Schriftspracherwerb in einer Zweitsprache

Das Projekt verknüpfte die Bereiche Mehrsprachigkeit und Schriftspracherwerb, die jeder für sich zwar intensiv erforscht, deren verschiedenartige Wechselbeziehungen jedoch bis dato kaum analytisch untersucht worden waren. Untersucht wurde, ob und ggf. in welcher Weise Mehrsprachigkeit den Prozess des Schriftspracherwerbs beeinflusst. Im Projekt wurde der Schriftspracherwerb von Schüler/innen in den Minderheitenschulen der dänischen Minderheit im Landesteil Schleswig und der deutschen Minderheit in Nordschleswig (Dänemark) analysiert.
Das Projekt setzte sich mit den Problemen auseinander: (1) Empirisch-analytisch durch ei¬ne Untersuchung des Schriftspracherwerbs in jeweils zwei deutschen und zwei dänischen Minderheitenschulen (1. bis 2. Klasse), jeweils eine Klasse mit Schriftspracherwerb in der L2 und eine Klasse mit Schrift-spracherwerb gleichzeitig und koordiniert in L1 und L2. (2) Theoretisch wie Sprache bei Bilingualen im Sinne eines language production-Modells prozessiert wird. Insbesondere galt das Interesse den Zu- und Rückgriffsmöglichkeiten auf sprachliches und metasprachliches Wissen, über die das mehrsprachige Kind verfügt. Zu diesem Zweck wurde eine genaue Beobachtung und Analyse des Schriftspracherwerbs durchgeführt.

Kurzübersicht

Stichworte
Schriftspracherwerb, Zweitsprache
Laufzeit
01.01.2007 - 31.12.2008
Institutionen der EUF
Danish Department, Institute of Language, Literature and Media

Verantwortlich

Projektmitarbeitende

Platzhalter-Foto für Karoline Kühl

Dr.Karoline Kühl

Finanzierung

Finanzierung durch den Innovationsfond des Landes Schleswig-Holstein