Aneignung des Unverfügbaren

Die Vergangenheit lässt sich nicht ändern; sie ist – handlungstheoretisch betrachtet – das schlechthin Unverfügbare. Gleichwohl ist sie Gegenstand beständiger Aneignung durch Diskurse, die Wissen erzeugen. Diese Umwandlung des Unverfügbaren in Wissen wird gleichermaßen durch die zur Verfügung stehenden Medien wie durch die diskursiven Regeln der gesellschaftlichen Konstruktion von Wirklichkeit bestimmt. Das Projekt zielt, unter Rekurs auf Søren Kierkegaard, Michel Certeau und den Aneignungsbegriff der Medienwissenschaft auf eine didaktisch operationale Fassung dieses Begriffes, die anhand von qualitativen Fallstudien (empirisch) überprüft werden soll.

Kurzübersicht

Stichworte
Kultur- und Medienwissenschaft, Didaktik
Laufzeit
01.01.2012 - laufend

Verantwortlich

Partnerinnen und Partner

Finanzierung

Die Ringvorlesung wurde aus dem Forschungsetat der Universität Flensburg gefördert.