eufLCs 2026 – Uni-weite Learning Communities
eufLCs sind feste, interdisziplinär besetzte Arbeitsgruppen, in denen Lehrende, Studierende und Verwaltungsmitarbeitende der EUF als gleichberechtigte Teams ein Jahr lang regelmäßig an einem spezifischen Lehrprojekt oder Problem im Bereich Lehre und Lernen arbeiten. Dabei werden die unterschiedlichen Perspektiven aktiv eingebracht, eigene Erfahrungen und Best Practice Beispiele aus der Literatur ausgetauscht, mit Ideen experimentiert und praxisnahe Handlungslösungen gesucht. Die entstehenden Formate oder Produkte werden möglichst dauerhaft an der EUF etabliert.
Weitere Infos
Die fünf euf Learning Communities starten am 15. April 2026. Jetzt informieren und bewerben!
Letzte und digitale Infoveranstaltung zum i2L und den eufLCs:
Freitag, 13.03.2026
Unser eufLC-Angebot 2026
eufLC A: HyFlex-Learning
eufLC A: HyFlex-Learning
Diese eufLC entwickelt ein hochschuldidaktisches Konzept für die Implementierung und Erprobung von HyFlex-Learning an der Europa-Universität Flensburg (EUF).
HyFlex-Learning stellt eine konsequente Weiterentwicklung bestehender Blended-Learning- und Flipped-Classroom-Ansätze dar. Es ermöglicht Studierenden ein hohes Maß an Flexibilität in Bezug auf Zeit, Ort, Sozialform und Lernpfad. Zentrales Merkmal ist die systematische Ermöglichung selbstbestimmter Lernentscheidungen, ohne dabei die Erreichung curricularer Lernziele zu gefährden.
Die Pilotierung des Konzepts erfolgt exemplarisch im Studiengang Master of Vocational Education im gewerblich-technischen Lehramt. Ziel ist es, ein kohärentes, didaktisch fundiertes Studiengangsdesign zu entwickeln, das sowohl synchrone als auch asynchrone Lehr-Lernformate gleichwertig integriert und unterschiedliche Teilnahmemodi didaktisch reflektiert absichert.
eufLC B: Inverted Basics in Ecology
eufLC B: Inverted Basics in Ecology
Ziel dieser eufLC ist die didaktische Neuausrichtung der Vorlesung „Grundlagen der Ökologie“ im Teilstudiengang Biologie des Bachelorstudiengangs Bildungswissenschaften.
Die bisherige Vorlesungsstruktur in Präsenz wird zu einem zukunftsfähigen, lernendenzentrierten und interaktiven Lehrformat weiterentwickelt. Im Fokus steht die Implementierung eines Inverted-Classroom-Ansatzes, der durch digitale Vorlesungsaufzeichnungen und flankierende asynchrone Lernmaterialien ergänzt wird.
Die synchronen Phasen werden gezielt für vertiefende Lernaktivitäten, problemorientierte Aufgabenstellungen, Diskussionen und formative Feedbackprozesse genutzt. Im Sinne eines (Co-) Constructive Alignment sollen die Qualifikationsziele, Lehr-/Lernaktivitäten und Prüfungsformate systematisch aufeinander bezogen und kritisch reflektiert werden.
eufLC C: Ko-konstruktive Lehrgemeinschaften
eufLC C: Ko-konstruktive Lehrgemeinschaften
Ziel dieses eufLCs ist es, Studierende zu aktiv (Mit-)Gestaltenden universitärer Lehre zu machen. Es wird einen Rahmen dafür entwerfen, dass Studierende für einen begrenzten Zeitraum die Verantwortung für Konzeption/Durchführung/Auswertung ausgewählter Lehrveranstaltungen übernehmen. Im Rahmen eines anschließenden Auswertungsprozesses werden gemeinsam Innovationspotenziale für die Hochschullehre identifiziert.
eufLC D: Digital-vernetzte Studienumgebung
eufLC D: Innovation der digital-vernetzten Studienumgebung
Diese eufLC beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung der digital vernetzten Studien- und Prüfungsumgebung an der Europa-Universität Flensburg (EUF). Ziel ist es, alltägliche Prozesse in Studium und Lehre stärker nutzer*innenorientiert zu gestalten und Studierende sowie Lehrende von administrativen Routinetätigkeiten zu entlasten.
Im Mittelpunkt steht die Analyse bestehender digitaler Infrastrukturen und Abläufe. Darauf aufbauend werden Ansätze entwickelt, wie sich Studien-, Lehr- und Prüfungsprozesse digital besser unterstützen und vereinfachen lassen.
Ein Schwerpunkt liegt auf der besseren Integration der verschiedenen Systeme, die derzeit in Studium, Lehre und Prüfungsorganisation genutzt werden. Perspektivisch soll ein Konzept für eine konsistent und einfach nutzbare Campus-Management-Umgebung entstehen, in der unterschiedliche Systeme und Schnittstellen sinnvoll miteinander verbunden sind.
Ergänzend prüft die eufLC Möglichkeiten für Automatisierungen in Lehrveranstaltungen, etwa zur Unterstützung wiederkehrender organisatorischer Abläufe.Damit leistet die eufLC einen Beitrag zur Verbesserung der Studierbarkeit, zur Entlastung von Lehrenden und Studierenden sowie zur strategischen Weiterentwicklung der digitalen Hochschulumgebung an der EUF.
eufLC E: Teilhabe durch ko-konstuktive Lermedien
eufLC E: Teilhabe durch ko-konstruierte Lernmedien
Diese eufLC bindet Studierende systematisch als aktiv mitgestaltende Akteur*innen in die Entwicklung einer barrierearmen und teilhabeorientierten Hochschullehre ein. Im Mittelpunkt steht die ko-konstruktive Erstellung barrierefreier und frei lizenzierter Lehrveranstaltungsinhalte und Lehrmaterialien im Sinne von Open Educational Resources (OER).
Aufbauend auf der bereits etablierten landesweiten OER-Plattform Schleswig-Holsteins wird ein didaktischer und organisatorischer Rahmen entwickelt, in dem Studierende Verantwortung für die Konzeption, Umsetzung und Veröffentlichung konkreter Lehr-Lernmaterialien übernehmen. Die entstandenen Materialien werden unter offenen Lizenzen veröffentlicht und so aufbereitet, dass sie langfristig nachgenutzt werden können.
Nach der Erprobungsphase folgt ein strukturierter Auswertungs- und Reflexionsprozess. Dabei analysieren die Mitglieder der eufLC gemeinsam die Gelingensbedingungen, Grenzen und Potenziale ko-konstruierter, offen zugänglicher Lernmedien.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Fragen der digitalen Barrierefreiheit, Qualitätssicherung und curricularen Anschlussfähigkeit.