ZeBUSS Kalender

Internationaler Workshop für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler

Kommende Termine (bis zu drei)

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Kategorien

  • Nachwuchsförderung

Details

Ort: HEL 239

Problematising the role of the researcher when researching race and social justice

Academic research has been deeply implicated in the oppression of marginalised groups, contributing to the maintenance of oppressive social structures. This workshop will consider the role of the researcher when researching for social justice, with a particular focus on race.

It will consider the debates around power relations in qualitative research, ethical issues around voice, representation, authenticity, reflexivity, objectivity and neutrality in the research process, forms of researcher privilege and "researcher matching". It will focus in particular on interviewing and conducting focus groups.

Possible research approaches will be considered, such as decolonising methodologies, Critical Race Theory, destabilizing white privilege, and poststructural methodologies. These will be positioned not as ‘easy solutions’ as such, but as potentially uncomfortable processes of working towards social justice. The workshop will also be of interest to those researching across other unequal power relations, such as gender, sexuality and disability.

Problematisierung der Rolle der Forschenden bei Untersuchungen zu "race" und sozialer Gerechtigkeit

Wissenschaftliche Forschung spielt eine aktive Rolle bei der Herstellung gesellschaftlicher Machtverhältnisse. Der workshop beschäftigt sich mit der Rolle der Forschenden bei Untersuchungen zu sozialer Gerechtigkeit, wobei der Fokus auf Fragen von "race"/Ethnizität liegt.

Anknüpfend an Debatten über Machtbeziehungen in der qualitativen Forschung werden Fragen zu Repräsentation, Authentizität, Reflexivität, Objektivität und Neutralität im Forschungsprozess sowie zu Positionierungen und Privilegien der Forschenden bearbeitet. Der Schwerpunkt wird dabei auf Interviewführung und der Leitung von Gruppendiskussionen liegen.

Auch werden mögliche Forschungsansätze beprochen, z.B. dekolonisierende und poststrukturalistische Methodologien, Critical Race Theory und die Destabilisierung ‘weißer’ Privilegien. Diese werden dabei nicht als ‘einfache Lösungen’ verstanden, sondern als potenziell unbequeme Prozesse des Hinarbeitens auf soziale Gerechtigkeit. Der workshop ist auch für Forscher_innen interessant, die sich mit anderen Ungleichheitsverhältnissen (z.B. Geschlecht, sexuelle Orientierung, Behinderung) befassen.

Anmeldung bis zum 25.11.2016 an: zebuss-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@uni-flensburg.de 

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