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12./13. Juni 2021 - Flensburger Tageblatt

flt12jun2021jerusalem9.pd...

Datum:
14.06.2021
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11. Januar 2021 - Pressemeldung der Maecenata Stiftung

pi-wasatia-maecenata.pdf

Datum:
19.02.2021
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Quelle: Maecenata

12. August 2020 - Flensburger Tageblatt

graduiertenkolleg-in-den-...

Datum:
19.02.2021
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Presse & Referenzen

"Wasatia" ist arabisch und steht für "Ausgleich und Verständigung". Diesen Begriff hat sich die European Wasatia Graduate School for Peace and Conflict Resolution als Bestandteil ihres Namens gewählt, um mit ihrem Vorhaben den Friedensprozess zwischen Israel und Palästina voranzubringen. Mit diesem besonderen, in Deutschland bisher einmaligen Doktorandenproramm für Israelis und Palästinenser werden diese zu wichtigen, wissenschaftlich hochqualifizierten Multiplikator*Innen ausgebildet. Dadurch leistet die European Wasatia Graduate School einen großartigen Beitrag, insbesondere im Hinblick auf die Bekämpfung von Antizionismus, der dem Friedensprozess diametral entgegensteht. In unserer heutigen Zeit, wo Antisemitismus und Rechtsextremismus wieder offen zu Tage treten, ist dies ein wichtiges Zeichen zur Förderung des gegenseitigen Respektes und des gemeinsamen Verstehens. Ich wünsche den Initiatoren des Projektes viel Erfolg und eine breite politische und gesellschaftliche Resonanz."

Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus

"Religionsübergreifende Projekte sind wichtige Meilensteine, um die Friedensbotschaft der Religionen sichtbar und erfahrbar zu machen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie unerlässlich und bereichernd es ist, sich persönlich zu begegnen und miteinander ins Gespräch zu kommen. In der Nordkirche hat solch ein Austausch eine lange Tradition und eine hohe Priorität. Daher begrüße ich die Wasatia Graduate School, die von der Idee des interkulturellen und interreligiösen Austauschs getragen wird, sehr und wünsche der Graduiertenschule gutes Gelingen." 

Bischof Gothart Magaard

"Mit der Wasatia-Graduiertenschule geht ein ganz besonderes und bemerkenswertes Projekt an den Start.  Es ist gelungen, ein breites internationales, interreligiöses, wissenschaftliches und in hohem Maße lebenspraktisches, ja lebenswichtiges Bündnis für Frieden und Versöhnung zu schmieden. Ich wünsche allen Beteiligten in diesem trilateralen Geschehen eine fruchtbare und ermutigende Zusammenarbeit, die ausstrahlt und nicht nur die Menschen im Nahen Osten bei ihren so notwendigen Bemühungen um Frieden und Versöhnung gezielt unterstützt. Wir alle müssen lernen, konkrete Schritte auf diesem Weg zu gehen. Als Flensburger Pröpstin freue ich mich sehr, dass die Europa-Universität und insbesondere das theologische Institut ein wichtiger Standort dieser Schule sein wird. Möge Segen auf allem liegen."

Carmen Rahlf, Pröpstin im Kirchenkreis Schleswig-Flensburg

"Alle großen Religionen haben den Anspruch, friedlich zu sein. Die Wirklichkeit sieht oft anders aus. Deswegen brauchen wir konkrete Dialogprojekte zur religionsübergreifenden Verständigung. So können wir es schaffen, dass Religion nicht für Kriege missbraucht, sondern ihr Friedenspotential gefördert wird. Deswegen begrüße ich sehr die geplante Ausbildung von Multiplikator*innen für den interreligiösen Dialog an der Universität Flensburg."

Pastor Dr. Sönke Lorberg-Fehring, Referent für den christlich-islamischen Dialog am Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit

"Das Projekt European Wasatia Graduate School for Peace and Conflict Resolution überzeugt mich besonders durch drei Aspekte: 1. Das Ansetzen beim Bewusstsein der einzelnen Menschen, um ihre Bereitschaft zu Versöhnung zu fördern. 2. Die globale Perspektive des Projekts: Der Nahostkonflikt spielt schon lange nicht mehr nur im Nahen Osten, sondern ist durch Migrationsbewegungen auch in Europa gegenwärtig 3. Die interdisziplinäre und international besetzte wissenschaftliche Begleitung des Projekts."

Pastorin Hanna Lehming, Referentin für den Mittleren Osten, Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland

"Es gibt keinen Weg zum Frieden, Frieden ist der Weg" (Mahatma Gandhi). Wir sollen uns nicht vom Zustand der Welt überwältigen und uns nicht davon abbringen lassen, etwas zu tun, um die Welt zu verändern. Wir vom Kirchenkreis Schleswig-Flensburg pflegen seit Jahren eine trilaterale Partnerschaft mit der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde Beit Jala (ELCJHL), mit der Har-El-Synagoge, einer Gemeinde des Reformjudentums, und einer syrisch-orthodoxen Gemeinde in Jerusalem mit dem Ziel, diesen Versöhnungsprozess zu befördern. Dies verbindet uns mit der Europa-Universität Flensburg.   

Wir wünschen dem Projekt im Rahmen der Wasatia-Bewegung viel Erfolg, gutes Gelingen und danken den Beteiligten für ihr Engagement." 

Susanne Thiesen, Pn., Ökumenische Arbeitsstelle des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg