So funktioniert die Platzvergabe! - Der automatische Vergabealgorithmus kurz erklärt.

Hinweis: für Studierende mit besonderen Bedürfnissen gelten gesonderte Regeln, die weiter unten erläutert werden.

Die Platzvergabe erfolgt automatisiert auf Basis der eingetragenen Prioritäten. Als Beispiel soll hier die Vergabe von Veranstaltungen in einem Teilmodul betrachtet werden.Bei der automatisierten Vergabe werden alle angebotenen Veranstaltungen gesammelt und nacheinander folgende Schritte durchlaufen.

  1. Es wird eine Veranstaltung ausgewählt und alle Studierende betrachtet, die diese Veranstaltung als höchste Priorität (Priorität 1) angegeben haben.
  2. Unter diesen Studierenden bestimmt nun ein Losverfahren eine Rangfolge.
  3. Gemäß der ermittelten Rangfolge werden den Studierenden nun Plätze zugewiesen.
  4. Die Vergabe dieser Veranstaltung stoppt, wenn entweder alle Studierenden dieses Durchlaufs einen Platz haben, oder aber alle Plätze belegt sind.
  5. Die Vergabe springt nun zur nächsten angebotenen Veranstaltung und die Schritte 1-4 wiederholen sich.
  6. Wurden alle angebotenen Veranstaltungen auf diese Art vergeben und gibt es noch Studierende, die keinen Platz erhalten haben, springt die Vergabe wieder zur ersten Veranstaltung (Punkt 1) und die Schritte 1-5 wiederholen sich diesmal jedoch mit allen Studierenden, die Priorität 2 ausgewählt haben.
  7. Diese Vergabeschleife wird solange durchlaufen, bis es keine offenen Anmeldungen oder keine freien Plätze mehr gibt.

Studierende mit besonderen Bedürfnissen

Studierende mit besonderen Bedürfnissen (die sich aus Familienaufgaben, chronischen Erkrankungen oder Beeinträchtigungen ergeben) nehmen wie alle anderen am Beleg- und Vergabeverfahren teil. Damit der Algorithmus Studierende mit besonderen Bedürfnissen erkennt, und dementsprechend die Zuteilung mit Vorrecht ausführt, müssen betroffene Studierende rechtzeitig vorab einen Antrag auf Anerkennung besonderer Bedürfnisse in Bezug auf die Kurswahl beim Arbeitsbereich Chancengleichheit stellen.

Auf diese Weise ist sichergestellt, dass diese Gruppe die mit Priorität 1 gewählten Veranstaltungen erhält.

Ausnahme: Es haben mehr Studierende mit besonderen Bedürfnissen eine Veranstaltung mit Priorität 1 gewählt, als diese Plätze anbietet.