Continuous Professional Development: University Didactics

The courses offered by our department aim to present teaching staff and early-career researchers at our university with the opportunity to refresh their knowledge of principles of successful teaching in conjunction with subject-specific and didactic requirements specific to their respective research areas as well as formal guidelines or to acquire a qualification in teaching skills (ReflActive Teaching certificate).

Each semester you will have the opportunity to gain new insights into selected topics and to further explore them under the guidance of our experienced instructors. 

Each workshop can be categorized into one of the following six subject areas:

- Methods and Media
- Similarities and Differences
- Examination and Evaluation
- Media Didactics, AI systems and Innovation
- Leadership and Counselling

2026

March

Semester
Spring semester 2026
Duration
5 Stunden
Registration deadline
3/26/26
Maximum number of participants
15
Target groups
Employees
Requirements
Wissenschaftliches Personal

Events

Day Time Recurrence Duration Room
Tue. 9:30 to 15:30 Single 3/17/26 to 3/17/26 Riga - RIG401

Lecturers

Description

Wissenschaftsfeindlichkeit und Hassrede gegen Wissenschafter*innen, Wissenschaftskommunikator*innen und wissenschaftliche Einrichtungen haben, nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie, spürbar zugenommen. Doch wie kann man in der Wissenschaftskommunikation auf solche Angriffe reagieren, sich darauf vorbereiten und Unterstützung finden? Dieser Workshop bietet Einblicke in das Themenfeld, stellt die Beratungs- und Unterstützungsangebote der nationalen Anlaufstelle Scicomm-Support vor, schafft Raum für persönlichen Austausch und vermittelt durch eine Krisensimulation praktische Handlungsmöglichkeiten. Mehr Informationen über den Scicomm-Support sind online zu finden: www.scicomm-support.de.

Contents

Für den Präsenzworkshop benötigen alle Teilnehmenden bitte einen Laptop mit Internetverbindung.

Teilnehmenden des Zertifikatsprogramms “ReflActive Teaching” werden 7 AE angerechnet

Registration

April

Semester
Spring semester 2026
Duration
3 Stunden
Start date
4/16/26
Registration deadline
4/9/26
Topic
Hochschuldidaktik

Events

Day Time Recurrence Duration Room
Thu. 13:00 to 16:00 Single 3/5/26 to 3/5/26 - online, n.N.

Lecturers

Description

Die Hauptaufgabe von Studierenden ist es, zu lernen. Dabei verschwenden sie jedoch oft Zeit und Energie mit suboptimalen Lernstrategien, ohne dann zu einem guten Lernergebnis zu kommen. Für Dozierende ist dies manchmal auch frustrierend, weil man die Studierenden ja motivieren, mit Interesse für die Inhalte „anstecken“ und auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten will. 

Gibt es einen Weg, um Studierenden beim Lernen zu helfen, ohne dass die eigentlichen fachlichen Inhalte der Veranstaltung untergehen? Welche einfachen, schlichten Lehrmethoden können Studierende darin unterstützen, bewusster und besser zu lernen – sodass sie in der eigenen Lehrveranstaltung, aber auch darüber hinaus motivierter sind und einen größeren Lernerfolg haben? 

In einem interaktiv ausgerichteten virtuellen Präsenztreffen werden Sie gemeinsam mit der Referentin und den anderen Teilnehmenden Ihr Vorwissen aktivieren und in das Thema einsteigen. Sie bekommen neue Impulse und werden bei der Übertragung der Inhalte auf Ihre eigene Lehre unterstützt. Schließlich werden Sie Ihre Herausforderungen und offenen Fragen in der Gruppe zusammen mit der Referentin diskutieren und bearbeiten.

Contents

  • Grundgerüst zur Förderung von gelungenen Lernprozessen in der Lehre
  • Studierenden das selbstregulierte Lernen nahebringen
  • Erinnerung fördern durch die Anregung von Spaced Retrieval Practice
  • Verständnis und Transfer fördern durch die Anregung von Elaboration
  • Metakognition fördern durch den Einsatz von Lerntagebüchern

Teilnehmenden des Zertifikatsprogramms “ReflActive Teaching” werden 6 AE angerechnet

Objectives

  • Die Teilnehmenden thematisieren in ihren Lehrveranstaltungen in einem kompakten, begrenzten Zeitrahmen, was gelungenes Lernen ausmacht.
  • Sie setzen schlichte, evidenzbasierte Lehrmethoden ein, die die Studierenden beim Erinnern, Verstehen und Transfer des Stoffes unterstützen und zudem ihre Fähigkeit verbessern, ihren Lernprozess auch in Zukunft weiter zu optimieren.

Registration

Semester
Spring semester 2026
Start date
4/24/26
Registration deadline
4/21/26
Topic
Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Events

Day Time Recurrence Duration Room
Fri. 10:00 to 17:00 Single 4/24/26 to 4/24/26 Riga - 401

Lecturers

Description

Studierende treten an der Hochschule in vielfältiger Weise „in Beziehung“: Sie interagieren mit Lehrenden und mit Kommiliton:innen, knüpfen aber auch eine tiefe Verbindung zu den Lerninhalten und zur akademischen Gemeinschaft. In diesem Workshop befassen wir uns mit der Frage, wie Sie als Lehrende diesen Beziehungsaufbau fördern und begleiten können. Grundlage sind zwei Ansätze, die Lehre als Beziehungsarbeit betrachten: das Konzept der „Relationship-Rich Education“ von Peter Felten & Leo Lambert (2020) sowie die Resonanzpädagogik nach Hartmut Rosa (2016).

Nach einer Einführung in diese beiden Ansätze erkunden wir gemeinsam, was diese Perspektiven für die eigene Lehrpraxis bedeuten können. Dabei ist Raum für Fragen wie:

  • Was heißt es, in Resonanz zu sein – mit Inhalten, Menschen, Situationen?
  • Wie entstehen tragfähige pädagogische Beziehungen im Hochschulkontext?
  • Wie kann ich Momente der Verbindung und Resonanz in Lehrveranstaltungen ermöglichen?
  • Wie lässt sich auch außerhalb der Sitzungen die Beziehungsgestaltung der Studierenden untereinander oder ihre Verbindung zu den Inhalten fördern?

Der Workshop bietet Ihnen die Gelegenheit, sowohl Ihre Lehre als Ganzes und Ihre Rolle als Lehrende:r zu reflektieren als auch konkrete methodische Tipps für eine beziehungsreiche Lehrpraxis zu entwickeln.

Teilnehmenden des Zertifikatsprogramms “ReflActive Teaching” werden 7 AE angerechnet

Contents

Literaturempfehlungen

Felten, P. & Lambert, Leo M. (2020). Relationship-Rich Education. How Human Connections Drive Success in College. Johns Hopkins University Press. https://doi.org/10.1353/book.78561

Nunn, L. M. (2021). College Belonging. How First-Year and First-Generation Students Navigate Campus Life.Rutgers University Press. 

Rosa, H. & Endres, W. (2016). Resonanzpädagogik. Wenn es im Klassenzimmer knistert. Beltz. 

Registration

May

Semester
Spring semester 2026
Type
Online-Workshop
Duration
4 Stunden
Start date
5/5/26
Registration deadline
5/1/26
Topic
Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Maximum number of participants
20
Minimum number of participants
4
Target groups
Employees
Students

Events

Day Time Recurrence Duration Room
Tue. 10:00 to 14:00 Single 5/5/26 to 5/5/26 - online, n.N.

Lecturers

Description

Der Workshop legt den Schwerpunkt auf rechtsextreme und verschwörungsideologische TikTok-Formate und richtet sich primär an pädagogische Fachkräfte und bietet einen fundierten Einstieg in das Thema Antisemitismus auf TikTok. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit aktuellen Erscheinungsformen antisemitischer Narrative und Bildwelten auf der Plattform – und den Herausforderungen, die sich daraus für pädagogisches Handeln ergeben.

Neben einer Einführung in Funktionsweise, Struktur und Spezifika von TikTok werden zentrale Mechanismen digitaler Radikalisierung und antisemitischer Kommunikation im Social-Media-Kontext beleuchtet. Dabei liegt der Fokus auf der Frage, wie pädagogische Fachkräfte sowohl im digitalen als auch im analogen Raum handlungssicher agieren und Jugendlichen reflektierte Zugänge zu TikTok-Inhalten ermöglichen können.

