Verantwortlich

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Laufzeit

01.01.2014 - 31.12.2020

Finanzierung

Forschungsstipendium des Landes Schleswig-Holstein


Bildnerisches Gestalten im Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. ActionPaintingIntervention (API) ein quantitativ-evidenzbasiertes Konzept im Kunstunterricht bei auffälligem Verhalten

Die Wirkungsforschung nimmt aktuell in der Sonderpädagogik einen hohen Stellenwert ein. Mit der Konzeption und Evaluation von Unterricht wurde im Fach Kunst, in Anlehnung an die moderne Stilrichtung Action Painting sowie auf der Grundlage von Theorien der sozialen Informationsverarbeitung eine für die sonderpädagogische Fachrichtung erforderliche handlungsbezogene Lernkonzeption für Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigung der geistigen Entwicklung und aggressivem bzw. auffälligen Verhalten in 14 Kontrollierten Einzelfallstudien mit Multiple Baseline Design beforscht.

Stichworte

Beeinträchtigung der geistigen Entwicklung, Auffälliges Verhalten, Action Painting, Handlungskompetenz, Selbstwirksamkeit, Kontrollierte Einzelfallforschung

Beschreibung

Die Konzeption und Evaluation von Unterricht im Fach Kunst in Anlehnung an die moderne Kunstrichtung Action Painting  richtet sich in diesem Projekt an Schülerinnen und Schülern mit geistiger Behinderung und aggressivem bzw. auffälligen Verhalten. Im Hinblick auf die Herausforderung Inklusion erscheinen methodisch-didaktisch neue Unterrichtskonzeptionen dringend notwendig, die Kinder und Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam im Kontext der Persönlichkeitsentwicklung erfahren und erforschen können. Unter Berücksichtigung einer Normalität der Verschiedenheit muss Unterricht perspektivisch individuell an jede SchülerInnen-Persönlichkeit angepasst werden und ein deutlich größeres Kompetenzspektrum erfassen, um die individuelle Persönlichkeitsentwicklung herausfordern zu können. Des Weiteren werden auf dem Gebiet der Förderung emotional-sozialen Verhaltens zur Gewährleistung von Lebensqualität Messinstrumente benötigt, die auffälliges Verhalten von Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung erfassen und mögliche Entwicklungen im Verhalten zuverlässig abbilden können.