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Studiengangsleitung

Dr. Bernd Sommer

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Studiengangskoordination

Über M.A. Transformationsstudien

 
Eisenbahn, Auto und Flugzeug haben den Bewegungsradius der Menschen und damit auch ihre Handlungsspielräume enorm erweitert – einerseits. Andererseits geht die benötigte Mobilitätsinfrastruktur mit gewaltigem Flächenverbrauch einher. Täglich werden für Straßen, Flughäfen und Schienen Flächen versiegelt und zerschnitten. Hinzu kommen der Energie- und Rohstoffverbrauch für Herstellung und Betrieb der Verkehrsmittel sowie klimaschädliche CO2- Emissionen, Feinstaub und Stickoxide sowie Unfallrisiken und Lärm.

© Anna Kucherova / Alamy Stock Foto

Rinder-Mastanlage für 100.000 Rinder in Nebraska, USA. Pro Kopf und Jahr verzehrt ein Mensch im globalen Durchschnitt 43 Kilogramm Fleisch. Wobei es gravierende Unterschiede zwischen den Menschen im globalen Norden und im globalen Süden gibt. In Burkina Faso werden durchschnittlich zwölf, in Deutschland 85 Kilogramm Hühner-, Rind- und Schweinefleisch (USA 118 kg, China 54 kg) gegessen. Die Diskrepanz lässt Fleisch- und Futtermittelproduzenten hoffen. Der Markt ist noch lange nicht gesättigt.

© Aerial Archives / Alamy Stock Foto

Wohnblock in Hongkong, einer der am dichtesten besiedelten Regionen der Welt. Städte sind die Lebensräume der Zukunft: Im Jahr 2050 werden drei von vier Menschen Stadtbewohner*innen sein. Schon heute emittieren Städte zwei Drittel der globalen Treibhausgase, dort werden über 80 Prozent der weltweit produzierten Energie verbraucht. Das heißt: Die Transformationsfähigkeit von Gesellschaften wird sich in Zukunft insbesondere in Städten zeigen.

© Elnur Amikishiyev / Alamy Stock Foto

Der Aralsee war eines der größten Binnengewässer der Erde. Der zwischen Usbekistan und Kasachstan gelegene See, ist heute fast ausgetrocknet. Nur ein Becken auf kasachischer Seite, wurde durch einen Damm gerettet. Ursache für die Austrocknung ist der Anbau von Baumwolle in der Region: Seit den 1930er Jahren wurde das Wasser der Flüsse, die den See speisten, in die Wüste umgeleitet – bis keines mehr da war. Der Staub der Salz- und Sandwüste ist wegen der früheren Nutzung von Dünge- und Unkrautvernichtungsmitteln, von Pestiziden und anderen Stoffen hochgiftig und extrem gesundheitsschädigend.

© Kasia Nowak / Alamy Stock Foto