Registration

Semester
Spring semester 2026
Type
Online-Workshop
Duration
5 Stunden
Start date
5/22/26
Registration deadline
5/19/26
Topic
Mediendidaktik, KI-Systeme und Innovation, Prüfen und Bewerten
Location
online
Modules
Mediendidaktik, KI-Systeme und Innovation
Maximum number of participants
12
Target groups
Employees
Students
Requirements
Grundkenntnisse zu generativer KI und Prompting

Events

Day Time Recurrence Duration Room
Fri. 9:00 to 14:00 Single 5/22/26 to 5/22/26 - online, n.N.

Lecturers

Description

KI ist in aller Munde. Auf einmal gibt es eine Art digitales Ghostwriting, das nun für jedermann möglich wird. Auf den ersten Blick ändert das sehr viel, weil so viele neue Möglichkeiten des Betrugs auf der einen Seite und der Inspiration und des effizienten Arbeitens auf der anderen Seite entstehen. Beide Aspekte gehören hochschuldidaktisch gewürdigt – wie lässt sich KI einerseits als Unterrichtswerkzeug nutzen und gewinnbringend in die Lehre (und eventuell auch in die Betreuung von Arbeiten) einsetzen und abprüfen – und wie können andererseits bestehende Prüfungsformate in Zeiten von KI erhalten bleiben oder angepasst werden, damit die Kompetenzen, die wir bewerten wollen und müssen, auch weiterhin prüfbar sein werden?

Dozentin: Selbständige Tätigkeit als hochschuldidaktische Trainerin in Vollzeit, Weiterbildnerin und Coach im Bereich Softskillentwicklung für Hochschulen und Hochschulangehörige, Beraterin für Gender und Hochschuldidaktik; www.rede-schulung.de

Publikationen:

  • Bergande, Bianca/Frölich-Steffen, Susanne (2020):Vielfalt in der einführenden Programmierung kompetent begegnen – eine gendersensible didaktische Intervention, in: Die Hochschullehre (Jahrgang 6–2020 (19)
  • Frölich-Steffen, Susanne/den Ouden Hendrik/Gießmann, Ursula (Hg.): Kompetenzorientiert prüfen und bewerten an Universitäten und Hochschulen, Opladen 2019.
  • Frölich-Steffen, Susanne/den Ouden,Hendrik/Gießmann, Ursula (Hg.) (2019): Kompetenzorieniert prüfen und bewerten, Leverkusen-Opladen, Verlag Barbara Budrich GmbH 2019

Contents

Der Workshop widmet sich in erster Linie den folgenden Fragen: Wie müssen oder können bestehende Prüfungsformate an diese technische Innovation angepasst werden? Wie lässt sich weiterhin sicherstellen, dass Studierende erlernen, akademisch zu arbeiten und wie lässt sich das überprüfen? Der Workshop stellt dazu einige Ideen vor und gibt Raum für kollegialen Austausch und Diskussionen.

Objectives

Die Teilnehmenden arbeiten im Rahmen des Seminars an folgenden Kompetenzen:

  • differenziert entscheiden, in welchem Umfang KI bei Prüfungsformaten eingesetzt werden kann.
  • KI-Kompetenzen prüfen.
  • Prüfungen so gestalten, dass Kompetenzen ohne Nutzung von KI gezeigt werden müssen.

