Verantwortlich

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Laufzeit

01.11.2009 - 30.04.2014

Projektmitarbeitende

Dr. Astrid Christina Westergaard

Tel.:
+49 461 805 2782
Fax:
+49 461 805 2144
astrid.westergaard-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@uni-flensburg.de
Gebäude Oslo - OSL 352

Sara Losch

Janne Rösler

Institutionen der EUF

Finanzierung

Deutsche Forschungsgemeinschaft


Mehrsprachigkeit im Spannungsfeld zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit

In dem Projekt haben wir untersucht, ob und inwiefern schriftliche Varietäten die mündlichen Kontaktvarietäten widerspiegeln. Unsere bisherigen Studien zu bilingualen und biliteralen Schülern (die ihre L2 als Schulsprache haben) zeigten, dass die schriftsprachlichen Fertigkeiten in der Schulsprache gleichwertig oder höher als in der L1 sind. Unsere Hypothese war, dass es erforderlich ist, eine mediale Unterscheidung zwischen Schriftlichkeit und Mündlichkeit vorzunehmen, da (mindestens) zwei Sprachvarietäten bei diesen Jugendlichen sowohl mündlich als auch schriftlich vorhanden sind. Wir wollten untersuchen, wie diese Sprachvarietäten (mündlich – schriftlich) miteinander inter-agieren: Welche Sprachkontaktphänomene finden wir in mündlichen und schriftlichen Korpora und welche Konstruktionen werden von der einen in die andere mediale und/oder sprachliche Varietät übernommen? Einen Schwerpunkt bildete die Analyse des Sprachgebrauchs in den neuen Medien. Die theoretische Zielsetzung war es, die Analyse der Konvergenzen in verwandten Sprachvarietäten unter relativ stabilen sprachlichen Bedingungen weiter zu verfolgen. Methodik: Ein Korpus von mündlichen und schriftlichen Daten von 60 Informanten ist gesammelt und analysiert worden.

Stichworte

Mehrsprachigkeit, Mündlichkeit, Schriftlichkeit