Brandes und der Modernitätsdiskurs in Europa

„Diskursanalytische Erforschung der Moderne (mit dem Schwerpunkt Nordeuropa)“ -
2008 wurde an der Universität Flensburg von mir die Georg Brandes-Gesellschaft zur Erforschung der
Modernitätsdiskurse in Europa gegründet. Georg Brandes (1842-1927) ist als Kulturvermittler und
Gesellschaftskritiker eine eminent einflussreiche Persönlichkeit gewesen, die zahlreiche Diskurse, die
bis heute in Europa relevant geblieben sind, angestoßen oder entfaltet hat. Er war maßgeblich am
„Durchbruch der Moderne“ in Skandinavien beteiligt, politisch engagiert (Emanzipation, soziale Gerechtigkeit,
Pazifismus) und daher zu seinen Lebzeiten entsprechend umstritten. Ausgehend von der
regen Publikationstätigkeit Georg Brandes‘, die jeweils den zeitgenössischen Stand der Diskussion
widerspiegelt, lassen sich die Modernitätsdiskurse in Europa nachzeichnen. In den Blick geraten dabei
Fragen der Mentalität und der Urbanität, des ‚Kulturradikalismus‘ und der Dialektik von Moderne und
Postmoderne; Querbezüge ergeben sich u.a. zu Kierkegaard (über den Brandes als erster ein Buch
geschrieben hat) und zur gesellschaftlichen Entwicklung Europas im 21. Jahrhundert.

Kurzübersicht

Stichworte
Kulturgeschichte
Laufzeit
01.01.2008 - laufend
Institutionen der EUF
Department of German Studies, Institute of Language, Literature and Media

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Prof. Dr.Elin Fredsted

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Finanzierung

Die Aktivitäten werden bislang ausschließlich aus den Mitgliedsbeitragen der Georg Brandes-Gesellschaft und Spenden finanziert.