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SUMMARY:Zusatzausbildung „Referenzperson für schulisches Handeln im Kon
 text sexuellen Kindesmissbrauchs (RP SKM)“ - Gruppe II
DESCRIPTION:Veranstaltungsreihe - Termine Gruppe II:\nBlock I: 20./21. Mä
 rz 2025 | 10:00 - 18:00 Uhr | Präsenzveranstaltung Riga 514\nBlock II: 03
 ./04. April 2025 | 10:00 - 18:00 Uhr | Präsenzveranstaltung Riga 514\nBlo
 ck III: 12. Mai 2025 | 15 - 18 Uhr | Präsenzveranstaltung Tallinn 007\nLe
 nnart Bayer, Maike Cigelski, Justine Eilfgang, Frieda Mensing und Simone P
 ülschen (Europa-Universität Flensburg)\n\nKinder und Jugendliche verbrin
 gen einen Großteil ihrer Zeit in der Schule, wo neben Bildungs- auch Erzi
 ehungsprozesse stattfinden und soziale Beziehungen sowohl zu Mitschüler:i
 nnen als auch zum pädagogischen Personal geknüpft werden. Mit dem Entste
 hen von Vertrauensbeziehungen zu Lehrkräften stellen diese auch potentiel
 le Ansprechpartner:innen für Schüler:innen dar, die Opfer sexueller Gewa
 lt geworden sind. Zudem können bei Lehrpersonen im Umgang mit ihren Schü
 ler:innen auch Verdachtsmomente auf sexuellen Missbrauch auftreten, die An
 lass für Gespräche im pädagogischen Alltag sein können. Nicht nur auf 
 Grund ihres Erziehungsauftrags und ihres pädagogischen Ethos, sondern auc
 h auf Grund einer gesetzlichen Vorgabe zum Schutz des Kindeswohls (§4 KKG
 ) sind Lehrkräfte verpflichtet, aktiv zu dessen Schutz beizutragen. Mittl
 erweile ist auch im Schleswig-Holsteinisches Schulgesetz (§ 4 Abs. 10) di
 e Entwicklung eines Präventions- und Interventionskonzepts (kurz: Schutzk
 onzept) zum Schutz des Kindeswohls verpflichtend. Dies stellt Schulen vor 
 eine anspruchsvolle Aufgabe. Hier setzt die Fortbildung an, indem entsprec
 hendes Handlungswissen für diesen Aufgabenbereich vermittelt wird.\n\nDas
  Anliegen hinter der Fortbildung:\nDie Zusatzausbildung zur Referenzperson
  wurde im Rahmen eines BMBF-geförderten Forschungsprojekts mit Fachkräft
 en aus Schule, Kinderschutz und Strafverfolgung an der Europa-Universität
  Flensburg entwickelt. Ihr liegt die Idee zu Grunde, dass in jeder Schule 
 ein bis zwei entsprechend fortgebildete Lehrkräfte/andere schulische Fach
 kräfte (als "Referenzperson") tätig sein sollten, die über Expertise im
  Umgang mit Verdachtsfällen auf sexuelle Gewalt verfügen. Diese Referenz
 personen sollen die schulische Schutzkonzeptentwicklung gemeinsam mit eine
 r Fachberatungsstelle und der Schulleitung unterstützen, Kontakte zum reg
 ionalen Netzwerk im Kinderschutz pflegen und über Expertise zu möglichen
  Handlungsschritten im Verdachtsfall auf sexuelle Gewalt und dem Einleiten
  einer Intervention im Kinderschutz verfügen.\n\nEs besteht keine rechtli
 che Verpflichtung für Schulen, eine solche Referenzperson zu etablieren. 
 Die Forschung zur Entwicklung von Schutzkonzepten zeigt allerdings, dass S
 chutzkonzepte dort erfolgreich etabliert sind, wo längerfristige Schulent
 wicklungsprozesse von einem Projektteam/einer Steuergruppe begleitet werde
 n. Dazu möchten wir mit dieser Fortbildung anregen und durch eine Zusatza
 usbildung Referenzpersonen qualifizieren.\n\nDie Zusatzausbildung wird mit
 tels Onlinefragebogen zu Beginn und zum Ende der Ausbildung evaluiert.\n\n
 Zielsetzung:\nZiel der Zusatzausbildung ist es, Teilnehmende auf den Umgan
 g mit Verdachtsfällen sexuellen Kindesmissbrauchs vorzubereiten, sodass s
 ie über Expertise zu möglichen Handlungsschritten im Verdachtsfall auf s
 exuelle Gewalt und dem Einleiten einer Intervention im Kinderschutz verfü
 gen. Neben der Vermittlung von Wissensbeständen bspw. zu Risiko- und Schu
 tzfaktoren, zu rechtlichen Grundlagen oder zur Elternarbeit wird der Schwe
 rpunkt der Fortbildung darauf liegen, Teilnehmende zur Unterstützung der 
 schulischen Schutzkonzeptentwicklung (im Schleswig-Holsteinischen Schulges
 etz als Präventions- und Interventionskonzept bezeichnet) und zur Netzwer
 karbeit in einem interdisziplinären Kinderschutznetzwerk zu befähigen. Z
 udem sollen die Teilnehmenden in die Lage versetzt werden, ein Erstgesprä
 chen mit potentiell von sexueller Gewalt betroffenen Kindern und Jugendlic
 hen zu führen.\n\nInhalte:\nIn der Fortbildung wird Wissen zu möglichen 
 Handlungsschritten im Verdachtsfall auf sexuelle Gewalt und zu unterstütz
 enden Anlaufstellen vermittelt. Zudem wird Wissen vermittelt, um die schul
 ische Schutzkonzeptentwicklung zu unterstützen.\n\nKompetenzen:\nDie Refe
 renzpersonen sollen über Expertise zu möglichen Handlungsschritten im Ve
 rdachtsfall auf sexuelle Gewalt verfügen. Sie sollen an ihren Schulen\n\n
 • die schulische Schutzkonzeptentwicklung unterstützen,\n• Anlaufstel
 len im Kinderschutz kennen, um die interdisziplinäre Zusammenarbeit in ei
 nem Kinderschutz-Netzwerk zu etablieren / zu fördern,\n• Gespräche mit
  Kindern bzw. den Sorgeberechtigten im Verdachtsfall auf sexuelle Gewalt f
 lankieren/führen und\n• Hilfemaßnahmen im Verdachtsfall auf sexuelle G
 ewalt einleiten.\n\nAnmeldung ab 10.01.2025 bis zum 20.02.2025&nbsp;unter 
 der Formix-Veranstaltungsnummer&nbsp;EUL0423.\n\nFormix ist die Veranstalt
 ungsdatenbank des IQSH. Um sich in Formix zu einer Veranstaltung anmelden 
 zu können, muss man sich dort zunächst einmalig registrieren. Wie dies f
 ür ((noch) Nicht-)Lehrkräfte funktioniert, entnehmen Sie bitte&nbsp;dies
 er Anleitung.\n\nSollten Sie Probleme oder Fragen zur Anmeldung in Formix 
 haben, wenden Sie sich bitte an&nbsp;zfl-veranstaltungen@uni-flensburg.de.
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