Forschung

Arbeits- und organisationspsychologische Forschung und Gestaltung verfolgt das Ziel, die Besonderheit des Menschen gegenüber anderen (z.B. wirtschaftlichen oder technischen) Systemen hervorzuheben, zu schützen und zu fördern. Arbeitstätigkeiten und Organisationsstrukturen sollten demnach so gestaltet werden, dass sie den Kriterien belastungsfreier und persönlichkeitsförderlicher Arbeit und langfristigen Effizienzkriterien zugleich entsprechen. Wie groß man den Überschneidungsbereich zwischen einer solchen Humanisierung der Arbeit und ihrer Effizienzsteigerung auch einschätzt -  um hierfür fundierte Vorschläge einzubringen, bedarf es entsprechender Konzepte, die (unter anderem) innerhalb der Arbeits- und Organisationspsychologie entwickelt wurden und werden.

Forschungsschwerpunkte liegen in folgenden Bereichen:

  • Theorie  menschlichen (Arbeits-)Handelns und dessen psychischer Regulation,
  • Entwicklung und Anpassung von Arbeitsanalyseverfahren,
  • Arbeit und Gesundheit (insbesondere Gefährdungsbeurteilung),
  • Arbeit und Kultur,
  • Expatriation/Repatriation,
  • Patientenzufriedenheit,
  • Gender und Arbeit,
  • Analyse unbezahlter Arbeit (z.B. Haus- und Familienarbeit, bürgerschaftliches Engagement) sowie
  • Vereinbarkeit von beruflichen und anderen Lebenstätigkeiten (Familie, politisches oder kulturelles Engagement usw.)