Forschungsprojekte

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Im Rahmen des Projekts wurde ein Programm zur Förderung von Frauen mit Kindern entwickelt, die eine wissenschaftliche Karriere oder einen Aufstieg in der Verwaltung einer Hochschule anstreben. Es umfasst ein Beratungs- und Workshopangebot, ein Elternzeitprogramm und die Vermittlung flexibler Kinderbetreuung. Die Begleitforschung zum Projekt zielt auf die Weiterentwicklung eines Konzepts biografischer Prozessberatung, die das In-Verhältnis-Setzen von Beruf/Karriere und Familie zum Gegenstand hat. Es wird untersucht, inwiefern hegemoniale Vereinbarkeitsdiskurse in biografischen Konstruktionen im Rahmen von Beratungsprozessen zum Tragen kommen und welche Möglichkeiten der Infragestellung entsprechender Voreinstellungen es gibt. Die Begleitforschung stützt sich auf qualitativ-empirische Materialien, die während der Projektlaufzeit erhoben werden (v.a. leitfadengestützte berufsbiografische Interviews und Beobachtungsprotokolle der Workshops).

Laufzeit:
01.07.2012 - 31.12.2014
Verantwortlich:
Christine Thon
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Promotionsprojekte

Das Promotionsprojekt ist eine ethnographisch angelegte Feldforschung, die sichtbar macht, wie spezifische Umgangsweisen mit Macht(ungleichheiten) in feministischen Gruppen ausgehandelt werden, wie Reflexionen zu Macht und sozialer Ungleichheit in Praktiken übersetzt werden und welche Leerstellen dabei entstehen. Ich frage danach, welche Machtstrukturen den feministischen Aktivismus durchkreuzen und welche Machtstrukturen feministisch durchkreuzt werden.

Laufzeit:
01.11.2019
Verantwortlich:
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Im Rahmen dieses Dissertationsprojekts wird die öffentliche Diskussion um die Thematisierung von geschlechtlicher und sexueller Vielfalt in Bildungsplänen aus einer queer- und diskurstheoretischen Perspektive untersucht. Im Fokus der Diskursanalyse stehen die antifeministischen und antigenderistischen Angriffen auf und die anschließende Debatte um die Bildungsplanreform in Baden-Württemberg. Ziel der Arbeit ist es, die diskursiven Mechanismen, über die im Laufe der Debatte Wissen und Wahrheiten über Geschlecht, Sexualität und Bildung reproduziert und transformiert werden herauszuarbeiten. Insbesondere die Verschiebung von Un_Sagbarkeitsordnungen wird hierbei in den Blick genommen. Anhand dieser Ergebnisse will diese Dissertation einen Beitrag zur Entwicklung einer queerinformierten, heteronormativitätskritischen Bildungstheorie leisten.

Laufzeit:
01.05.2017
Verantwortlich:
Juno F. Grenz
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