Teilnehmenden des Zertifikatsprogramms “ReflActive Teaching” werden 7 AE angerechnet

Registration

June

Semester
Spring semester 2026
Duration
4.5 Stunden
Start date
6/3/26
Registration deadline
6/1/26
Topic
Hochschuldidaktik und Erwachsenenbildung, Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Location
online
Target groups
Employees

Fees

keine

Events

Day Time Recurrence Duration Room
Wed. 9:00 to 13:30 Single 6/3/26 to 6/3/26 - online

Lecturers

Description

Heterogenität zeigt sich in unterschiedlichen fachlichen Vorkenntnissen, Lernstilen, digitalen Kompetenzen und weiteren Dimensionen der Vielfalt. Um diesen Unterschieden gerecht zu werden, brauchen Lehrende geeignete didaktische Strategien und Methoden, die eine aktive, inklusive und lernförderliche Lehr- und Lernkultur ermöglichen.
Digitalisierung in der Lehre und/oder veränderte Formate (Blended-Learning, Flipped Classroom usw.) bieten zum Beispiel Möglichkeiten, um bereits vor der ersten Lehrveranstaltung den Lernstand der Studierenden zu ermitteln und das Wissen darüber für die Lehrplanung zu verwenden.
Im Workshop geht es um einen Überblick über mögliche Methoden, mit heterogenen Lernständen und Erwartungen umzugehen, ebenso wird beispielhaft an der eigenen Lehrveranstaltung gearbeitet.

Contents

  • Reflexion von Vielfalt: Was bedeutet Heterogenität in meiner Lehrveranstaltung?
  • Didaktische Strategien: Worauf bezieht sich die Heterogenität?
  • Didaktische Interventionen: Was passt zu mir und meinen Herausforderungen?
  • Motivierende Methoden für heterogene Lernstände
  • Unterstützung beim ‚Lernen, wie man lernt‘
  • Umgang mit (eigenen) herausfordernden Lehrsituationen im kollegialen Austausch

Teilnehmenden des Zertifikatsprogramms werden 7 AE angerechnet.

Objectives

Die Teilnehmenden sind nach dem Workshop in der Lage,

  • Heterogenität in der eigenen Lehrpraxis bewusst wahrzunehmen und als Chance zu nutzen.
  • Methoden gezielt einzusetzen, um Vielfalt in digitalen und analogen Formaten lernförderlich zu gestalten.
  • Lernprozesse so zu strukturieren, dass alle Teilnehmenden aktiv eingebunden werden.

Teilnahme

  • Um teilnehmen zu können, benötigen die Sie einen Laptop oder Computer mit Audio/Video-Funktion (Mikrofon und Kamera). Außerdem benötigen sie eine stabile Internetverbindung.
  • Sie erhalten spätestens fünf Tage vor dem Online-Präsenztermin einen individuellen Login-Code für den Moodle-Kursraum zum Workshop
  • Vorbereitungsphase - Voraussetzung für die Teilnahme: ca. 2 h, freie Zeiteinteilung: im Moodle-Kursraum finden Sie Material und Aufgaben zur Vorbereitung. Diese Aufgaben werden bei Bedarf durch die Trainerin betreut.
  • Am Online-Präsenz-Termin werden wir jeweils von 9:00 bis ca. 13:30 (inklusive virtueller Kaffeepausen) gemeinsam an interaktiven Lernsituationen arbeiten; den Link zum Videokonferenzraum finden Sie direkt im Moodle Raum.
  • Transferphase: freie Zeiteinteilung: im Moodle-Kursraum erhalten Sie Feedback auf von Ihnen eingestellte Konzepte, können weitere Fragen stellen und sich mit Trainerin und den anderen Teilnehmenden austauschen/vernetzen.

Erfahrungsprofil Beate Sievers

  • 24 Jahre Erfahrung in Konzeption und Durchführung in der Erwachsenenbildung – Weiterbildungs- und Beratungsangebote für akademischen Mittelbau, Graduate Schools, Dozent*innen, Lehrende und Professor*innen, Studierende, Privatpersonen
  • Seit 01/2011 selbständige Laufbahn-/Karriereberaterin; gemeinsames Beratungsunternehmen ‚beruf & leben GbR‘ mit Dr. Eva Reichmann • Umfangreiche Erfahrung und Kenntnisse in digitaler Lehre (Modulveranstaltungen) und hochschuldidaktischen Weiterbildungen
  • Konzeption und Durchführung von Trainer*innenausbildungen
  • Deutschlandweites Netzwerk im öffentlichen Sektor (vor allem Hochschulen und hochschulnahe Einrichtungen)
  • Koordination und Leitung eines hochschuldidaktischen Programms zur Qualifizierung studentischer Tutoren (2001 – 2004)
  • Mitarbeit im Aufbau einer Career Service Einrichtung an einer deutschen Hochschule (2004 – 2010)

