„In bewegten Zeiten stets zum Wohle der Uni agiert“

Europa-Universität Flensburg verabschiedet ihren langjährigen Kanzler Frank Kupfer

Zum 1. Juli verlässt Kanzler Frank Kupfer die Europa-Universität Flensburg. Er hat zwölf Jahre, von Juli 2007 bis Juni 2019, als Kanzler und Mitglied des Präsidiums die Verwaltung der Europa-Universität Flensburg geleitet.

"Für seinen Einsatz danke ich ihm" - Präsident Prof. Dr. Werner Reinhart

Präsident Prof. Dr. Werner Reinhart dankte dem scheidenden Kanzler im Namen der gesamten Universität: "Das rasante Wachstum und der entschiedene Profilierungskurs haben in den letzten Jahren der Universität und ihrem Kanzler viel Kraft abgefordert. Frank Kupfer hat in bewegten Zeiten stets zum Wohle der Universität agiert und hier besonders den Kampf gegen Unterfinanzierung und den Einsatz für die Weiterentwicklung der baulichen Infrastruktur geprägt. Für sein Engagement und seinen langjährigen Einsatz danke ich ihm und wünsche ihm für seine weitere Zukunft alles Gute."

Seit Juli 2012 im Amt als Kanzler

Der in Flensburg geborene Frank Kupfer arbeitete mehrere Jahre für die HIS Hochschul-Informations-System GmbH in Hannover und wechselte im Jahr 2000 nach Rheinland-Pfalz, um dort als Projektkoordinator für die Landeshochschulpräsidenten-Konferenz ein Flächenmanagement-Modell umzusetzen. Von 2002 an war er an der Johannes-Gutenberg-Universität zu Mainz als Leiter der Abteilung Immobilien tätig. 2007 wurde er vom damaligen Konsistorium der Universität zum Kanzler der (Europa)-Universität Flensburg gewählt, 2012 vom Senat für eine weitere Amtszeit wiedergewählt.

Große Herausforderungen in der Amtszeit

In seine Amtszeit fielen große Herausforderungen wie Ziel- und Leistungsvereinbarungen, Qualitäts- und Zukunftspakte mit dem Land, die Einführung einer Institutsstruktur, die Umbenennung der Universität in "Europa-Universität Flensburg", die Einführung international ausgerichteter Semesterzeiten sowie neuer Studiengänge und die Gründung der beiden profilgebenden Forschungszentren "Zentrum für Bildungs-, Unterrichts-, Schul- und Sozialisationsforschung" (ZeBUSS) und "Interdisciplinary Centre for European Studies" (ICES).

"Eine Ära geht zu Ende" - Senatsvorsitzender Prof. Dr. Volkmar Herkner

"Zwölf Jahre sind eine Ära, die nun zu Ende gehen wird", würdigte Prof. Dr. Volkmar Herkner als Vorsitzender des Senats die beiden Amtszeiten Frank Kupfers. "Die Universität ist Frank Kupfer zum Dank verpflichtet, weil er in einer Zeit des enormen Wachstums diese Phase als Kanzler mitgestaltet und entscheidende Weichenstellungen der Universität mitbestimmt hat. Wir, die Universitätsmitglieder im Allgemeinen und der Senat, respektive der Erweiterte Senat im Besonderen, wünschen Frank Kupfer alles Gute für die Zukunft, beruflich wie außerberuflich."

"Ein solcher Wachstums- und Profilierungsprozess als Führungsleistung" - Hochschulratsvorsitzende Prof. Dr. Eva-Maria Neher

Auch die Vorsitzende des Hochschulrats, Prof. Dr. Eva-Maria Neher dankte dem scheidenden Kanzler. "Diese Universität hat sich in den letzten Jahren enorm verändert, insbesondere ist der Anspruch, als Europa-Universität international sichtbar zu sein, eine Herausforderung. Einen solchen Wachstums-und Profilierungskurs zu begleiten, stellt eine große Führungsleistung dar", sagte sie.

Frank Kupfers Amtszeit endet offiziell am 28. Juni. Am 1. Juli tritt die neue Kanzlerin, Stephanie Brady, das Amt an.

Verabschiedung des langjährigen Kanzlers (v.l.):
Prof. Dr. Eva-Maria Neher, Vorsitzende des Hochschulrats der EUF, Frank Kupfer, Kanzler, Prof. Dr. Volkmar Herkner, Vorsitzender des Senats der EUF, Prof. Dr. Werner Reinhart, Präsident der EUF. (Kathrin Fischer)