Heute aber ist die herrschende Vorstellung,
daß jeder Mensch eine Masse von Notizen in seinem Kopf
herumtragen soll, und das nennt man dann allgemeine Bildung. Heinrich von Treitschke (1834 - 1896), deutscher Historiker

 

 

Mitteilungen

 

Kisten, die die Welt braucht!

(01.07.19) Im zweiten  Semester durchlaufen die Studierenden des Faches Technik das Modul "Maschinentechnik".
Im theoretischen Teil geht es darum, eine Maschine als System zu verstehen, Maschinenelemente kennenzulernen, aber auch Motoren und Getriebe in Ihrer Funktion zu analysieren.

Im praktischen Teil des Moduls geht es dagegen darum, mit Maschinen umzugehen, denn das wird im Berufsleben von einem angehenden Techniklehrer oder einer angehenden Techniklehrerin verlangt und vorausgesetzt.

Um die Kursteilnehmer*innen im Umgang mit Maschinen zu schulen, wurde eine Projektaufgabe gegeben. Die Studierenden sollten eine Werkzeugkiste konstruieren und fertigen. Dabei mussten bestimmte Maschinen zwingend zum Einsatz kommen um die Anforderungen, mindestens eine Nut, ein Falz und eine Gehrung in das Werkstück einarbeiten, zu erreichen. Und so wurden die Student*innen des zweiten Semesters im Verlauf der vergangenen Wochen zu Stammgästen an den Arbeitsplätzen der Formatkreissäge, des Abrichter-Dickenhobels, der Isel-Fräse und des Laser-Schneid-/Graviersystems. Diverse Handmaschinen hatten während dieser Zeit ebenfalls Hochkonjunktur.

Unsere Mindestanforderungen wurden weit übertroffen. Es entstanden Schubladen- und Einlagesysteme nach eigenem Wunsch, es wurden unterschiedlichste Griffe und Halterungen realisiert und es kam zur Fertigung von komplizierten Klappmechanismen und Schachtelsystemen.

Mit diesem Arbeitsergebnis hat man sich den Semesterabschluss verdient.

 
 

 

 

Popcornmaschine in der MAKE:

(04.07.18) Im Rahmen eines projektorientierten Seminars haben Studierende der Abteilung Technik und ihre Didakitk eine Popcornmaschine entwickelt und gebaut. Diese Maschine wurde auf der Maker Faire im Norden ausgestellt und kam so gut an, dass die Maker-Zeitschrift MAKE: einen Artikel dazu veröffentlicht hat.
Link zum Artikel (https://heise.de/-4024175)

 

Neuer Mitarbeiter an der Abteilung für Technik und ihre Didaktik

Seit April 2018 ist Herr Dennis Klotz als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Technik und ihre Didaktik angestellt.

Er hat an der Europa-Universität Flensburg Mathematik und Technik auf Lehramt studiert und Anfang 2018 seinen Master of Education erhalten. Im Rahmen seiner Masterthesis, die er an der Abteilung für Technik und ihre Didaktik schrieb, befasste er sich mit dem Einsatz von CAD-Software als Operator beim kreativen Problemlösen im Technikunterricht.
Hierbei führte er eine Pilotstudie zum Testen des erstellten Untersuchungsdesigns durch und möchte die gewonnenen Erkenntnisse als Ausgangspunkt für weiterführende Untersuchungen nutzen.

Der zielgerichtete Einsatz von multimedialen Lernmediensystemen im Technikunterricht, zur Förderung von technischer Problemlösekompetenz, ist Gegenstand seines geplanten Promotionsvorhabens.

Herr Klotz wird im kommenden Herbstsemester die Veranstaltung "Entwicklung und Konzeption von Projekten im Technikunterricht" als verantwortlicher Dozent leiten und gemeinsam mit Prof. Dr. Hüttner die Veranstaltung "Grundlagen der Technik und Technikphilosophie für Sachunterrichtsstudierende" durchführen.



Maker Faire im Norden

Am 18. und 19.11.2017 fand in Kiel die erste "Maker Faire im Norden" statt.

Die Abteilung für Technik und ihre Didaktik beteiligte sich mit einem eigenen Messestand, den Studierende und Dozierende gemeinsam betrieben.

Ausgestellt wurden eine Reihe an Exponaten, z.B. eine Popcorn-Maschine, die mit Heißluft Popcorn in der von den Messebesuchern gewünschten Geschmacksrichtung portionsweise zubereitet. Dieser Automat ist in einem projektorientierten Seminar im Rahmen der Techniklehrkraft-Ausbildung von Studierenden entwickelt und hergestellt worden und stieß auf der Messe auf großes Interesse.

Das taten aber auch die übrigen Exponate, z.B. die mit Schüler*innen entwickelte Klangorgel, die nach dem Prinzip eines Gitarrentonabnehmers funktioniert und mit Tasten aus vibrierenden Blechstreifen ein Solo-Instrument bildet, das geleitet von der ebenfalls ausgestellten und selbstgebauten E-Gitarre für die ein oder andere musikalische Einlage sorgte.

Viele Besucher wollten sich an den Messestand erinnern und ließen sich mit der von Studierenden konzipierten und gebauten Stempelmaschine eine Visitenkarte mit QR-Code herstellen, die – wie es sich für Technikbegeistere gehört – natürlich von einem Roboter ausgeteilt wurde.