Registration

Semester
Spring semester 2026
Duration
2 Tage
Start date
6/11/26
Registration deadline
1/19/26
Topic
Leiten und Beraten
Maximum number of participants
15
Target groups
Employees
Requirements
verbindliche Anmeldung für beide Kurstage

Events

Day Time Recurrence Duration Room
Thu. 10:00 to 17:30 Block course 6/11/26 to 6/11/26 Riga - 401
Fri. 10:00 to 17:30 Block course 6/12/26 to 6/12/26 Riga - 401

Lecturers

Description

In dem MHFA Ersthelfenden-Kurs eignen Sie sich Grundwissen über verschiedene psychische Störungen und Krisen an. Sie lernen, rechtzeitig Probleme zu erkennen, Zugang zu Betroffenen zu finden und anderen dabei zu helfen, erfolgreich eine psychische Krise zu bewältigen. Sie erfahren, wie Sie gezielt unterstützen, informieren, Betroffene zu professioneller Hilfe ermutigen und weitere Ressourcen aktivieren können.

MHFA läuft unter der Schirmherrschaft des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) Mannheim und nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie ein Ersthelfenden-Zertifikats vom ZI.

Den Registrierungslink beim ZI bekommen Sie nach Anmeldung zum Kurs zugesendet.

Teilnehmen können Lehrende (wissenschaftliches Personal) sowie TAP Beschäftigte.

Contents

Der Kursumfang beträgt zwölf Stunden (vier Module á drei Stunden) - die Pausen von insgesamt 90 Minuten dabei nicht mitgerechnet - und baut durch einen Methodenmix sowohl theoretisches als auch praxisbezogenes Basiswissen auf, d.h.ein Vorwissen ist nicht nötig. 

Das Ziel ist es, dass Teilnehmende lernen, wie sie ihren Arbeitskolleg*innen, Studierenden, und Familienmitgliedern sowie Freund*innen helfen können, wenn diese unter psychischen Belastungen leiden, eine psychische Erkrankung entwickelt haben oder sich in einer akuten Krise befinden.

 Es ist wichtig zu wissen, dass es sich um einen standardisierten Lernkurs handelt, angelehnt an einen körperlichen Ersthelfendenkurs, und der Aufbau nicht darauf abzielt, individuelle Belastungen/Themenfelder von Kursteilnehmenden zu bearbeiten; außerdem sollten sich die Teilnehmenden psychisch stabil und belastbar fühlen, wenn sie teilnehmen und vom Kurs profitieren wollen.

Wir werden über Depression, Angststörungen, Suizidalität, Psychose und Sucht sprechen; weitere psychische Beeinträchtigungen können im Handbuch, das jede*r Teilnehmende erhält, nachgelesen werden.

Registration

Unfortunately this course is already booked out. Registration is not possible anymore.
Semester
Spring semester 2026
Duration
2 Stunden
Start date
6/22/26
Registration deadline
6/13/26
Topic
Beraten und Begleiten

Events

Day Time Recurrence Duration Room
Mon. 15:00 to 17:00 Single 6/22/26 to 6/22/26 - online, n.N.

Lecturers

Description

Eine klassische Herausforderung bei Moderationen von Lehrgesprächen und Diskussionen in der Lehre sind fachlich falsche Beiträge oder Beiträge, die sehr lang oder eher vom Thema abweichend sind. In dieser Kurz-Veranstaltung beschäftigen wir uns mit Gesprächsführungsstrategien und Interventionen, wie man solchen Phänomenen freundlich und doch klar begegnen kann.

