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Fachtagung

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Kategorien: Forschung, Networking

Erziehungswissenschaftliche Forschung zu Persönlichkeitsbildung in der Schule

Persönlichkeitsbildung gilt als allgemeine Zielperspektive pädagogischer Bemühungen und auch die Schule hat neben der fachlichen Bildung seit jeher den erzieherischen Auftrag, die Persönlichkeiten der Schüler*innen zu bilden. Im Zuge einer ‚Sozialpädagogisierung von Schule‘ etabliert sich seit einiger Zeit ein eigenständiges pädagogisches Handlungsfeld in Schule, zu dem z.B. der Klassenrat, soziales Lernen, Anti-Aggressionstraining oder etwa Vorhabenwochen gezählt werden können. Sowohl das begriffliche Feld als auch die pädagogische Angebotspalette sind äußerst unklar konturiert. Ebenso liegt explizit erziehungswissenschaftliche Forschung zur Persönlichkeitsbildung in der Schule bislang kaum vor.

Zur Bearbeitung dieser Leerstelle wird mit der Tagung ein erster Impuls gesetzt. Ziel ist eine Bilanzierung erziehungswissenschaftlicher Forschung zum weiten Feld der Persönlichkeitsbildung. Dazu werden schul- und unterrichtstheoretische, sozialisationstheoretische sowie demokratiepädagogische Positionen und empirische Beispiele diskutiert. Gefragt wird danach, welche Theorien und Begriffe geeignet sind, den Gegenstand angemessen zu thematisieren. Welche soziale Praxis, welche Subjektkonstitutionen, welche Machteffekte entfalten sich in Angeboten zur Persönlichkeitsbildung?

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