Inken Carstensen-Egwuom

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Inken Carstensen Egwuom

Dr. Inken Carstensen-Egwuom ist seit September 2018 als Post-Doc im Arbeitsbereich "Integrative Geographie" tätig. Zuvor hat sie im Team Engagement und Beteiligung bei der Stadt Flensburg Ehrenamtliche in ihrem Engagement für geflüchtete Menschen unterstützt.
Nach ihrem Studium der Interkulturellen Kommunikation, Wirtschaftwissenschaften und Afrikanistik an der TU Chemnitz, der Universität Leipzig, der Université Louis Pasteur Strasbourg sowie der Tartu Ülikool arbeitete sie an der TU Chemnitz im EU Forschungsprojekt "Searching for Neighbours" sowie an der Universität Bremen und an der Europa-Universität Flensburg als wissenschaftliche Mitarbeiterin.
Ihre Dissertation mit dem Titel "Transnationalismus und Intersektionalität zusammen denken. Eine intersektionale Perspektive auf transnationale soziale Positionierungen nigerianischer Migranten in Bremen" hat sie an der Universität Flensburg im November 2016 erfolgreich verteidigt.


Forschungsinteressen

Die Forschungsinteressen von Inken Carstensen-Egwuom liegen in der liegen auf post-kolonialen Machtasymmetrien in Verbindung mit gesellschaftlichen Naturverhältnissen. Zentrale Themen sind außerdem Migration und städtische Diversität sowie Positionalität und Reflexivität in der qualitativen Forschung. 

Rassismuskritische, feministische und postkoloniale Ansätze sind eine wichtige Basis für ihre Gedanken zur Weiterentwicklung von Theorien, Forschungspraktiken und didaktischen Ansätzen in der Geographie. Ein zenrales theoretisches Interesse gilt dem Konzept der Intersektionalität.

Methodisch spezialisiert sich Inken Carstensen-Egwuom auf qualitative Methoden wie Biographie- und Diskursforschung. Regionale Schwerpunkte sind Sachsen und Bremen in Deutschland, weiterhin Estland, Ghana, Nigeria und Südafrika.

Schwerpunkte in der Lehre

In der Lehre bietet Dr. Inken Carstensen-Egwuom verschiedene Veranstaltungen an. Im Master (Grundschule) bietet sie z.B. ein Theorieseminar zum Globalen Lernen an, in dem sich Studierende mit aktuellen Theorien zu Kultur, Migration und Globalem Wandel befassen, um darauf aufbauend in anderen Seminaren eigene Projekte zu entwickeln. Dieses Seminar wurde im Sommersemester 2014 gemeinsam mit Dr. Sibylle Machat aus der Amerikanischen Kultur- und Literaturwissenschaft im Teamteaching durchgeführt. Im Masterstudium der Geographie bietet sie im Herbstsemester 2018 ein Seminar zu Postkolonialen Perspektiven in der Geographie an.

Vita

Seit 2018  Europa-Universität Flensburg

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Post-Doc) in der Arbeitsgruppe Integrative Geographie

2016-2018  Stadt Flensburg

  • Mitarbeiterin im Team Engagement und Beteiligung

2012-2016   Europa-Universität Flensburg

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Geographie

2010 - 2012   Universität Bremen

  • Stipendiatin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geographie

 2008 - 2010   TU Chemnitz

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Germanistischen Sprachwissenschaft (EU-Projekt: Searching for Neighbours)

2000 - 2006   TU Chemnitz

  • Studium der Interkulturellen Kommunikation, Afrikanistik und Wirtschaftswissenschaften (mit Gastaufenthalten an der Universität Leipzit, der Tartu Ülikool und der Université Louis Pasteur de Strasbourg)
  • Abschluss: Magistra Artium

2001   YFU Eesti

  • Europäischer Freiwilligendienst im Bereich interkulturelle und antirassistische Bildung

1986-2000   Schulbesuch in Nordfriesland

1997-1998    Schulbesuch in Upington, Südafrika

Stipendien und Preise

  • 2012   DAAD Reisestipendium zur Konferenzreise nach New York zur Annual Conference der Association of American Geographers
  • 2012   Erasmus Dozentenaustausch mit der Universität Bern, Schweiz
  • 2007   Sächsisches Landesstipendium zur Promotion (TU Chemnitz)
  • 2004   Sokrates/Erasmus Stipendium zum Studium an der Université Louis Pasteur in Strasbourg, Frankreich

 

 

Bisherige Forschungsprojekte

"Searching for Neighbours"

In diesem internationalen und interdisziplinären Projekt ging es um die Erforschung geopolitischer und sprachlich-symbolischer Grenzen an unterschiedlichen (Grenz-)Orten der Europäischen Union. Im Chemnitzer Teilprojekt stand die sprachliche Konstruktion und Aushandlung von Zugehörigkeit und Differenz im lokalen Migrationsdiskurs im Mittelpunkt des Interesses. Das Projekt wurde finanziert im Rahmen des FP6 der Europäischen Kommission und 2010 abgeschlossen. Weitere Informationen auf der Homepage des Projektes.

Mitgliedschaften

Verband der Geographen an Deutschen Hochschulen (VGDH)

AK Geographische Migrationsforschung

AK Geographie und Geschlecht

Wissenschaftliches Netzwerk: Feministische Geographien des new materialism

Netzwerk Flüchtlingsforschung