Contents

  • Umgang mit Vielreden und Co-Moderation
  • Umgang mit falschen und extremen Beiträgen

Registration

September

Semester
Autumn semester 2026
Duration
7 Stunden
Start date
9/3/26
Registration deadline
8/27/26
Topic
Hochschuldidaktik und Erwachsenenbildung

Events

Day Time Recurrence Duration Room
Thu. 9:00 to 17:00 Single 9/3/26 to 9/3/26 - Online, über ZOOM
Thu. 9:00 to 17:00 Single 9/3/26 to 9/3/26 - Online, über ZOOM

Lecturers

Description

An einigen Hochschulen herrscht noch immer tendenziell eine frontale Lernkultur. Auch wenn die Studienordnung eigenständiges Lernen und Arbeiten vorsieht, fällt es aufgrund der Tradition und Gewohnheiten häufig schwer, die Studierenden in eigenständiges Tun zu bringen. Zu stark sind die eingespurten Verhaltensweisen und zu einfach ist die Möglichkeit, dass sich Studierende mit der Haltung „hier werde ich gelernt“ zurücklehnen.

Wenn man nun Selbststudiumsphasen didaktisch bewusst gestalten, gilt es mehrere Dinge zu beachten. Zum einen sollte man sich bewusst sein, die neuen Regeln und die neue Kultur gezielt zu gestalten, gilt es doch, sich dem Gewohnten entgegenzustellen. Darüber hinaus sollte das Konzept für Selbststudiumphasen so geformt sein, dass es einerseits den Studierenden genug Orientierung gibt, andererseits aber auch genug Freiheiten zum selbständigen Arbeiten und Möglichkeiten von Selbstwirksamkeit und Kompetenzerleben (und damit Motivation) schafft. Schließlich brauchen Lehrende auch Ideen, wie sich solche freieren Phasen transparent und fair bewerten. 

Dieses Seminar lädt ein, diese Themen für die eigene Lehrveranstaltung zu reflektieren und umzusetzen. Bringen Sie Materialien aus Ihrer eigenen Lehre mit, die Sie im Workshop weiterentwickeln wollen. 

Contents

  • Semesterwochenstunden versus Kreditpunkte und die Kultur von Selbststudium an den Hochschulen
  • Verzahnung von Präsenzzeiten und Selbststudium
  • Aufgabenstellungen und Motivation
  • Kultur von Selbstständigkeit und Initiative befördern
  • Motivationstheorie (z. B. Deci/Ryan)
  • Faire Benotung & Kriterien von Selbststudium

Objectives

  • Die Teilnehmenden reflektieren ihre Haltung und Rolle als Anbieter*innen von selbstgesteuerten Lernphasen. Sie entwickeln ein Bewusstsein, wofür sie in solchen Phasen genau verantwortlich sind und wofür weniger.
  • Vor dem Hintergrund der Vorgaben und Möglichkeiten ihrer Hochschule planen sie didaktisch für ihr Fach wechselnde Lernphasen von Selbststudium und Präsenz.
  • Sie gestalten Aufgaben, die dieses Konzept lernpsychologisch sinnvoll unterstützen.
  • Sie entwickeln Möglichkeiten, wie sie ihren Studierenden gegenüber diese gegebenenfalls etwas ungewohnte neue Lernkultur begründen und fördern können.
  • Hierzu nutzen Sie Ideen aus der einschlägigen Motivationstheorie (z. B. Deci/Ryan).
  • Sie planen Kriterien zur Bewertung der Lernphasen und vergeben am Ende entsprechend eine faire Note.

Registration

Semester
Spring semester 2026
Duration
4 Stunden
Start date
9/9/26
Registration deadline
9/4/26
Topic
Hochschuldidaktik und Erwachsenenbildung, Prüfen und Evaluieren

Events

Day Time Recurrence Duration Room
Wed. 9:00 to 13:30 Single 9/9/26 to 9/9/26 - online, n.N.

Lecturers

Description

Die Arbeit mit Lernportfolios ist sowohl für Studierende als auch für Lehrende hilfreich. Studierende haben durch Lernportfolios die Möglichkeit, ihre Selbstlernkompetenz zu stärken und durch die geleiteten Reflexionen nachhaltig zu lernen. Lehrende können durch Portfolioarbeit die Qualität der eigenen Lehre verbessern (Lehre geht tiefer) und haben die Möglichkeit, Lernportfolios als eine alternative Prüfungsform einzusetzen, welche den Studierenden inhaltliches Feedback auf Lernprozesse gibt.

