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SUMMARY:Zusatzausbildung „Referenzperson für schulisches Handeln im Kon
 text sexuellen Kindesmissbrauchs (RP SKM)
DESCRIPTION:Veranstaltungsreihe - Termine Gruppe II: Block I:&nbsp; 15./ 1
 6. November 2024 | 10:00 – 18:00 Uhr | Präsenzveranstaltung Block II:&n
 bsp; 29./ 30. November 2024 | 10:00 – 18:00 Uhr | Präsenzveranstaltung 
 Block III: 09. Dezember 2024 | 15:00 – 18:00 Uhr | Präsenzveranstaltung
  Lennart Bayer, Maike Cigelski, Justine Eilfgang, Frieda Mensing und Simon
 e Pülschen Veranstaltungsort: RIG514 Kinder und Jugendliche verbringen ei
 nen Großteil ihrer Zeit in der Schule, wo neben Bildungs- auch&nbsp; Erzi
 ehungsprozesse stattfinden und soziale Beziehungen sowohl zu Mitschüler:i
 nnen als auch zum pädagogischen Personal geknüpft werden. Mit dem Entste
 hen von Vertrauensbeziehungen zu Lehrkräften stellen diese auch potentiel
 le Ansprechpartner:innen für Schüler:innen dar, die Opfer sexueller Gewa
 lt geworden sind. Zudem können bei Lehrpersonen im Umgang mit ihren Schü
 ler:innen auch Verdachtsmomente auf sexuellen Missbrauch auftreten, die An
 lass für Gespräche im pädagogischen Alltag sein können. Nicht nur auf 
 Grund ihres Erziehungsauftrags und ihres pädagogischen Ethos, sondern auc
 h auf Grund einer gesetzlichen Vorgabe zum Schutz des Kindeswohls (§4 KKG
 ) sind Lehrkräfte verpflichtet, aktiv zu dessen Schutz beizutragen. Mittl
 erweile ist auch im Schleswig-Holsteinisches Schulgesetz (§ 4 Abs. 10) di
 e Entwicklung eines Präventions- und Interventionskonzepts (kurz: Schutzk
 onzept) zum Schutz des Kindeswohls verpflichtend. Dies stellt Schulen vor 
 eine anspruchsvolle Aufgabe. Hier setzt die Fortbildung an, indem entsprec
 hendes Handlungswissen für diesen Aufgabenbereich vermittelt wird. Das An
 liegen hinter der Fortbildung: Die Zusatzausbildung zur Referenzperson wur
 de im Rahmen eines BMBF-geförderten Forschungsprojekts mit Fachkräften a
 us Schule, Kinderschutz und Strafverfolgung an der Europa-Universität Fle
 nsburg entwickelt. Ihr liegt die Idee zu Grunde, dass in jeder Schule ein 
 bis zwei entsprechend fortgebildete Lehrkräfte/andere schulische Fachkrä
 fte (als "Referenzperson") tätig sein sollten, die über Expertise im Umg
 ang mit Verdachtsfällen auf sexuelle Gewalt verfügen. Diese Referenzpers
 onen sollen die schulische Schutzkonzeptentwicklung gemeinsam mit einer Fa
 chberatungsstelle und der Schulleitung unterstützen, Kontakte zum regiona
 len Netzwerk im Kinderschutz pflegen und über Expertise zu möglichen Han
 dlungsschritten im Verdachtsfall auf sexuelle Gewalt und dem Einleiten ein
 er Intervention im Kinderschutz verfügen. Es besteht keine rechtliche Ver
 pflichtung für Schulen, eine solche Referenzperson zu etablieren. Die For
 schung zur Entwicklung von Schutzkonzepten zeigt allerdings, dass Schutzko
 nzepte dort erfolgreich etabliert sind, wo längerfristige Schulentwicklun
 gsprozesse von einem Projektteam/einer Steuergruppe begleitet werden. Dazu
  möchten wir mit dieser Fortbildung anregen und durch eine Zusatzausbildu
 ng solche Referenzpersonen qualifizieren. Die Zusatzausbildung wird mittel
