Verantwortlich

Laufzeit

01.03.2016 - 30.10.2016

Finanzierung

Berliner vorwärts  Verlagsgesellschaft mbH


Ausstellung zur Geschichte des " Vorwärts"

Das fachdidaktisch abgesicherte Public History-Produkt stellt die wechselvolle Geschichte der sozialdemokratischen Parteizeitung "Vorwärts" zwischen 1876 und heute schlaglichtartig anhand zentraler Ereignisse und Strukturen dar. Dabei stehen die gesellschaftliche und politische Bedeutung der Zeitung im Speziellen und der (Arbeiter-)Presse im Allgemeinen in Bezug auf Freiheit, Partizipation und Demokratie im Fokus.

Stichworte

Vorwärts, Arbeiterpresse, Mediengeschichte

Beschreibung

Das Projekt (Laufzeit Juni-Oktober 2016) Austellung zur Geschichte einer sozialdemokratischen Zeitung stellte sich der Herausforderung für einen privaten Auftraggeber mit spezifischen Interessen – die "vorwärts Verlagsgesellschaft mbH" - auf Basis des aktuellen geschichtswissenschaftlichen Forschungsstands eine historische, im Bereich der Mediengeschichte angesiedelte Ausstellung für eine definierte Zielgruppe auszuarbeiten; explizit aus einer theoriegeleiteten geschichtsdidaktischen Perspektive heraus. Ziel ist folglich die normative Konzeption und pragmatische Umsetzung eines konkreten und attraktiven Public-History-Angebots, das sich später dem Urteil des Publikums stellen muss, in enger Abstimmung und durchaus kontroverser Auseinandersetzung mit dem Auftraggeber.

Die Ausstellung erzählt die Geschichte des "Vorwärts" als zentrales Organ der Arbeiter_innenpresse zwischen 1876 und der Gegenwart schlaglichtartig anhand zentraler Ereignisse und Strukturen. Im Fokus stehen die gesellschaftliche und politische Bedeutung der Zeitung im Speziellen und auch der (Arbeiter_innen-)Presse im Allgemeinen in Bezug auf (Meinungs-)Freiheit, Öffentlichkeit, Partizipation und Demokratie im Wandel der Zeit. Dabei sind gesellschaftliche Milieuveränderungen ebenso zu erläutern wie massive strukturelle Umwälzungen auf dem Medienmarkt. Die Ausstellung folgt einem genetischen Konzept: Inhaltlich ausschlaggebend für die Auswahl der Themen und Fragestellungen ist die Reflexion über ihren fachdidaktischen Vermittlungswert, nicht die Chronologie der Zeitung. Denn Ziel eines solchen Projekts muss die Anbahnung historischer Lernprozesse durch ein fachdidaktisch abgesichertes Public History-Produkt sein.