Qualifikationsarbeiten (aktuelle)

Svea Behmer: ’s Gravesandes Experimente zur Vis viva: Experimentelle und historische Analyse (BA)

Am Anfang des 18. Jahrhundert setzte sich der niederländische Astronom, Philosoph, Mathematiker und Physiker Willem Jacob ’s Gravesande mit der "Vis Viva", welche als Größe bis in das 19. Jahrhundert zur Beschreibung von Bewegungen verwendet wurde, auseinander. Zwischen Issac Newton und Gottfried Wilhelm Leibniz herrschte Uneinigkeit über die mathematische Beschreibung dieser "lebendigen Kraft" beziehungsweise "Vis Viva". Während Issac Newton diese mit m * v beschrieb, war Gottfried Wilhelm Leibniz der Meinung, dass m * v2 die richtige Beschreibung sei.

In dieser Bachelorarbeit soll mit Hilfe eines von Willem Jacob ’s Gravesande entwickelten Aufbaues, der den damaligen Disput zwischen Issac Newton und Gottfried Wilhelm Leibniz klären sollte, das Ergebnis Willem Jacob ’s Gravesandes experimentell und historisch untersucht werden.

Ilka Meissner: Physikalische Analyse eines Albuminverfahrens aus dem 19. Jahrhundert

Anna Schmidt: Distanzmessung mit einem Nachbau eines Stereomikrometers - physikalische Analyse einer geometrischen Messmethode

Niklas Sievers: Eine Analyse der Labornotizen Georg Simon Ohms zur Bestimmung des Gesetzes, nach welchem Metalle die Contaktelektricität leiten (MA).

Das heute weitgehend bekannte Ohmsche Gesetz der Form U=R·I ist in dieser Form erstmalig 1826 publiziert worden. Was viele nicht wissen ist, dass Ohm 1825 in verschiedenen Journalen einen Artikel veröffentlichte, in welchem er von einem logarithmischen Zusammenhang von Stromstärke und Widerstand ausgegangen ist. In dieser Arbeit wird sich mit Ohms Forschungsnotizen des Zeitraums zwischen 1825 und 1826 auseinandergesetzt, um seinen Konzeptwechsel zu untersuchen.

Abgeschlossene Qualifikationsarbeiten

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