 s Onlinefragebogen zu Beginn und zum Ende der Ausbildung evaluiert. Zum Ab
 lauf und zeitlichen Aufwand: KW 45: Sie füllen einen Onlinefragebogen aus
  und benötigen ca. 15 Minuten für die Bearbeitung. KW 46: Sie nehmen am 
 Fortbildungsblock I in Flensburg teil (2 x 8h). KW 47: Sie absolvieren onl
 ine ein E-Learning-Programm (ohne feste zeitliche Bindung in KW 47) und be
 nötigen dafür ca. 4 Stunden. KW 48: Sie nehmen am Fortbildungsblock II i
 n Flensburg teil (2x 8h). KW 49: Sie absolvieren online eine Lernstandserh
 ebung (ohne feste zeitliche Bindung in KW 47) und benötigen ca. eine Stun
 de. KW 50: Sie nehmen am Fortbildungsblock III in Flensburg teil (3h) und 
 vernetzen sich dort mit Fachkräften im Kinderschutz und anderen Referenzp
 ersonen. Sie erhalten mit Abschluss der Fortbildung ein Zertifikat, wenn S
 ie mindestens 50% der Fragen der Lernstandserhebung korrekt beantwortet ha
 ben (ansonsten eine Teilnahmebescheinigung). Zielsetzung: Ziel der Zusatza
 usbildung ist es, Teilnehmende auf den Umgang mit Verdachtsfällen sexuell
 en Kindesmissbrauchs vorzubereiten, sodass sie über Expertise zu möglich
 en Handlungsschritten im Verdachtsfall auf sexuelle Gewalt und dem Einleit
 en einer Intervention im Kinderschutz verfügen. Neben der Vermittlung von
  Wissensbeständen bspw. zu Risiko- und Schutzfaktoren, zu rechtlichen Gru
 ndlagen oder zur Elternarbeit wird der Schwerpunkt der Fortbildung darauf 
 liegen, Teilnehmende zur Unterstützung der schulischen Schutzkonzeptentwi
 cklung (im Schleswig-Holsteinischen Schulgesetz als Präventions- und Inte
 rventionskonzept bezeichnet) und zur Netzwerkarbeit in einem interdiszipli
 nären Kinderschutznetzwerk zu befähigen. Zudem sollen die Teilnehmenden 
 in die Lage versetzt werden, ein Erstgesprächen mit potentiell von sexuel
 ler Gewalt betroffenen Kindern und Jugendlichen zu führen. Inhalte: In de
 r Fortbildung wird Wissen zu möglichen Handlungsschritten im Verdachtsfal
 l auf sexuelle Gewalt und zu unterstützenden Anlaufstellen vermittelt. Zu
 dem wird Wissen vermittelt, um die schulische Schutzkonzeptentwicklung zu 
 unterstützen. Kompetenzen: Die Referenzpersonen sollen über Expertise zu
  möglichen Handlungsschritten im Verdachtsfall auf sexuelle Gewalt verfü
 gen. Sie sollen an ihren Schulen • die schulische Schutzkonzeptentwicklu
 ng unterstützen, • Anlaufstellen im Kinderschutz kennen, um die interdi
 sziplinäre Zusammenarbeit in einem Kinderschutz-Netzwerk zu etablieren / 
 zu fördern, • Gespräche mit Kindern bzw. den Sorgeberechtigten im Verd
 achtsfall auf sexuelle Gewalt flankieren/führen und • Hilfemaßnahmen i
 m Verdachtsfall auf sexuelle Gewalt einleiten. Anmeldung bis zum 13.10.202
 4&nbsp;unter der Formix-Veranstaltungsnummer&nbsp;EUL0423. Formix ist die 
 Veranstaltungsdatenbank des IQSH. Um sich in Formix zu einer Veranstaltung
  anmelden zu können, muss man sich dort zunächst einmalig registrieren. 
 Wie dies für ((noch) Nicht-)Lehrkräfte funktioniert, entnehmen Sie bitte
 &nbsp;dieser Anleitung. Sollten Sie Probleme oder Fragen zur Anmeldung in 
 Formix haben, wenden Sie sich bitte an&nbsp;zfl-veranstaltungen@uni-flensb
 urg.de.
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