Stephanie Brady wird neue Kanzlerin der Europa-Universität Flensburg

Die Europa-Universität Flensburg hat eine neue Kanzlerin

Der Senat der Universität hat am Mittwoch, den 24. 4.2019, in seiner Sitzung in geheimer Abstimmung Stephanie Brady zur Kanzlerin gewählt. Die 54-jährige Wissenschaftsmanagerin hat die Wahl angenommen und wird voraussichtlich im Juli 2019 die Nachfolge von Frank Kupfer antreten, der für eine weitere Amtszeit nicht zur Verfügung stand. Die Wahl war nötig geworden, nachdem der im November als Kanzler gewählte Dr. Volker Pekron die Wahl aus persönlichen Gründen nicht angenommen hatte.

Die noch amtierende Findungskommission aus Mitgliedern des Erweiterten Senats und Vertreterinnen und Vertretern des Hochschulrats der EUF unter Vorsitz des Präsidenten hatte dem Senat daraufhin mehrere Kandidatinnen zur Wahl vorgeschlagen. Sie hatten sich vor ihrer Wahl im Senat der Hochschulöffentlichkeit vorgestellt.

"Eine erfahrene Hochschulmanagerin"

"Mit Stephanie Brady haben wir eine erfahrene Hochschulmanagerin und damit eine würdige Nachfolgerin für Frank Kupfer gefunden. Mit ihrer Leitungserfahrung im universitären Verwaltungsbereich wird sie das Präsidium bei der anstehenden Weiterentwicklung einer international ausgerichteten Europa-Universität kompetent bereichern und stärken", freute sich Universitätspräsident Prof. Dr. Werner Reinhart

Eine Münchnerin in Flensburg

Die 1965 in München geborene Politik- und Sozialwissenschaftlerin war u.a. Persönliche Referentin des Kanzlers bzw. des Vizepräsidenten der Ludwigs-Maximilians-Universität München und hat dort zuletzt die Stabsstelle Innenrevision sowie die Koordinierungsstelle für Organisationsentwicklung in der Zentralen Universitätsverwaltung geleitet.

"Ich freue mich sehr über das mir entgegengebrachte Vertrauen", sagte Brady nachdem sie die Wahl angenommen hatte, "und auch darauf, mit Ihnen gemeinsam die Organisation Universität zu gestalten."

Eine starke Persönlichkeit für eine wachsende Universität

Senatsvorsitzender Prof. Dr. Volkmar Herkner zeigte sich zufrieden mit der Wahl. "Der Senat hat heute eine wichtige Entscheidung für die Zukunft der Europa-Universität Flensburg getroffen. Wir sind überzeugt, dass wir mit Stephanie Brady eine starke Persönlichkeit für die EUF gewinnen konnten, mit der die anstehenden Aufgaben einer sich im Wachsen und Werden befindlichen Universität gemeistert werden können, wenn wir an solche Herausforderungen wie weitere Internationalisierung und Digitalisierung der Gesellschaft denken. In den nächsten Jahren wird gerade eine neue Organisationsstruktur der EUF Veränderungen für die Menschen – die Studierenden wie das Personal – mit sich bringen, und hier ist eine Kanzlerin in besonderer Weise gefordert. Gleichwohl ist heute auch ein Tag, dem noch bis Mitte dieses Jahres amtierenden Kanzler für seine langjährige Tätigkeit an der EUF herzlich zu danken."

Die künftige Kanzlerin gehört dem fünfköpfigen Präsidium der Universität an. Sie leitet entsprechend dem Landeshochschulgesetz die Verwaltung der Hochschule unter der Verantwortung des Präsidenten und ist Beauftragte für den Haushalt. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre.

Prof. Dr. Volkmar Herkner, Vorsitzender des Senats, Stephanie Brady, frisch gewählte Kanzlerin der EUF, Prof. Dr. Werner Reinhart, Präsident der EUF. (Kathrin Fischer)