Grundlage für die Workshoparbeit soll/kann Ihre eigene Lehre sein und die konkrete Überlegung, mittels Lernportfolio einen Prüfungskontext zu gestalten. Sie sollten bereit sein, eigene kleine Portfolioaufgaben durchzuführen.

Contents

  • Grundlagen der Arbeit mit (Lern)Portfolios und eigene Portfolioerfahrung (Erstellen eines eigenen Mini-Portfolios mittels reflektierender Fragen)
  • Lernportfolio als Produkt - und Portfolioarbeit als Prozess
  • Unterschied zwischen kumulativen und reflektierenden Lernportfolios
  • benotete und unbenotete Lernportfolios (Abgleich: was gibt die Prüfungs-/Modulordnung vor?)
  • Entwicklung von transparenten und objektiven Bewertungskriterien für Lernportfolios
  • Optional bei Bedarf E-Portfolio: Austausch zu Möglichkeiten und (bei ausreichend Zeit) eine kurzes Exertinnenfeedback der Referentin zu Moodle und Mahara als EportfolioTool (kein technischer Support!)Grundlagen Service Learning
  • Praxisbeispiele für partizipative Projekte mit fachlichem Bezug

Vorgehen

  • Um teilnehmen zu können, benötigen Sie einen Laptop oder Computer mit Audio/Video-Funktion (Mikrofon und Kamera). Außerdem benötigen sie eine stabile Internetverbindung.Sie erhalten spätestens fünf Tage vor dem Online-Präsenztermin einen individuellen Login-Code für den Moodle-Kursraum zum Workshop
  • Vorbereitungsphase - Voraussetzung für die Teilnahme: ca. 2 h, freie Zeiteinteilung: im Moodle-Kursraum finden Sie Material und Aufgaben zur Vorbereitung.
  • Diese Aufgaben werden bei Bedarf durch die Trainerin betreut.
  • Am Online-Präsenz-Termin werden wir jeweils von 9:00 bis ca. 13:30 (inklusive virtueller Kaffeepausen) gemeinsam an interaktiven Lernsituationen arbeiten; den Link zum Videokonferenzraum finden Sie direkt im Moodle Raum.
  • Transferphase: freie Zeiteinteilung: im Moodle-Kursraum erhalten Sie auf Wunsch Feedback, können weitere Fragen stellen und sich mit Trainerin und den anderen Teilnehmenden austauschen/vernetzen.

Objectives

Sie sind nach dem Workshopbesuch in der Lage,

  • zu entscheiden, wie und wann Sie Lernportfolios in Ihrem Lehrkontext einsetzen können, um den Lernprozess der Studierenden zu fördern
  • zu bewerten, ob und wie Sie Lernportfolios als Prüfungsbestandteil nutzen können.
  • eigene Erfahrungen mit Portfolioarbeit zu reflektieren.
     

Teilnehmenden des Zertifikatsprogramms “ReflActive Teaching” werden 7 AE angerechnet

Registration

Semester
Spring semester 2026
Type
Online-Workshop
Duration
6.5. Stunden (inkl. Pausen)
Start date
9/11/26
Registration deadline
9/4/26
Topic
Mediendidaktik, KI Systeme und Innovation

Events

Day Time Recurrence Duration Room
Mon. 9:00 to 15:30 Single 9/11/26 to 9/11/26 -

Lecturers

Description

Die breite Verfügbarkeit von KI-Tools wie ChatGPT eröffnet vielfältige neue Möglichkeiten in der Lehr- und Prüfungspraxis, bringt aber auch Unsicherheiten und didaktische Herausforderungen mit sich. In diesem Workshop reflektieren die Teilnehmenden, wie insbesondere textgenerierende KI den Kompetenzerwerb und die Prüfungsformate beeinflussen kann. Darauf aufbauend entwickeln sie fachspezifische Szenarien für ihren individuellen Lehr- und/oder Prüfungskontext und prüfen kritisch, ob und wie KI-gestützte Ansätze dort überhaupt sinnvoll sind. Durch Input, praktische Erprobung verschiedener Tools sowie kollegiales Feedback erarbeiten die Teilnehmenden Kriterien zur Bewertung und Gestaltung eigener Lehr- und Prüfungssettings mit KI-Einsatz. Der unbedingte Einsatz von KI-Tools ist dabei nicht das Ziel, sondern eine didaktisch reflektierte Entscheidung über die damit einhergehenden Chancen und Grenzen im jeweiligen Fachkontext.

