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SUMMARY:Zusatzausbildung „Referenzperson für schulisches Handeln im Kon
 text sexuellen Kindesmissbrauchs (RP SKM)“ 
DESCRIPTION:02. - 05. März 2026 | jeweils 10:00 – 18:00 Uhr | Präsenzv
 eranstaltungLennart Bayer, Maike Cigelski, Justine Eilfgang und Simone Pü
 lschen (Europa-Universität Flensburg)Veranstaltungsort:Modulbau RIG5, Rau
 m RIG514Kinder und Jugendliche verbringen einen Großteil ihrer Zeit in de
 r Schule, wo neben Bildungs- auch Erziehungsprozesse stattfinden und sozia
 le Beziehungen sowohl zu Mitschüler:innen als auch zum pädagogischen Per
 sonal geknüpft werden. Mit dem Entstehen von Vertrauensbeziehungen zu Leh
 rkräften stellen diese auch potentielle Ansprechpartner:innen für Schül
 er:innen dar, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind. Zudem können bei 
 Lehrpersonen im Umgang mit ihren Schüler:innen auch Verdachtsmomente auf 
 sexuellen Missbrauch auftreten, die Anlass für Gespräche im pädagogisch
 en Alltag sein können. Nicht nur auf Grund ihres Erziehungsauftrags und i
 hres pädagogischen Ethos, sondern auch auf Grund einer gesetzlichen Vorga
 be zum Schutz des Kindeswohls (§4 KKG) sind Lehrkräfte verpflichtet, akt
 iv zu dessen Schutz beizutragen. In vielen Bundesländern ist die Entwickl
 ung eines Schutzkonzepts mittlerweile verpflichtend. Das Schleswig-Holstei
 nische Schulgesetz (§ 4 Abs. 11) macht die Entwicklung eines Präventions
 - und Interventionskonzepts u.a. zum Schutz des Kindeswohls verpflichtend,
  das u.a. auf Gefährdungen im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt foku
 ssiert. Die Entwicklung eines solchen Konzepts und insbesondere der Umgang
  mit entsprechenden Verdachtsfällen stellt Schulen vor eine anspruchsvoll
 e Aufgabe. Hier setzt die Fortbildung an, indem entsprechendes Handlungswi
 ssen für diesen Aufgabenbereich vermittelt wird.Das Anliegen hinter der F
 ortbildung: Die Zusatzausbildung zur Referenzperson wurde im Rahmen eines 
 BMBF-geförderten Forschungsprojekts mit Fachkräften aus Schule, Kindersc
 hutz und Strafverfolgung an der Europa-Universität Flensburg entwickelt. 
 Ihr liegt die Idee zu Grunde, dass in jeder Schule ein bis zwei entspreche
 nd fortgebildete Lehrkräfte/andere schulische Fachkräfte (als „Referen
 zperson“) tätig sein sollten, die über Expertise im Umgang mit Verdach
 tsfällen auf sexuelle Gewalt verfügen. Diese Referenzpersonen sollen die
  schulische Schutzkonzeptentwicklung gemeinsam mit einer Fachberatungsstel
 le und der Schulleitung unterstützen, Kontakte zum regionalen Netzwerk im
  Kinderschutz pflegen und über Expertise zu möglichen Handlungsschritten
  im Verdachtsfall auf sexuelle Gewalt und dem Einleiten einer Intervention
  im Kinderschutz verfügen.Es besteht keine rechtliche Verpflichtung für 
 Schulen, eine solche Referenzperson zu etablieren. Die Forschung zur Entwi
 cklung von Schutzkonzepten zeigt allerdings, dass Schutzkonzepte dort erfo
 lgreich etabliert sind, wo längerfristige Schulentwicklungsprozesse von e
 inem Projektteam/einer Steuergruppe begleitet werden. Dazu möchten wir mi
 t dieser Fortbildung anregen und durch eine Zusatzausbildung Referenzperso
 nen qualifizieren.Die Zusatzausbildung wird mittels freiwilligem Onlinefra
 gebogen (ca. 25 Minuten Bearbeitungszeit) zu Beginn und zum Ende der Ausbi
 ldung evaluiert.Zielsetzung:Ziel der Zusatzausbildung ist es, Teilnehmende
  auf den Umgang mit Verdachtsfällen sexuellen Kindesmissbrauchs vorzubere
 iten, sodass sie über Expertise zu möglichen Handlungsschritten im Verda
 chtsfall auf sexuelle Gewalt und dem Einleiten einer Intervention im Kinde
 rschutz verfügen. Neben der Vermittlung von Wissensbeständen bspw. zu Ri
 siko- und Schutzfaktoren, zu rechtlichen Grundlagen oder zur Elternarbeit 
 wird der Schwerpunkt der Fortbildung darauf liegen, Teilnehmende zur Unter
 stützung der schulischen Schutzkonzeptentwicklung (im Schleswig-Holsteini
 schen Schulgesetz als Präventions- und Interventionskonzept bezeichnet) u
 nd zur Netzwerkarbeit in einem interdisziplinären Kinderschutznetzwerk zu
  befähigen. Zudem sollen die Teilnehmenden in die Lage versetzt werden, e
 in Erstgesprächen mit potentiell von sexueller Gewalt betroffenen Kindern
  und Jugendlichen zu führen.Inhalte:In der Fortbildung wird Wissen zu mö
 glichen Handlungsschritten im Verdachtsfall auf sexuelle Gewalt und zu unt
 erstützenden Anlaufstellen vermittelt. Zudem wird Wissen vermittelt, um d
 ie schulische Schutzkonzeptentwicklung zu unterstützen.Kompetenzen:Die Re
 ferenzpersonen sollen über Expertise zu möglichen Handlungsschritten im 
 Verdachtsfall auf sexuelle Gewalt verfügen. Sie sollen an ihren Schulen•
  die schulische Schutzkonzeptentwicklung unterstützen,• Anlaufstellen i
 m Kinderschutz kennen, um die interdisziplinäre Zusammenarbeit in einem K
 inderschutz-Netzwerk zu etablieren/ zu fördern,• Gespräche mit Kindern
  bzw. den Sorgeberechtigten im Verdachtsfall auf sexuelle Gewalt flankiere
 n/führen und• Hilfemaßnahmen im Verdachtsfall auf sexuelle Gewalt einl
 eiten.Anmeldung bis zum 02.02.2026&nbsp;unter der Formix-Veranstaltungsnum
 mer&nbsp;EUL0423.Formix ist die Veranstaltungsdatenbank des IQSH. Um sich 
 in Formix zu einer Veranstaltung anmelden zu können, muss man sich dort z
 unächst einmalig registrieren. Wie dies für ((noch) Nicht-)Lehrkräfte f
 unktioniert, entnehmen Sie bitte&nbsp;dieser Anleitung.Sollten Sie Problem
 e oder Fragen zur Anmeldung in Formix haben, wenden Sie sich bitte an&nbsp
 ;zfl-veranstaltungen@uni-flensburg.de.
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