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Zeitgeschichte und Region-Kolloquium im Wintersemester 2026/27

Das “Netzwerk Zeitgeschichte und Region” (ZuR) bringt Forschende aus der Zeit- und Regionalgeschichte zusammen. Durch den Austausch und die Vernetzung sollen Konzeptionen der Zeitgeschichte sowie der Regionalgeschichte miteinander verflochten werden. Das Netzwerk versteht sich interdisziplinär und multiperspektivisch. Interessierte Forschende und Institutionen sind willkommen.

Im Wintersemester 2025/26 haben wir im Rahmen des Netzwerks ZuR in vier Gesprächsrunden online mit Historiker:innen darüber diskutiert, wie sich Zeitgeschichte mit regionalen Perspektiven erforschen lässt und den Schwerpunkt dabei auf grundlegende Fragen der Methodik und unterschiedliche Herangehensweisen und Funktionen gelegt.

In unserer Kolloquiums-Reihe im Wintersemester 2026/27 werden wir dies an drei Terminen anhand laufender bzw. jüngst abgeschlossener Buchprojekte inhaltlich konkretisieren und in der vierten Sitzung über zeit- und regionalgeschichtlich relevante Probleme der Archivüberlieferung sprechen.

Das ZuR-Forschungskolloquium im Wintersemester 2026/27 wird organisiert von der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg.

ZuR-Kolloquium (Zoom) im Wintersemester 2026/27

Programm

  • Montag, 2. November 2026 (16-18 Uhr)

Die „Wende“ dezentralisieren. Transformationsgeschichte(n) aus regionaler Perspektive

PD Dr. Claudia Kemper (LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, Münster – LWL) und PD Dr. Christoph Lorke (LWL) im Gespräch mit Dr. Jan Kellershohn (Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, Institut für Landesgeschichte, Halle/S.)

  • Montag, 30. November 2026 (16-18 Uhr)

Die Entschädigung von NS-Unrecht an Sinti und Roma. Aktuelle Studien zu Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Bayern

Dr. Sebastian Lotto-Kusche (Forschungsstelle für Regionale Zeitgeschichte und Public History, Schleswig – frzph), Dr. Joey Rauschenberger (Universität Heidelberg, Historisches Seminar) und Leonard Stöcklein (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Department Fachdidaktiken) im Gespräch mit Prof. Dr. Marc Buggeln (frzph)

  • Montag, 11. Januar 2027 (16-18 Uhr)

Hamburg rechtsaußen. Rechtsextreme Gewalt- und Aktionsformen im lokalen und regionalen Raum 1945 bis Anfang der 2000er Jahre

PD Dr. Daniel Gerster (Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg – FZH) und Dr. Kerstin Thieler (FZH / DHI Rom) im Gespräch mit PD Dr. Knud Andresen (FZH)

  • Montag, 1. Februar 2027 (16-18 Uhr)

Was bleibt von den 1990ern? Archive, Wissen und Macht in der jüngsten Zeit- und Regionalgeschichte

Dr. Linde Apel (Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, Werkstatt der Erinnerung), Dr. Christine Axer (Staatsarchiv Hamburg) und Prof. Dr. Malte Thießen (LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, Münster) im Gespräch mit Prof. Dr. Kerstin Brückweh (Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung, Erkner / Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/O.)

Termine: jeweils montags, 16:00-18:00, c.t., online

Moderation und Kontakt: Christoph Strupp (Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg): strupp@zeitgeschichte-hamburg.de

Keine Anmeldung erforderlich

Zoom-Zugang: https://zoom.us/j/96554535421?pwd=qvkEhOEWmOsbVTBqbayUF5ctBUbvN6.1 

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