Teilnehmende des Zertifikatsprogramm können 8 AE angerechnet werden.

Objectives

Die Teilnehmenden können nach dem Workshop

  • den Einfluss von KI-basierten Tools auf Kompetenzerwerb, Prüfungsformate und Lehr-/Lernprozesse einschätzen und kritisch reflektieren.
  • prüfen, ob und wann der Einsatz von KI-Tools im eigenen Lehr- und/oder Prüfungskontext didaktisch sinnvoll ist.
  • erste eigene Szenarien für den KI-Einsatz in Lehre und Prüfungen entwickeln und ihre Entscheidungen didaktisch fundiert begründen.

Methodik / Konzept

  • Kurze, gezielte Inputs zu didaktischen Einsatzmöglichkeiten von KI-Tools und deren Grundlagen
  • Einbindung praktischer Beispiele als Impuls für die Entwicklung eigener Szenarien
  • Reflexion eigener Anwendungsszenarien in Kleingruppen (Breakout-Sessions); dabei auch Nutzung reflexiver Leitfragen für die didaktische Fundierung sowie Prüfung der Umsetzbarkeit
  • Kollegialer Austausch und Feedback zur Weiterentwicklung
  • durchgehende Strukturierung der Lernprozesse sowie abschließende Ergebnissicherung mittels Zoom-Whiteboard

Registration

Semester
Autumn semester 2026
Start date
9/23/26
Registration deadline
9/17/26
Topic
Methoden

Events

Day Time Recurrence Duration Room
Wed. 9:00 to 16:30 Single 9/23/26 to 9/23/26 Riga - 401

Lecturers

Description

Dieser Workshop vermittelt Projektmanagement so, dass Sie es unabhängig davon, ob Sie Projekte in der Wissenschaft oder in der Verwaltung leiten oder unterstützen, direkt anwenden können. Wissend, dass das gesamte Thema nicht an einem Tag bearbeitet werden kann, konzentrieren wir uns auf die wichtigsten Elemente im Projektmanagement.

Contents

Im Kurs erarbeiten wir gemeinsam die Kernthemen eines professionellen Projektvorgehens:

  • Rollen & Funktionen im Projektmanagement: Klarheit über Verantwortlichkeiten und Zusammenarbeit. Wie entstehen auch in gemischten
    Teams Klarheiten.
  • Projektauftrag: von der Idee zum strukturierten Plan: Gemeinsam entwickeln wir die Key points, die Projekte tragfähig machen: Zielformulierung,
    Meilensteine, Berichtswesen, Ressourcen- und Finanzplanung, Zeitmanagement.
  • Wir übertragen diese Schritte von der Theorie in ein Übungsprojekt oder direkt in eigene Projekte.
  • Projektplanung und Umsetzung: Wir erarbeiten, wie ein Projektplan nicht nur erstellt wird, sondern mit dem Team „geführt“ wird. Wir lernen digitale Tools kennen und tauschen unsere Erfahrungen dazu aus.
  • Analyse- und Steuerungstools: Wir erarbeiten die wichtigen Analysen, von denen man i.d.R. irgendwie schon mal gehört hat. Wenn man sie konsequent
    anwendet, gibt es den „Aha-Effekt“: SWOT, Risikoanalyse, Stakeholder Map, Wissensmanagement, Priorisierungen werden an einem Beispielprojekt
    erarbeitet und können auf eigene Vorhaben übertragen werden.
  • Stolpersteine: typische Risiken und Frühwarnsignale erkennen und wirksam gegensteuern.

Objectives

Die Teilnehmenden erlernen die zentral wichtigen Tools und Techniken, die für ein gelungenes Projektmanagement relevant sind. Die theoretischen Inhalte werden so präsentiert, dass sie direkt in Lehr- und Forschungskontexte übertragbar sind.

Registration

Onboarding Material for international employees (esp. teaching staff)