Szenografie

„Zeichentheoretisch fundierte Fallstudien zur begrifflichen Klärung und Nutzung von
Szenografien in Vermittlungsprozessen“ - Der Begriff der Szenografie bezieht sich einerseits auf alle frames (Verständnisrahmen) und skripts (Drehbücher), die anlässlich der literarischen Erwähnung/Beschreibung von Schauplätzen imaginiert werden, andererseits aber auf Schauräume (media spaces), wie man sie in der Stadtarchitektur, auf dem Theater (Bühnenbild), im Film, in Computer-Spielen und Simulationen sowie im modernen Ausstellungsdesign findet. In diesen Schauräumen werden die Blicke (und Bewegungen) der Betrachter/Zuschauer/Nutzer auf eine möglichst immersive Art und Weise fokussiert und diagrammatisiert. Untersuchungsbedürftig ist zum einen das Wechselspiel von Technik und Ästhetik, zum anderen die Umgestaltung von Wissensdiskursen durch szenographische Installationen und Operationen. Von besonderer Bedeutung sind die didaktischen Implikationen und Applikationen.

Kurzübersicht

Stichworte
Medien- und Kulturwissenschaft
Laufzeit
01.01.2010 - laufend
Institutionen der EUF
Department of German Studies, Institute of Language, Literature and Media

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