Workshop-Angebote

Sie finden hier in Stichworten die Beschreibung der einzelnen Workshopangebote durch die Referentinnen und Referenten. Die Workshops werden in der Regel für maximal 15 Personen angeboten.

Texte und Interviews auswerten mit der Zusammenfassenden Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring

Dr. Ina Biederbeck, Erziehungswissenschaft/Bildungswissenschaft

Die zusammenfassende qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring (2015) ist eine Methode zur Auswertung von Textmaterial (z.B. Interviews, Antworten zu offenen Fragen aus teilstandardisierten Fragebögen, Dokumente etc.). Sie zielt darauf ab, anhand eines regelgeleiteten Vorgehens den Textkorpus auf ein überschaubares Maß zu reduzieren und die inhaltlichen Kernkartegorien zu identifizieren.

Ziel: Im Workshop lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die einzelnen Schritte des Verfahrens kennen und können diese anhand kleiner Übungen auch praktisch erproben.

Forschungsfrage im Geschichtsunterricht

Birte Derner, Michael Christiansen, Geschichte

  • Überblick: Forschungsfrage warum nochmal, wozu?
  • Forschungsfrage im Alltag: Beispiele aus dem "realen Leben"
  • Mögliche, sinnvolle Varianten für den Geschichtsunterricht (Methodik)
  • Entwerfen von eigenen Forschungsfragen

Ziel: Teilnehmende entwickeln Ideen für machbare, eigene Forschungsfragen

Analysing Classroom Discourse in Action Research

Prof. Dr. Olaf Jäkel, Englisch

  • Warum Classroom English?
    (Bedeutung der Unterrichtssprache)
  • Was bedeutet die Korpuserstellung?
    (Dokumentation und Transkription)
  • Warum Diskursanalyse?
    (Beobachtung und Bewusstmachung)
  • Was kann Methodenmix bedeuten?
    (Vielfalt der Möglichkeiten)
  • Warum Action Research?

Ziel: Teilnehmende bekommen Ideen für ein eigenes Unterrichtsprojekt und dessen sprachbewusste Erforschung.

Der Workshop wird nicht nach der Mittagspause wiederholt. Es können bis zu 20 Personen am Workshop teilnehmen.

Qualitative Datenerhebung mit Kindern im Grundschulalter

Dr. Julia Menger, Sachunterricht

Die Datenerhebung mit Kindern erfordert besonderes Geschick, Kreativität und verschiedene Zugangsweisen. Im Workshop werden verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, mit Kindern Forschungsfragen im Sachunterricht produktiv und zielgerichtet zu beantworten.

Ziel: Erlernen von Zugangsmöglichkeiten und methodischen Grundlagen für die qualitative Datenerhebung mit Kindern im Grundschulalter

Quantitative Forschungsmethoden: Auswertung

Prof. Dr. Volker Müller-Benedict, Methodenlehre

  • Finden einer Forschungsfrage angemessen zu den zu erhebenden Daten
  • Dateneingabe und der Datenbearbeitung
  • Standardauswertung: Häufigkeiten und Kennwerte
  • Statistik, um mit Daten Vergleiche (z.B. zwischen Mädchen und Jungen oder Schulklassen) beurteilen zu können, oder um Effektstärken zu berechnen

Ziel: Erlernen des Umgangs mit als Zahlen erhobenen Daten über EXCEL

Excel auf Ihrem Rechner ist eine Voraussetzung für die Teilnahme an der Veranstaltung.

Zur Methode der Objektiven Hermeneutik

Prof. Dr. Marion Pollmanns, Dr. Sascha Kabel, Rahel Hünig, Erziehungswissenschaften/Schulpädagogik

  • Was lässt sich auf Basis welcher methodologischer Prämissen mit der Objektiven Hermeneutik erforschen?
  • Welches Material kommt in Frage? (z.B. Arbeitsblätter, Tafelanschriebe etc.)
  • Wie wird das empirische Material analysiert?

Ziel: Kennenlernen von Methodologie und Methode der Objektiven Hermeneutik sowie Erarbeitung sinnvoller Bezüge von möglichen Forschungsfragen auf konkrete Dokumente schulischer Praxis.

Sie erhalten für diese Veranstaltung in dem Zeitfenster Zugriff auf eine Videoaufzeichnung der Referent*innen zum Workshop-Thema. Die Referentinnen werden nicht in Präsenz zugegen sein. Fragen und Überlegungen zu dem Videomaterial werden nach der Tagung in Videokonferenz-Sprechstunden aufgearbeitet.
Infoblatt

Die Methode des Fragebogens – Einsatzmöglichkeiten und Beispiele aus den Naturwissenschaftsdidaktiken

Dr. Hanne Rautenstrauch, Chemie

  • Einführung: Aufbau von Fragebögen
    (an konkreten Beispielen)
  • Die Erarbeitung eines Fragebogens
    (Wie lassen sich Interesse und Motivation messen?
  • Darstellung von Auswertungsmöglichkeiten
    (Wie werte ich die Daten aus? Was ist wofür geeignet?)
  • Mögliche Einsatzmöglichkeiten
    (Fragebögen im eigenen Forschungsvorhaben)

Ziel: Die Teilnehmer sollen die Methodik des Fragebogens anhand von Beispielen aus den Naturwissenschaftsdidaktiken kennen lernen.

Der Workshop wird nicht nach der Mittagspause wiederholt.

Das problemzentrierte Interview

Dr. Jens Winkel, Erziehungswissenschaft/Bildungswissenschaft

  • Was spricht für eine qualitative Erhebungsmethode?
    (Die Qual der Wahl)
  • Das problemzentrierte Interview
    (Beispiel für ein halbstandardisiertes Verfahren)
  • Vorbereitung der Befragung
    (Was ich weiß und was ich fragen kann)
  • Ablauf der Befragung

Ziel: Teilnehmende lernen Grundlagen des Problemzentrierten Interviews kennen und probieren sich im Formulieren erster Interviewfragen aus.