Verantwortlich

Prof. Dr. Matthias Bauer

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Laufzeit

01.01.2010 - 31.12.2013

Partnerinnen und Partner

  • Prof. Dr. Tobias Hochscherf

Institutionen der EUF

Orektische Filmanalyse

„Entwicklung von Beschreibungsmodellen und Erklärungskonzepten der orektischen
Dimension des Filmerlebnisses“ - Im Mittelpunkt des Projekts steht die Entwicklung von Empfindungs- und Bedeutungsgestalten im empathischen Feld der Filmwahrnehmung. Filme affizieren Zuschauer
und involvieren sie in einen dynamisch-energetischen Prozess, in dem sich Perzeption, Imagination und Reflexion überlagern. Dynamisch-energetisch ist dieser Prozess vor allem, weil er die Wahrnehmung
und Deutung von Filmen an verschiedene Formen des Verlangens (Orexie) bindet. Analytisch
aufschlussreich sind Momente, in denen sich die Zuschauer ihrer emotionalen Partizipation am Filmgeschehen innewerden, weil die Narration pausiert oder – z.B. durch die Suspense-Dramaturgie –
eine Dilation erfährt. Die orektische Filmanalyse ergänzt die kognitivistische Filmanalyse, steht im
Kontext der Immersionsforschung und rekurriert auf das Interpretanten Modell von Charles Sanders
Peirce. In dieser Hinsicht verweist das Projekt auf die Projekte Diagrammatik und Seismografie
respektive Diagrammatik und Szenografie.

Stichworte

Filmwissenschaft