B.I.A.S. - Bias, Inklusion und AI-Sensibilität

Bias-Detektive in der Grundschule

Das von der Robert Bosch Stiftung geförderte Pilotprojekt „Bias-Detektive“ untersucht, wie Kinder in inklusiven Lernkontexten ein Verständnis für die Nicht-Neutralität Künstlicher Intelligenz (KI) entwickeln und welche Konsequenzen dies für Bildung, Inklusion und Bildungsgerechtigkeit hat. Ziel ist es, Grundschüler:innen dazu zu befähigen, grundlegende Funktionsweisen und Biases von KI-Systemen zu erkennen, kritisch zu reflektieren und verantwortungsvolle Nutzungskompetenzen zu entwickeln.

Kurzübersicht

Stichworte
Bias, Diklusion, KI-Systeme, OER, Inklusion
Laufzeit
29.10.25 - 29.10.26

Beschreibung

Das Projekt entwickelt und erprobt ein didaktisches Konzept zur Auseinandersetzung mit algorithmischen Voreingenommenheiten in Künstlicher Intelligenz (KI) im Primarbereich. Im Mittelpunkt stehen Unterrichtseinheiten, in denen Grundschulkinder KI-generierte Texte und Bilder analysieren, stereotype Darstellungen identifizieren und Kriterien für einen reflektierten Umgang mit digitalen Systemen erarbeiten.
Die Lerneinheiten werden in einem partizipativen Forschungsdesign gemeinsam mit Wissenschaftler:innen, Lehrkräften, Schüler:innen und Expert:innen konzipiert, erprobt und analysiert. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgt mithilfe videografischer und digitaler Interaktionsanalysen, um Prozesse der Bedeutungsbildung, Partizipation und kritischen Urteilsbildung im Umgang mit KI empirisch zu erfassen.
Die Lernsettings sind inklusiv angelegt und nutzen digitale sowie assistive Werkzeuge. Unterschiedliche Ausdrucksformen ermöglichen vielfältige Zugänge zur Thematik.
Auf Grundlage der Ergebnisse werden offene Unterrichtsmaterialien (OER) entwickelt und über Fortbildungsangebote in Schule und Lehrer:innenbildung verbreitet.

Leitung: Dr. Lea Schulz

Partner-Hochschulen: Prof. Dr. Traugott Böttinger (PH Freiburg), Prof. Dr. Anja Kürzungen (PH Schwäbisch-Gmünd)

Verantwortlich

Projektmitarbeitende