Wirtschaft und Gesellschaft in der späten Römischen Republik

Eine Tagung an der EUF beschäftigt sich mit der "Wirtschaft und Gesellschaft in der späten Römischen Republik"

Die von Prof. Dr. Krešimir Matijević (Seminar für Geschichte und Geschichtsdidaktik) organisierte Tagung versammelte Teilnehmer*innen aus England, Österreich und Deutschland. Im Zentrum der Veranstaltung stand die späte Römische Republik, eine Phase der Antike (ca. 133-27 v.Chr.), die in aktuellen Schulbüchern vor allem als Zeit der politischen Krise behandelt und anderen Krisen (in) der Geschichte gegenübergestellt wird. Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen werden dagegen weniger häufig unter die Lupe genommen. Insgesamt sechszehn Vorträge widmeten sich diesen Gesichtspunkten, wobei die schulische und universitäre Perspektive miteinander verschränkt wurde. Neben der Behandlung der späten Römischen Republik in Schulbüchern, audiovisuellen Schulmedien und kommerziellen Filmen/Fernsehserien wurden auch verschiedene fachwissenschaftliche Themen anregend diskutiert.