Das i2L unterstützt die FLP kontinuierlich mit hochschuldidaktischer Expertise, Moderation und technischer Beratung.
  • Gezielte Entlastung und verlässlicher Rahmen
    Die Mitarbeit in eufLCs wird durch definierte Zeitrahmen, klare Prozesse und Entlastungsangebote abgesichert.
  • Erproben, reflektieren, weiterentwickeln
    Neue Konzepte werden in der Lehre getestet und anhand klarer Kriterien gemeinsam ausgewertet.
  • Nachhaltig gedacht
    Erfolgreiche Ansätze werden dokumentiert, als gute Praxis geteilt und – wo sinnvoll – strukturell in Studium und Lehre verankert.

Was habe ich davon – Lehrende

Ich lehre an der EUF – was habe ich vom i2L?

Das i2L bietet Ihnen einen geschützten Experimentierraum, in dem Sie gemeinsam mit Kolleg*innen und Studierenden neue Lehrideen entwickeln, ein ganzes Jahr lang erproben und mit wissenschaftlicher Begleitung evaluieren können. 

Sie erhalten methodisch-didaktisches Coaching, technische Unterstützung sowie Entlastungs- und Förderressourcen. So können Sie Methoden und Verfahren erproben, deren Umsetzung bislang nicht möglich war. Ergebnisse, Materialien und Good-Practice-Beispiele werden im i2L-Repository dauerhaft sichtbar – das steigert Ihre Reichweite und Anerkennung innerhalb und außerhalb der EUF. 

Durch Open-Space-Dialoge, das jährliche Symposium und das Community-Netzwerk gewinnen Sie zusätzlich Impulse, Feedback und wertvolle Kontakte für Ihre weitere Lehrentwicklung.

Was habe ich davon – Studierende

Ich studiere an der EUF – was habe ich vom i2L?

Für Studierende bedeutet das i2L vor allem Räume zur Mitgestaltung – ob als Mitglied eines eufLC-Teams, im Steering Board oder auf dem Symposium. Ihre Perspektiven fließen direkt in die Weiterentwicklung von Studium und Lehre ein. 

Das fördert spannende und partizipative Lehrveranstaltungen: innovative Methoden, digitale Tools und praxisnahe Settings werden zunächst in euf-weiten Learning Communitys (eufLC) ausprobiert und können anschließend im Erfolgsfall breit ausgerollt werden. 

Im Rahmen der eufLCs können Sie an lehrbezogenen Materialien mitarbeiten. Über das Repository können auch Nichtbeteiligte am Ende darauf zugreifen und von diesen im eigenen Studium profitieren. Zudem bleiben Sie mit dem i2Log stets über die i2L-Projekte, Lehrinnovationen sowie hilfreiche Workshop- und Austauschangebote auf dem Laufenden.


Eigene Ideen als eufLC umsetzen

Sie möchten Lehr- und Lernprozesse an der Europa-Universität Flensburg nachhaltig verbessern? Reichen Sie Ihre Idee für ein einjähriges eufLC ein und bündeln Sie Ihre Kreativität mit Akteur*innen aller Statusgruppen!

Wir freuen uns auf mutige Konzepte und begleiten Sie von der ersten Skizze bis zum Transfer in die Praxis. Bringen Sie Ihre Perspektiven ein und entwickeln Sie gemeinsam mit uns konkrete Ansätze für die Weiterentwicklung von Studium und Lehre an der EUF. Die spezifischen Modalitäten der eufLCs werden zum Projektstart ausgearbeitet. 

Idee einreichen


Wie kann ich mich beteiligen, wenn ich nicht Teil eines eufLC bin?

i2Log – immer informiert bleiben

i2Log

Unser fortlaufendes Projektlogbuch

Das i2Log ist das fortlaufende Logbuch des Innovation Learning Labs. Hier geben wir Einblicke in unsere Arbeit, dokumentieren Entwicklungen und halten fest, was sich im Projekt bewegt.

Im i2Log berichten wir über laufende eufLCs, teilen Zwischenergebnisse und Reflexionen, informieren über Veranstaltungen und Ausschreibungen und ordnen Entwicklungen rund um Lehrinnovation an der Europa-Universität Flensburg ein. Je nach Anlass nimmt das i2Log die Form von kurzen Wasserstandsmeldungen, Blogbeiträgen, Ankündigungen oder Berichten an.

Das i2Log richtet sich an Lehrende, Studierende und alle, die sich für die Weiterentwicklung von Studium und Lehre interessieren. Es macht Prozesse transparent, hält Erfahrungen fest und lädt dazu ein, die Arbeit des i2L kontinuierlich mitzuverfolgen.

Vierteljährliche Open Space-Dialoge

Vierteljährliche Open Space-Dialoge

Unser Austauschformat für die EUF

In vierteljährlichen, themenspezifischen Open Space-Dialogen kommen Lehrende, Studierende und Mitarbeitende aus Verwaltung und Service zusammen. Sie tauschen sich zu aktuellen Herausforderungen in Studium und Lehre aus und entwickeln gemeinsam Lösungsansätze.

Die offenen Formate schaffen Raum für unterschiedliche Perspektiven und für den Austausch auf Augenhöhe. Impulse aus den Dialogen fließen in die Arbeit des i2L ein und tragen dazu bei, Erkenntnisse in bestehende Strukturen der Europa-Universität Flensburg zu übertragen.

Jährliches Symposium

Jährliches Symposium

Unser öffentlicher Austausch- und Reflexionsraum
Einmal im Jahr lädt das i2L alle Interessierte ein, um laufende und abgeschlossene Lehrinnovationsprojekte vorzustellen. vorgestellt, gemeinsam reflektiert und Impulse für die Weiterentwicklung von Studium und Lehre gesetzt.

In Vorträgen, Workshops und einem Studierenden-Podium kommen Lehrende, Studierende und externe Partner miteinander ins Gespräch. Erfahrungen aus den eufLCs werden geteilt, Good Practices diskutiert und Fragen des Transfers aufgegriffen.

So macht das Symposium Lehrinnovationen sichtbar, stärkt den hochschulweiten Diskurs und eröffnet Anknüpfungspunkte für Kooperationen innerhalb und außerhalb der Europa-Universität Flensburg.

i2L-Repositorium – ab 2027

Unser zentrales Wissensarchiv
Nach dem erfolgreichen Durchlauf der ersten fünf eufLCs werden die Ergebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse gebündelt, dokumentiert und für die weitere Nutzung aufbereitet.

Das Repositorium beschreibt die eufLCs über den gesamten Projektverlauf hinweg: Von ersten Ideen über Zwischenergebnisse bis hin zu Reflexionen, Evaluationen und Good-Practice-Beispielen. Auf diese Weise macht es Entwicklungsprozesse transparent und unterstützt eine gemeinsame, lernende Weiterentwicklung von Studium und Lehre.

Für die Community of Practice des i2L dient das Repositorium somit als gemeinsamer Arbeits- und Austauschraum. Materialien, Methoden und Erfahrungen werden hier geteilt, weiterentwickelt und – wo sinnvoll – hochschulweit oder öffentlich sichtbar gemacht.

So trägt das i2L-Repositorium dazu bei, dass Lehrinnovationen nicht punktuell bleiben, sondern dokumentiert, transferiert und langfristig an der EUF verankert werden.