TAGUNG: Transnationale und interkulturelle Literaturwissenschaft und Literaturdidaktik. Konzeptionelle und digitale Transformationen

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Die Tagung beschäftigt sich mit dem aktuellen Wandel der Literaturwissenschaften und Literaturdidaktiken im Kontext universitärer Bildung. Dieser Wandel wurde zum einen durch neue Konzepte im Bereich der Interkulturalitätsforschung vor dem Hintergrund globaler und postkolonialer Literaturen eingeleitet. Diese brechen mit dem Leitbild der ‚Nationalliteraturen‘, das jedoch nach wie vor prägend für den Zuschnitt von Fächergrenzen und Bildungsinhalten ist. Zum anderen wird dieser Wandel durch die Digitalisierungsbeschleunigung – auch aufgrund der Coronapandemie – verstärkt. Die Pandemie stellt uns alle vor neue Herausforderungen, besonders in der Wissenschaft, der Lehre, aber auch bezüglich unserer transnationalen Netzwerke und Kooperationen.

Im Kontext des interkulturellen, globalen und digitalen Wandels werden wir uns gemeinsam folgenden Fragen widmen: Welche Innovationen im Bereich der Literaturwissenschaften und Literaturdidaktiken sind durch die konzeptionellen und digitalen Transformationsprozesse entstanden? Wie verändern sich die Philologien, namentlich die Literaturwissenschaften und damit auch das Bildungsprofil angehender Lehrkräfte? Und in welche Richtung lässt sich dieser Wandel weiterdenken? Welche Lehrformate, Unterrichtsmodule und Projekte haben sich in universitären Kontexten entwickelt? Welche werden in Zukunft Bestand haben und konzeptuell transformiert? Gibt es spezifische Strategien, die internationale Begegnungen und interkulturellen Austausch in Lehre und Forschung trotz eingeschränkter Mobilität und ökonomischer Mittel ermöglichen? Wie lässt sich Interkulturalität und Internationalisierung in der Lehrkräftebildung angesichts dieser Prozesse zukunftsfähig gestalten?

Willkommen sind sowohl Beiträge zu theoretischen und methodischen Ansätzen im Bereich der Literaturwissenschaften und Literaturdidaktiken, die den oben skizzierten Wandel reflektieren, als auch Vorträge, die sich aus einer interkulturellen, transnationalen, diachronen oder interdisziplinären Perspektive mit Literaturen vom Mittelalter bis in die neueste Zeit beschäftigen. Dabei ist vor allem an Texte, Medien und Modelle aus den romanischen und deutschsprachigen Literaturen gedacht.

Mit der Tagung laden wir – das Team des Projekts Internationalisierung der Lehrkräftebildung @home. Interkulurelle Literatur als Modul – dazu ein, gemeinsam über die neuesten Transformationsprozesse der Literaturwissenschaften und Literaturdidaktiken durch Vorträge, Panels und eine Podiumsdiskussion nachzudenken und diese Prozesse des Wandels mitzugestalten. Eine Lesung rundet die Tagung als Abendveranstaltung ab.

Als Vortragssprachen sind Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch möglich.

Die Veranstaltung wird im Hybridformat organisiert: Die Tagung soll in Präsenz im schönen Norden Deutschlands, in der Fördestadt Flensburg, an der Europa-Universität Flensburg stattfinden. Ein digitales Zuschalten wird ebenfalls möglich sein. Die Veranstaltung wird im Livestream (über die Plattform Webex) übertragen.

Zeit: 8. bis 10. September 2022

Ort: Europa-Universität Flensburg

Tagungs- und Organisationsteam:

Prof. Dr. Jörn Bockmann, Prof. Dr. Margot Brink, Dr. Isabelle Leitloff, Prof. Dr. Iulia-Karin Patrut

Seminar für Germanistik und Romanisches Seminar; Europa-Universität Flensburg

https://www.uni-flensburg.de/qlb/oladsh/interkulturelle-literatur-als-modul/

Kontakt: Dr. Isabelle Leitloff (isabelle.leitloff-TextEinschliesslichBindestricheBitteEntfernen-@uni-flensburg.de)